News

Sinkende Umsätze – US-Händler müssen Konversionsrate erhöhen

14 April 2009, André Morys

2009 sinken die US-E-Commerce-Umsätze

Konsumenten sind verunsichert, Budgets werden eingefroren, die “Finanzkrise” wird vom Buzzword zur Realität. Was zählt in Krisenzeiten? Trotz dringendem Handlungsdruck wird vielerorts noch nicht klar, dass die meisten Onlineshops bis zu 80% ihrer Potenziale ungenutzt lassen. Statt dessen wird in gängigen Publikationen ständig über die gleichen Themen debattiert.

Traffic oder Konversionsrate erhöhen?

Was ist auf Platz 1 der E-Commerce-Erfolgsfaktoren? Während sich die gesamte E-Commerce-Welt darüber unterhält, wie relevant Twitter für das eigene Geschäftsmodell ist oder ob der Traffic über Zanox oder Affilinet besser ist (Titelseite der Internet WORLD Business vom 14. April) landet die wichtigste Meldung nur auf Seite 5: Die E-Commerce-Umsätze sind in den USA erstmals rückläufig – so meldet es der US-Marktforscher eMarketer und beruft sich auf die statistischen Erhebungen des amerikanischen Wirtschaftsministeriums.

Die bislang vom organischen Wachstum verwöhnten US-Onlinehändler können nun nicht mehr einfach nur ihre Hände in den Fluss des ständig wachsenden Online-Konsums halten und die Gewinne abschöpfen – erstmals wird klar, dass jedes Wachstum irgendwann ein Ende hat.

Konversionsrate erhöhen zählt mehr denn je

Wer heute seine betriebswirtschaftliche Leistung optimiert profitiert doppelt und dreifach: Die Konversionsraten zu erhöhen korreliert sehr hoch mit dem Deckungsbeitrag des Onlineshops. In stürmischen Zeiten gewinnen vor allem die E-Commerce-Anbieter, die ihre Realität verändern können. Zählte in der Vergangenheit Traffic, Traffic, Traffic so zählt in Zukunft mehr und mehr die wirtschaftliche Stabilität eines Onlineshops.

CRO: Konversionsrate erhöhen ist strategisches Ziel Nr. 1

Das Umdenken hat in den USA bereits begonnen. Die aktuelle Online-Merchant-Survey der etailing-group zeigt, dass die betriebswirtschaftliche Optimierung auf Platz 1 der strategischen Aufgaben der US-Onlinehändler steht. Kernaufgabe der Händler ist es die Konversionsrate zu erhöhen, schließlich zeigt die Studie deutlich die Potenziale. Neben eMarketer und etailinggroup zeigen die monatlichen Konversions-Charts von Nielsen, dass sich Onlinehändler nicht mit einstelligen Konversionsraten zufrieden geben müssen.

Konversionsrate erhöhen heißt von QM-Prozessen lernen

Wer in den betriebswirtschaftlichen Genuss zweistelliger Konversionsraten kommen möchte, dem sei die Lektüre altbekannter Qualitätsmanagement-Theorien und -Modelle empfohlen. Die heutigen Prozesse um Konversionsraten zu erhöhen ähneln z.B. der Six-Sigma-Methodik und den dort dokumentierten Prozessen wie z.B. DMAIC: Define, Measure, Analyse, Improve, Control. (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/DMAIC)

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Helfen Sie mit

  • Digg
  • Sphinn
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Mixx
  • Google Bookmarks
  • Blogosphere News
  • e-mail
  • Live
  • MisterWong.DE
  • Technorati
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Furl
  • StumbleUpon

Ähnliche Beiträge:

  1. Top 10 US-Onlineshops nach Konversionsrate
  2. Top 10 US-Onlineshops nach Konversionsrate (Okt. 2009)
  3. Top 10 US-Onlineshops nach Konversionsrate (Sep. 2009)
  4. Top 10 US-Onlineshops nach Konversionsrate
  5. Top 10 US-Onlineshops nach Konversionsrate

Tags | CRO, Daten, Konversionsrate verbessern, Markt, Strategie

Über den Autor:
André Morys André Morys ist Gründer und Vorstand der Web Arts AG. Er beschäftigt sich seit 1996 mit E-Commerce-Systemen. André Morys ist Dozent für User Experience an der Fachhochschule Gießen-Friedberg. Seine Mission ist es, das Thema CRO (Conversion-Rate-Optimization) auch in Deutschland voran zu treiben.Follow me on Twitter

Leave a Reply

Conversion Optimierung  Konversionsrate  Shop-Optimierung