Konversionskiller Nr. 6: Startseiten als Landing-Pages
20 March 2009, Torsten Hubert
Einer der größten Geldverbrennungsmaschinen sind die Startseiten Ihrer Internetseite – wenn diese als Landing-Pages für Ihr PPC-Kampagnen missbraucht werden. Lesen Sie im zweiten Teil der Serie über Konversionkiller auf Landing-Pages, warum es keinen Sinn macht Startseiten als Landing-Pages zu nutzen.
Das Ziel von Startseiten
Haben Sie sich schon einmal intensiv Gedanken darüber gemacht, welches Ziel die Startseite Ihrer Internetseite hat? Häufig hört man in Gespächen hier die Antwort, dass es sich um die Eingangshalle in Ihr virtuelles Firmenspiegelbild handelt. Der Nutzer soll also ein möglichst breites Bild von Ihrem Unternehmen erhalten. Normaler Weise kennen Sie zu diesem Zeitpunkt den Zweck seines Besuches noch nicht. Sie wissen nicht, ob er sich nur über Ihr Unternehmen informieren möchte, oder welches Produkt in Ihrem Online-Shop er kaufen möchte.
Das wichtigste Ziel der Startseite ist somit die Kanalisierung der Nutzer in die verschiedenen Themengebiete der Website bzw. Produktkategorien des Shops. Natürlich hat eine Startseite noch mehr Ziele, z.B. das Vertrauen des Nutzers zu wecken, auf Angebote aufmerksam zu machen, und, und, und.

Beispiel einer Startseite als Landing-Page im Versicherungsumfeld
Ziel einer Landing-Page
Das Ziel einer Landing-Page ist deutlich klarer zu fassen. Eine Landing-Page dient dazu den Nutzer möglichst ohne Umwege zum gewünschten Konversionsziel zu führen. Alle anderen Ziele sind untergeordnet. Sie dienen nur der Unterstützung der Konversion. Zahllose Beispiel und Case-Studies zeigen, dass je kompromissloser dieser Grundsatz befolgt wird, desto besser performen die Landing-Pages.
Ein weiterer Unterschied ist hier, dass die Nutzer durch die Webmarketing Maßnahmen bereits vorgefiltert und klarer geclustert sind. Im Normalfall kennt man das Primär-Ziel des Besuchers bereits durch die geschalteten Anzeigen und kann somit perfekt auf seine Bedürfnisse eingehen. Genau diesen Zweck erfüllt eine optimierte Landing-Page. Sie weiss genau welche Faktoren für den Nutzer zu dem Zeitpunkt hilfreich und konversionsfördernd sind.

Beispiel einer speziellen Landing-Page im Versicherungsumfeld
Hier sieht man deutlich wie konversionstreibender eine Landing-Page arbeitet. Es gibt eine klares Ziel dieser Seite. Der Nutzer soll einen Online-Rechner starten. Es wird nicht auf für den Usecase “unnötige” Dinge eingangangen, wie es auf einer Startseite (siehe oberes Beispiel) der Fall wäre. Natürlich hat dies eine hohe Anzahl von Landig-Pages zur Folge, wenn Sie eine möglichst hohe Konversion über all Ihre Produkte erreichen wollen. Besonders effizient ist es, wenn Sie dies vor allem für Ihre Top-Produkte durchzuführen. Also für die Produkte, die Sie am meisten verkaufen und die die größte Marge haben.
Effizente Konversionsoptimierung bedeutet vor allem ineffiziente Produkte nicht zu optimieren.
Lesen Sie im nächsten Teil der Serie den Konversionkiller Nr. 5: kein Bezug zum Webemittel.
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Tags | Konversionskiller, Konversionsrate, Landing-Page, Quick-Wins



Torsten Hubert beschäftigt sich seit zehn Jahren intensiv mit Webmarketing und ist Google Advertising Professional. Er ist hauptberuflich Senior-Consultant bei dem CRO-Spezialisten Web Arts AG und hat sich dort auf Webmarketing und Landing-Page-Optimierung spezialisiert. Lesen Sie auch sein privates 


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