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	<title>Conversion Optimierung, Landingpage Optimierung - KonversionsKRAFT &#187; Konversionsoptimierung</title>
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		<title>Conversion Optimierung, Landingpage Optimierung - KonversionsKRAFT &#187; Konversionsoptimierung</title>
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		<title>Simplifize me – 3 Tipps für mehr Konversion im Warenkorb</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 06:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald Grimminger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dave Gahan fragt im Song „Judas“ von Depeche Mode treffend: „is simplicity best or simply the easiest?“ Einfachheit ist der Schlüssel zum Erfolg. Scheint etwas einfach, fühlt es sich bequem an. Wir fühlen uns gut, wenn wir etwas einfaches tun können. Unser Gehirn verbraucht keine unnötige Energie, der Mensch wird nicht unnötig belastet – alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dave Gahan fragt im Song „Judas“ von Depeche Mode treffend: „is simplicity best or simply the easiest?“<br />
Einfachheit ist der Schlüssel zum Erfolg. Scheint etwas einfach, fühlt es sich bequem an. Wir fühlen uns gut, wenn wir etwas einfaches tun können. Unser Gehirn verbraucht keine unnötige Energie, der Mensch wird nicht unnötig belastet – alles ist gut!<span id="more-11687"></span></p>
<p><object style="width: 470px; height: 285px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="470" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="AllowFullscreen" value="true" /><param name="AllowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.myvideo.de/movie/5128507" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="width: 470px; height: 285px;" type="application/x-shockwave-flash" width="470" height="285" src="http://www.myvideo.de/movie/5128507" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<a title="Depeche Mode- Judas - MyVideo" href="http://www.myvideo.de/watch/5128507/Depeche_Mode_Judas">Depeche Mode- Judas &#8211; MyVideo</a></p>
<h2>Lasst mich durch &#8211; ich bin wichtig</h2>
<p>Verfügen wir bei einer Sache über geringes Wissen, steht der Mensch einer scheinbar  unlösbaren oder sehr schwierigen Aufgabe gegenüber. Er fühlt sich irgendwie beschwert, er wird demotiviert.</p>
<p>Das menschliche Gehirn filtert per emotionaler Weiche den Informationsfluss von den Sinnesorganen zum Großhirn. Vereinfacht gesagt: Unwichtiges bleibt dabei auf der Strecke, nur die wichtigsten Informationen kommen schließlich an.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-11689" title="Nur das Wichtigste kommt an" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/02/0-infos_s7-472x288.png" alt="Nur das Wichtigste kommt wirklich an" width="472" height="288" /></p>
<p>In seinem Buch <a href="http://www.amazon.de/Laws-Simplicity-Design-Technology-Business/dp/0262134721/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1328282180&amp;sr=8-1" target="_blank">„The Laws of Simplicity“ (2007)</a> definiert der Autor <a href="www.maedastudio.com" target="_blank">John Maeda</a> 10 Gesetze zur Vereinfachung. Daraus ergibt sich eine zentrale Aufgabe, der  (Conversion) Designer aller Art täglich gegenüber stehen: „Form, Funktion und Menschen in eine sinnvolle Beziehung zueinander zu bringen“.</p>
<p>Und jetzt kommt sie wieder, die alte Leier: Apple macht es der ganzen Welt jeden Tag vor. Das Prinzip der Einfachheit wird in jedem Produkt gelebt. Das führt sogar so weit, dass apple-Fans Fehlern oder Missfunktionen gegenüber tolerant werden. Sie entwickeln gar eine Beziehung zu ihrem Produkt. Hier führt das Prinzip der Simplifizierung zu echter Loyalität des Produktes oder gar der Marke. Wie in einer romantischen Beziehung &#8211; es muss einfach Liebe sein;-) Oder?</p>
<p><em>Heute also 3 Tipps, wie Sie in Sekunden schnelle einen Schritt in Richtung erfolgreicher Konversion gehen können. Die Prämisse lautet dabei:</em></p>
<p><strong><em>Zeigen Sie Unwichtiges gar nicht erst an.</em></strong></p>
<p>Die folgende Grafik zeigt den Zustand eines durchschnittlichen Warenkorbs in deutschen Onlineshops. Plus minus.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-11690" title="die durchschnittliche Ansicht des Warenkorbs deutscher Onlineshops" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/02/1-status_s8-472x356.png" alt="die durchschnittliche Ansicht des Warenkorbs deutscher Onlineshops" width="472" height="356" /></p>
<h2>Tipp 1: Halten Sie Abstand!</h2>
<p>Platz schaffen, in dem man deutliche Abstände einsetzt kann bereits Wunder bewirken. Die Orientierung verbessert sch schlagartig, der Mensch empfindet scheinbar geordnete Dinge als „einfacher“ oder „leichter“.</p>
<p>Trennen Sie also in unserem Beispiel ganz konkret Header und Navigation vom Warenkorb. Führen Sie ein rechte Spalte schaffen Sie Abstand nach rechts. Befindet sich unterhalb des Warenkorbs bspw. Cross-Selling oder weiterer Text, Kontaktangaben oder mehr? Führen Sie einen deutlichen Abstand ein.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-11691" title="Abstand hilft" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/02/2-abstand_s8-472x401.png" alt="Abstand hilft" width="472" height="401" /></p>
<h2>Tipp 2: Drücken Sie „Entfernen“!</h2>
<p>Eine weitere Möglichkeit ist die rigorose Streichung von Elementen. Hier gilt es, sich kampfbereit und todesmutig Ihrer Marketing-Abteilung entgegenzustellen, den zu aller erst werden Sie dem Cross-Selling den Garaus machen.</p>
<p>An dieser Stelle des OnlineShops geht es vor allem darum Werte wie Sicherheit und Vertrauen zu etablieren (siehe auch Modell der  <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=konversionskraft%207%20ebenen&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CCUQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.konversionskraft.de%2Fchecklisten%2Fdie-7-ebenen-der-konversion-uberblick.html&amp;ei=FfwrT96RNsftObq85YcO&amp;usg=AFQjCNHf6M1MVUW2koNM8Ln8NWz7g0zVVg" target="_blank">&gt; 7 Ebenen der Konversion</a>). Da wirken alle ablenkenden Dinge kontraproduktiv.</p>
<p><strong>Unbedingt testen:</strong> Streichen Sie also das Cross-Selling – egal an welcher Position es sich im Warenkorb befindet.</p>
<p>Und wenn Sie schon dabei sind. Streichen Sie alle Elemente, die irgendwie animiert sind oder Bilder enthalten. Weg. Raus damit.</p>
<p>Und schlägt Ihnen der Einwand entgegen, dass über Cross-Selling doch Umsatz gemacht wird, fragen Sie zurück: „Wie viel mehr machen wir möglicherweise ohne?“</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-11692" title="Stirb Cross Selling, stirb!" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/02/3-crossselling_s8-472x401.png" alt="Stirb Cross Selling, stirb!" width="472" height="401" /></p>
<h2>Tipp 3: Weisen Sie deutlich den weiteren Weg</h2>
<p>So &#8211; jetzt, da alle Unklarheiten und Ablenkungen beseitigt sind, zeigen Sie Ihren Usern noch ganz deutlich, wo es weitergeht. Am besten mit einem Pfeil in der Button-Grafik. Und die Call-to-Action sollte dabei aussehen wie ein echter Button. Auf <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=konversionskraft%20plädoyer&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CCUQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.konversionskraft.de%2Ftrends%2Fspiegeln-sucks-%25E2%2580%2593-ein-pladoyer-fur-flache-gestaltung.html&amp;ei=lPwrT5KlEMOaOvDHsY8O&amp;usg=AFQjCNHmDqJrq6ybUEFCBoADdyxtBATJ5A" target="_blank">&gt; Spiegeleffekte</a> oder ähnliche Dinge können Sie dabei locker verzichten.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-11693" title="Deutliche Call-to-Action" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/02/4-wegweisen_s8-472x312.png" alt="Deutliche Call-to-Action" width="472" height="312" /></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Der Spruch „Manchmal ist weniger mehr“ hat immer noch seine Berechtigung. Oder jetzt erst recht? Manchmal sind es die einfachen Dinge, die sofort umsetzbar sind und Erfolg bringen können. Am besten verproben Sie die Tipps in einem Test &#8211; lassen Sie mich Ihre Ergebnisse wissen, ich bin sehr gespannt!</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Über uns konvertiert besser</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 07:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Licht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Conversion Optimierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Startseite > Kategorieseite > Produktdetailseite > Warenkorb > Kauf So oder so ähnlich sieht der vom Shopbetreiber gewünschte Pfad des Besuchers wohl idealerweise aus. Folglich ist es auch richtig, dass diese „primär konversionsrelevanten“ Seiten im Fokus der Konversionsoptimierung stehen. Das Problem dabei ist allerdings, dass die Seiten außerhalb dieses typischen Konversionspfads oft nur stiefmütterlich behandelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Startseite > Kategorieseite > Produktdetailseite > Warenkorb > Kauf </p>
<p>So oder so ähnlich sieht der vom Shopbetreiber gewünschte Pfad des Besuchers wohl idealerweise aus. Folglich ist es auch richtig, dass diese „primär konversionsrelevanten“ Seiten im Fokus der Konversionsoptimierung stehen. </strong></p>
<p><span id="more-11381"></span></p>
<p>Das Problem dabei ist allerdings, dass die Seiten außerhalb dieses typischen Konversionspfads oft nur stiefmütterlich behandelt oder gar völlig ignoriert werden. Einer dieser Seitentypen, der vom Betreiber oft nur wenig Beachtung geschenkt wird, ist die klassische „Über uns“ Seite. </p>
<h2>Menschen wollen mit Menschen in Kontakt treten</h2>
<p>Dies wird gerade in den heutigen Zeiten von Social Media immer deutlicher. Doch zusätzlich möchten Menschen auch mit Marken in Verbindung treten, und umgekehrt streben Marken eifrig danach, dass Menschen sie mögen. Mittlerweile können sich auf Facebook unzählige Anbieter, Marken oder Hersteller mit tausenden von Fans rühmen. </p>
<p>Doch stellen Sie sich vor, Sie stoßen auf eine Profilseite wie die folgende. Kein Foto, keine Aktivitäten und keinerlei sichtbare Detailinformationen. Würden Sie mit dieser Person gerne in Kontakt treten? Wahrscheinlich wären Sie aufgrund der mangelnden Transparenz eher skeptisch. </p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/facebook_empty.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/facebook_empty-472x262.png" alt="" title="facebook_empty" width="472" height="262" class="alignnone size-medium wp-image-11399" /></a></p>
<h2>Wozu „Über uns“ Seiten?</h2>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/fassade.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/fassade.png" alt="" title="fassade" width="197" height="248" class="alignright size-full wp-image-11414" /></a>Wir möchten wissen mit wem wir in Verbindung treten, bei wem wir kaufen oder bei wem wir z.B. einen Versicherungsvergleich anfragen.</p>
<p>Grundsätzlich kann jeder einen Onlineshop eröffnen. Sichtbar ist für den Besucher allerdings oft nur die anonyme Fassade des Anbieters – wer tatsächlich dahinter steht bleibt häufig unbekannt. </p>
<p>Bereits 2002 erarbeitete B. J. Fogg (Head of Persuasive Technology, Stanford University) mit der Studie „Web Credibility Research“ über drei Jahre mit mehr als 5000 Probanden die 10 wichtigsten Aspekte, welche das Vertrauen zu Websites stärken: </p>
<ol>
<li>Design your site so it looks professional</li>
<li>Make it easy to verify the accurancy of the information on your site</li>
<li><strong>Show that there’s a real organization behind your site</strong></li>
<li><strong>Highlight the expertise in your organization</strong></li>
<li><strong>Show that honest and trustworthy people stand behind your site</strong></li>
<li>Make it easy to contact you</li>
<li>Make your site easy to use – and useful</li>
<li>Update your site’s content often</li>
<li>Use restraints with any promotional content</li>
<li>Avoid errors of all types – no matter how small they may seem</li>
</ol>
<p>Interessant ist dabei, dass die Punkte <strong>3. 4.</strong> und <strong>5. </strong>alle durch eine sinnvoll konzipierte und überzeugende About-Us Seite abgedeckt werden können. </p>
<p>Diese Seite ist innerhalb eine Webauftritts die einzige Stelle, an der <strong>der Anbieter selbst und nicht der Besucher im Fokus steht</strong>. Deshalb sollten auch nur hier „wir..“-Aussagen (engl. We-We Copy) eingesetzt werden.</p>
<p>Da im Web immer der Besucher im Mittelpunkt steht, sollte auf der restlichen Website auf diese We-We Copy (z.B.: „Wir sind seit 15 Jahren am Markt“, „Wir beschäftigen x Mitarbeiter“, etc.) eher verzichtet werden. Betritt der Besucher die „Über uns“ Seite, hat er dem Anbieter damit hingegen die Erlaubnis dazu gegeben, über sich zu sprechen. </p>
<h2>Dabei kann allerdings auch viel falsch gemacht werden – die häufigsten Fehler:</h2>
<ul>
<li>Anbieter erzählen nur was sie tun, nicht wer sie sind.</li>
<li>Es wird nicht beschrieben, wie das Unternehmen entstanden und gewachsen ist</li>
<li>Der Text ist sehr werblich formuliert und liest sich wie eine Verkaufsmasche</li>
<li>Langer Fließtext ohne grafische Elemente lässt die Seite langweilig erscheinen</li>
<li>Es wird nicht kommuniziert, dass hinter dem Anbieter echte Menschen stehen</li>
<li>Die Seite ist schwer zu finden oder gar nicht vorhanden</li>
</ul>
<p>Ein Blick auf <a href="http://www.paypal.de">PayPal</a> zeigt, dass hier noch großes Potenzial besteht:</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/paypal.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/paypal-472x476.png" alt="" title="paypal" width="472" height="476" class="alignnone size-medium wp-image-11421" /></a>       </p>
<p>Im Folgenden möchte ich anhand von Beispielen einige Möglichkeiten zur Optimierung vorstellen:</p>
<h2>1. Zeigen Sie glaubwürdige Fotos von Büro- oder Verkaufsräumen</h2>
<p>Solche Abbildungen können implizit vermitteln, dass es sich beim Anbieter um ein echtes Unternehmen handelt. Auf Stockfotos sollte dabei verzichtet werden. Der Modehändler <a href="http://www.urbantrendsetter.de">Urbantrendsetter</a> präsentiert seine Verkaufsräume und erzählt über das Bild unten links (Geschäft im Jahre 1912) zudem etwas über seine Unternehmenshistorie. </p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/urbantrendstter.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/urbantrendstter-472x387.png" alt="" title="urbantrendstter" width="472" height="387" class="alignnone size-medium wp-image-11422" /></a><br />
<br/></p>
<h2>2. Zeigen Sie authentische Bilder des Teams</h2>
<p>Auf <a href="http://www.deinetorte.de">deinetorte.de </a>werden alle Mitarbeiter, von Geschäftsführern über Produktionsleiter bis zu den Konditoren, präsentiert. Neben dem Namen, dem Spitznamen und der Beschäftigungsart ist zusätzlich für alle Mitarbeiter ein beschreibendes persönliches Statement angegeben. </p>
<p>So wird den potenziellen Kunden suggeriert, dass die Torten tatsächlich in Handarbeit und nicht maschinell hergestellt werden. Gleichzeitig wird dadurch der empfundene Wert des Produkts gesteigert. </p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/meinetorte.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/meinetorte-472x713.png" alt="" title="meinetorte" width="472" height="713" class="alignnone size-medium wp-image-11423" /></a><br />
<br/><br />
Ähnlich wird das Team beim Technologie-Dienstleister <a href="http://www.technologywithpassion.com">Lateral</a> in den Fokus gerückt. Besonders kreativ ist hier, dass die Köpfe immer in Richtung des Mauscursors schauen und deshalb im integrierten Recruiting (unten rechts) beim Mouse-Over auch auf die angebotenen Stellen blicken. </p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/lateral.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/lateral-472x298.png" alt="" title="lateral" width="472" height="298" class="alignnone size-medium wp-image-11424" /></a><br />
<br/><br />
Bei <a href="http://www.misterspex.de">MisterSpex</a> wird das Firmenlogo durch das gesamte Team repräsentiert. Außerdem erhält der Nutzer im Video zahlreiche Impressionen über die Geschäftsräume und die positive Zusammenarbeit innerhalb des Teams.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/mister_spex.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/mister_spex-472x342.png" alt="" title="mister_spex" width="472" height="342" class="alignnone size-medium wp-image-11425" /></a><br />
<br/></p>
<h2>3. Liefern Sie authentische Informationen über Schlüsselpersonen</h2>
<p>Auf <a href="http://www.heldenlounge.de">heldenlounge.de</a> werden die vier Hauptverantwortlichen des Unternehmens sehr detailliert vorgestellt. Neben Tätigkeitsbeschreibungen werden auf sehr sympathische Weise auch persönliche Eigenschaften preisgegeben. </p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/heldenlounge.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/heldenlounge-472x511.png" alt="" title="heldenlounge" width="472" height="511" class="alignnone size-medium wp-image-11426" /></a><br />
<br/><br />
Bei <a href="http://www.mirapodo.de">Mirapodo</a> halten die Mitarbeiter das Produkt in den Händen, mit dem Sie Tag für Tag zu tun haben. Hier wird schnell klar, dass deren Arbeit mit viel Leidenschaft verbunden ist. Ein positiver Effekt ist dabei, dass die meisten Menschen wahrscheinlich lieber bei jemandem kaufen, der etwas passioniert tut.<br/><br />
<a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/mirapodo.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/mirapodo-472x444.png" alt="" title="mirapodo" width="472" height="444" class="alignnone size-medium wp-image-11427" /></a><br />
<br/><br />
Sehr authentisch wirkt dies auch bei <a href="http://www.mymuesli.de">MyMüsli</a>. Weiterhin kann sich der Nutzer dort auch das Ladengeschäft sowie die Story des Unternehmens anschauen. </p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/mymuesli_team.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/mymuesli_team-472x353.png" alt="" title="mymuesli_team" width="472" height="353" class="alignnone size-medium wp-image-11428" /></a></p>
<h2>4. Bieten Sie Informationen über Ihre Unternehmensgeschichte</h2>
<p>Viele Menschen möchten wissen, wie lange ein Unternehmen bereits besteht, wie es entstanden ist und wie es sich über die Jahre entwickelt hat. Langjährige Erfahrung kann für den Nutzer eine gewisse Bewährtheit signalisieren und damit ein Gefühl von Sicherheit schaffen. Dies kann wie bei <a href="http://www.asos.de">Asos</a> als einfache Bulletpointliste aufgezählt werden. Leider wirkt diese optisch nicht sehr ansprechend.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/asos.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/asos-472x527.png" alt="" title="asos" width="472" height="527" class="alignnone size-medium wp-image-11429" /></a></p>
<p>Eleganter ist dies auf dem US-Internetauftritt von <a href="http://www.aboutmcdonalds.com/">McDonalds</a> realisiert. Die Präsentation des Unternehmens genießt dort soviel Aufmerksamkeit, dass es dafür sogar eine eigene Plattform <a href="http://www.aboutmcdonalds.com/mcd.html">aboutmcdonalds.com</a> gibt.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/mcdonalds.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2012/01/mcdonalds-472x336.png" alt="" title="mcdonalds" width="472" height="336" class="alignnone size-medium wp-image-11430" /></a></p>
<p>Die dargelegte Firmengeschichte muss sich allerdings nicht zwingend über mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte erstrecken. So sprechen laut Bryan Eisenberg zahlreiche Argumente eindeutig <strong>für</strong> kleinere und neue Unternehmen:  </p>
<ul>
<li>Viele Menschen mögen generell Neues</li>
<li>Viele Menschen bevorzugen es, mit kleineren Unternehmen in Kontakt zu treten</li>
<li>Neue Unternehmen sind in der Regel sehr flexibel</li>
<li>Neue Unternehmen sind oft innovativer</li>
<li>Viele kleinere oder neue Unternehmen füllen Lücken oder Schwächen von größeren Konkurrenten</li>
</ul>
<p>Für eine glaubhafte und überzeugende Kommunikation dieser Vorteile bietet die „Über uns“ Seite den optimalen Raum &#8211; auch oder gerade für kleinere Anbieter mit niedrigem Bekanntheitsgrad.</p>
<p>In diesem Zusammenhang möchte ich noch auf den Artikel „<a href="http://www.konversionskraft.de/analysen/das-impressum-der-kleine-leise-konversionskiller-nr-1.html" target="_blank">Das Impressum &#8211; der kleine, leise Konversionskiller</a>“ von Matthias Henrici hinweisen, in dem die enorme Wichtigkeit des ebenfalls oft zu wenig beachteten Impressums beleuchtet wird.</p>
<p>Wie beurteilen Sie diese Seitentypen &#8211; inwiefern sind diese Ihrer Meinung nach konversionsrelevant? Über  Kommentare freue ich mich.</p>


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		<title>Verknappung als verkaufssteigernde Maßnahme im E-Commerce</title>
		<link>http://www.konversionskraft.de/conversion-optimierung/verknappung-im-e-commerce.html</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 06:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Licht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Conversion Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[CRO]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergründe]]></category>
		<category><![CDATA[Konversionsoptimierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Limitierte und rare Produkte oder Dienstleistungen waren für den Konsumenten schon immer interessanter und begehrlicher als augenscheinlich unbegrenzt verfügbare Güter. Mit abnehmender Verfügbarkeit eines bestimmten Angebots steigt beim potentiellen Kunden daher die Dringlichkeit, so schnell wie möglich zuzuschlagen. Das Ergattern eines besonders günstigen und/oder seltenen Guts stellt für den Käufer außerdem eine Belohnung dar und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Limitierte und rare Produkte oder Dienstleistungen waren für den Konsumenten schon immer interessanter und begehrlicher als augenscheinlich unbegrenzt verfügbare Güter. Mit abnehmender Verfügbarkeit eines bestimmten Angebots steigt beim potentiellen Kunden daher die Dringlichkeit, so schnell wie möglich zuzuschlagen.<br />
<span id="more-8679"></span><br />
Das Ergattern eines besonders günstigen und/oder seltenen Guts stellt für den Käufer außerdem eine Belohnung dar und vermittelt im Zuge dessen oftmals das Gefühl, als Gewinner der Kaufsituation hervorzugehen.</p>
<p>Die Nutzung dieses menschlichen Verhaltensmusters als verkaufsförderndes und beschleunigendes Marketinginstrument wird als <strong>Verknappung</strong> (engl.: scarcity) bezeichnet.</p>
<h2>Wie lässt sich dieses Prinzip einsetzen?</h2>
<p>Je nach Produktsparte und Geschäftsmodell können verschiedene Kennzahlen und Informationen genutzt werden, um die Limitierung möglichst detailliert zu verdeutlichen. In Frage kommende Variablen sind dabei zum einen die Verknappung des Bestands, und zum anderen die Begrenzung der zeitlichen Verfügbarkeit. </p>
<p>Die Verknappung alleinig durch diese Faktoren ist in der vorherrschenden Marktsituation des Überangebots allerdings nur noch sehr bedingt erfolgsversprechend, da der Interessent zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit hat einen anderen Händler zu wählen, der das gewünschte Produkt zum gleichen Preis sofort liefern kann. </p>
<p>Eine Ausnahme bilden hier exklusive und von vornherein mengenmäßig limitierte Waren oder Kontingente, die meist nur bei bestimmten Anbietern zu erstehen sind.</p>
<p>Interessant wird das Angebot in der Regel aber dennoch erst durch die Kombination von begrenztem Zeitraum und/oder mengenmäßiger Verfügbarkeit gekoppelt mit einer für den Kunden relevanten Preisminderung. In diesem Fall differenziert sich der Händler also nicht durch das Produkt &#8211; sondern alleinig durch den Preis.</p>
<p>So werben zum Beispiel Supermärkte und Elektronikfachmärke regelmäßig mit Angeboten, welche lediglich für eine Woche besonders günstig zu erstehen sind &#8211; natürlich nur solange der Vorrat reicht. Wie groß der tatsächliche Vorrat denn ist und wie lange er reicht, erfährt der Interessent im Angebotsprospekt aus dem Postwurf allerdings nicht.</p>
<p>Besser funktioniert dies beim Teleshopping, wo die Lagerbestände bzw. Verkäufe quasi in Echtzeit aktualisiert und dem Zuschauer deutlich angezeigt werden können. Die mit sinkenden Lagerbeständen erzeugte Dringlichkeit und  das Offenlegen von Transaktionen anderer Kunden kann im Entscheidungsprozess sicherlich die ein oder anderen Zweifel oder Unentschlossenheiten vergessen lassen und die Kaufentscheidung stark beschleunigen.</p>
<h2>Genau diese Vorteile bieten sich auch im E-Commerce&#8230;</h2>
<p>&#8230;da Shopsysteme dem Nutzer sofortiges Feedback über die verfügbaren Stückzahlen liefern können und Alarm schlagen, wenn die Bestände zur Neige gehen. </p>
<p>In diesem Zusammenhang ist allerdings dringend davon abzuraten, die Lagerbestände künstlich extrem niedrig zu halten bzw. dies zu suggerieren, um den Interessenten schnellstmöglich zu einer Entscheidung zu drängen. </p>
<p>So konnten wir in zahlreichen Analysen verschiedener Onlineshops beobachten, dass es den Probanden sehr schnell auffällt, wenn viele Produkte permanent nur in einer sehr geringen Stückzahl verfügbar sind. Ständig wiederkehrende Angaben wie z.B. <em>„nur noch 1 Artikel verfügbar!&#8221;</em> verlieren sehr schnell an Bedeutung und schaden sowohl der Glaubwürdigkeit als auch der Seriosität des Shopbetreibers.<br />
Eine ähnlich geringe Bedeutung erlangen Angaben wie z.B. <em>„nur noch wenige Artikel auf Lager&#8221;</em>, welche keine Informationen über exakte Zahlen oder festdefinierte Ranges beinhalten und folglich eine Eigeninterpretation der Aussage erfordern.</p>
<p>Der Lagerbestand von <strong>the-affair.com</strong> (Abbildung unten) ist für den Nutzer durch die Angabe von real bezifferten Beständen sehr detailliert  aufbereitet, und liefert darüber hinaus durch die farbliche Füllung der Icons ausgehend vom linken Rand ein visuelles Feedback über die Anzahl der noch verfügbaren  Shirtgrößen. Der exakte Wert (hier: 24 bei XL) wird beim Mouseover über die jeweiligen Icons angezeigt.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/06/shirt1.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/06/shirt1.png" alt="" title="shirt1" width="472" height="311" class="alignnone size-full wp-image-8683" /></a></p>
<p>Der Modeversender geht sogar noch einen Schritt weiter und listet auch alle Shirts, die bereits in allen Größen ausverkauft sind. Auf der Produktübersicht werden diese in einer gesonderten Kategorie „Sold Out“ dargestellt.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/06/shirt2.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/06/shirt2-472x236.png" alt="" title="shirt2" width="472" height="236" class="alignnone size-medium wp-image-8684" /></a></p>
<p>Ein ausverkauftes aber dennoch sehr interessantes Produkt anzuzeigen birgt natürlich das Risiko, dass der Nutzer den Shop verlässt um es eventuell bei einem anderen (Konkurrenz-) Anbieter zu finden. </p>
<p>Aufgrund des Vertriebs der Shirts exklusiv über diesen Shop kann dieses Risiko allerdings ausgeschlossen werden. Alle weiteren Verknappungssignale der Seite, allen voran die Bestandsanzeige, gewinnen dadurch hingegen immens an Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft.<br />
</br><br />
<strong>Konsumstress durch zeitliche Begrenzung</strong><br />
Eine komplett auf dem Prinzip der Verknappung basierende Verkaufsstrategie verfolgen Live- und Clubshoppingportale wie woot!, Brands4Friends oder die Zalando Lounge (Abbildung unten). Im Fokus stehen hier Produkte, die zu einem limitierten Zeitraum zu einem besonders günstigen Preis verkauft werden.  </p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/06/zalando.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/06/zalando-472x260.png" alt="" title="zalando" width="472" height="260" class="alignnone size-medium wp-image-8685" /></a></p>
<p>Ein große Rolle spielt besonders bei solchen Shopping-Clubs zweifelsohne auch die vermittelte Exklusivität der Angebote und Marken sowie teilweise auch die Zugehörigkeit des Nutzers zu einem vermeintlich selektierten Käuferkreis.<br />
</br><br />
<strong>Langwierige Entscheidungsprozesse verkürzen</strong><br />
Jeder weiß, dass ein Hotel nur eine bestimmte Anzahl an Zimmern zur Verfügung hat, und in einem Flugzeug auch nicht mehr Personen befördert werden können als<br />
Sitzplätze vorhanden sind. Es ist also eigentlich schon von vornherein bekannt, dass ein Flug oder ein Hotelzimmer im Idealfall so früh wie möglich gebucht werden sollte.</p>
<p>Andererseits ist die Buchung einer Reise oft mit vielen Zweifeln und Unsicherheiten verbunden und führt dadurch zu langen Vergleichs- und Entscheidungsprozessen.<br />
Erfahrungsgemäß ist es dabei oft so, dass der Nutzer viele Browserfenster mit verschiedenen Anbietern parallel geöffnet hat, um das beste Preis-Leistungsverhältnis zu ergattern.</p>
<p><strong>Wie kann dem Nutzer die Entscheidung nun erleichtert werden?</strong><br />
Eine Möglichkeit dazu besteht darin ihm zu suggerieren dass er &#8211; wie im folgenden Beispiel von <strong>ryanair.de</strong> zu sehen &#8211; den günstigen Tarif höchstwahrscheinlich nicht mehr erhält, wenn er sich noch stundenlang mit anderen Konkurrenzanbietern beschäftigt. </p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/06/ryan.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/06/ryan.png" alt="" title="ryan" width="472" height="261" class="alignnone size-full wp-image-8686" /></a></p>
<p>Wie bereits zu Beginn des Artikels bemerkt ist es auch in diesem Fall von größter Wichtigkeit, dass die Angaben der Wahrheit entsprechen und bei entsprechenden Nutzertransaktionen dynamisch angepasst werden. Ansonsten geht das Vertrauen in den Anbieter sehr schnell verloren.</p>
<p>Der Hotelvermittler <strong>Booking.com</strong> macht von diesem Prinzip ebenfalls an vielen Stellen Gebrauch. Gleich auf der Startseite (Abbildung unten) wird dem Besucher durch diverse Angaben die rege Nutzung des Buchungsportals vermittelt. So erfährt er auf Anhieb, dass sich außer ihm noch viele weitere Interessenten auf der Website bewegen.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/06/book1.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/06/book1-472x261.png" alt="" title="book1" width="472" height="261" class="alignnone size-medium wp-image-8687" /></a></p>
<p>Dies fördert durch den Effekt des <a href="http://www.konversionskraft.de/conversion-optimierung/social-proof-als-hebel-fur-mehr-konversion.html" target="_blank">Social Proof</a> zunächst die empfundene Sicherheit zum Betreiber des Portals. Darüber hinaus hat dies zusätzlich eine stark verknappende Wirkung. Denn alle Besucher (besonders diejenigen, die sich gerade das persönlich bevorzugte Hotel anschauen) sind schließlich potentielle Kandidaten, die einem das letzte verfügbare Zimmer vor der Nase wegschnappen könnten.</p>
<p>Auf der Kategorieseite (Abbildung unten) wird je nach Status nochmals verdeutlicht, dass bestimmte Zimmer nur noch begrenzt reservierbar sind.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/06/book2.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/06/book2.png" alt="" title="book2" width="472" height="215" class="alignnone size-full wp-image-8688" /></a></p>
<p>Auf der Detailseite des gewählten Hotels erscheinen in der oberen rechten Bildschirmecke zwei Meldungen, welche erneut über den Zeitpunkt der letzten Buchung, den Buchungsort sowie die Anzahl der aktuell auf der Seite befindlichen Nutzer informieren. Gerade die Aktualität und die vollständige Dynamisierung der äußerst detaillierten Angaben über jegliche Nutzeraktionen sind hier sehr positiv hervorzuheben.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/06/book3.png"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/06/book3-472x349.png" alt="" title="book3" width="472" height="349" class="alignnone size-medium wp-image-8689" /></a></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>So gut wie alles ist knapp und keine Ressource ist unendlich verfügbar. Dies zu kommunizieren, kann sicherlich bei vielen E-Commerce Plattformen einen sehr großen Hebel zur Verkaufssteigerung darstellen. Die eingesetzte Variante der Verknappung muss dabei natürlich entsprechend dem Geschäftsmodell, dem Angebot und vor allem der Zielgruppe definiert und angepasst werden. </p>
<p><strong>Die wichtigsten Tipps als Checkliste:</strong></p>
<ul>
<li>Zeigen Sie Ihre Lagerbestände</li>
<li>Nennen Sie realistische, glaubwürdige Zahlen</li>
<li>Liefern Sie keine künstlich niedrig gehaltenen Werte</li>
<li>Gestalten sie die Angaben so präzise wie möglich</li>
<li>Machen Sie Transaktionen anderer Nutzer transparent</li>
<ul>
</br><br />
</br><br />
</br></p>


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		</item>
		<item>
		<title>Warum Ihr Webdesigner bei der Konversionsoptimierung versagt</title>
		<link>http://www.konversionskraft.de/hintergrunde/warum-ihr-webdesigner-bei-der-konversionsoptimierung-versagt.html</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 07:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronald Grimminger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Conversion Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergründe]]></category>
		<category><![CDATA[Konversionsrate]]></category>
		<category><![CDATA[Conversion-Design]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Konversionsoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[WebDesign ist tot. Die Marketing-Denke ist tot. Und was ist mit all den kreativen Designern – vor allem den Webdesignern? Und was haben diese mit E-Commerce am Hut? Mir begegnen unheimlich oft unheimliche Beispiele in der Landschaft des E-Commerce, in Online-Shops, auf Landing-Pages und so weiter. Ich spreche jetzt nicht von schlechtem Design, denn genau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WebDesign ist tot.<br />
Die Marketing-Denke ist tot.</p>
<p>Und was ist mit all den kreativen Designern – vor allem den Webdesignern? Und was haben diese mit E-Commerce am Hut?</p>
<p>Mir begegnen unheimlich oft unheimliche Beispiele in der Landschaft des E-Commerce, in Online-Shops, auf Landing-Pages und so weiter. Ich spreche jetzt nicht von schlechtem Design, denn genau wie Kunst ist das meiner Meinung nach immer noch Geschmacksache. Naja, manchmal…<span id="more-7083"></span></p>
<p>Natürlich gibt es ein paar Grundregeln, doch die Uhren des Conversion Designs ticken ein bisschen anders.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-7086" title="Das Web - unendliche Weiten" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/02/iStock_000000129763XSmall.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<h2>Was unterscheidet den Creative Designer von einem Conversion Designer?</h2>
<p>Grundsätzlich ist das einmal eine strategische Entscheidung: Möchte ich ein Projekt, das vor Kreativität platzt, total fancy und stylish, also totally award-winning ist &#8211; dann beauftrage ich natürlich auch eine award-winning Agentur. Dann ist es ziemlich sicher, dass der Fame der meinige sein wird. Natürlich gibt es in vielen Agenturen ein Bewusstsein über User Experience und Usability, dies allerdings lediglich auf Basis der Selbstbetrachtung.</p>
<p>Will ich aber Geld verdienen, ja dann beauftrage ich natürlich jemanden, der exzellentes Know-how im Conversion Design besitzt. Denn der wird meine Zielsetzung gestalterisch unterstützen und weiß, worauf es bei Usern ankommt. Er wird mich letztlich zum Schotter führen &#8211; hoffentlich.</p>
<h2>Doch ist der Designer Schuld, wenn meine Konversionsrate bescheiden ausfällt?</h2>
<p>Ja und nein.</p>
<p>Fangen wir bei der Ausbildung an. Man zeige mir eine Hochschule, in der es neben all den vielen Designfachrichtungen Spezialistenkurse für Conversion-Design gibt. Zumindest wurden im Jahre 2000 die Studiengänge Mediendesign und Medieninformatik installiert.</p>
<p>Inhaltlich erfolgte bspw. die Medieninformatik aus Kursen der Elektrotechnik &#8211; also Physik. Kollegen berichten, dass es erst mit dem Jahr 2009 &#8211; der Einführung des Bachelor / Master &#8211; zu einem aktuellen Bezug und vor allem web-bezogenen Themen kam.</p>
<p>Interessant ist auch, dass heute nach wie vor Adobe Photoshop an den FHs verwendet wird, um pixelgenaue Websiten zu gestalten. Ich rate dringend davon ab, Photoshop ist &#8211; wie der Name schon sagt &#8211; für Bildbearbeitung gedacht. Das ist mir tatsächlich ein persönliches Anliegen, so empfehle ich zu dieser Thematik die folgenden Links:</p>
<p><a href="http://www.reinegger.net/50_gruende_photoshop_nicht_fuer_webdesign_zu_verwenden.html" target="_blank">&gt; 50 Gründe Photoshop nicht für WebDesign zu verwenden</a></p>
<p>Dazu gibt es auch ein Video:</p>
<p><a href="http://vimeo.com/17561947">Adobe Fireworks CS5 Webdesign Workflow (deutsche Version)</a> from <a href="http://vimeo.com/reineggernet">Andre Reinegger</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Also kann man zusammenfassend sagen, dass die Ausbildung schätzungsweise 6-8 Jahre hinter dem Stand der tatsächlichen Entwicklungen hinterherhinkt. Wenn nun also Conversion Design eigentlich erst seit 2-3 Jahren überhaupt erst wirklich bewusst als Thema gehandelt wird, müssen wir uns wohl noch 5 Jahre gedulden, bis ein Basis-Standard in den Ausbildungswegen gelegt ist <img src='http://www.konversionskraft.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' title="Warum Ihr Webdesigner bei der Konversionsoptimierung versagt Foto" /> </p>
<h2>Was bedeutet das für die Praxis?</h2>
<p>Nun wissen bestimmt einige von Ihnen, dass sich echte Profis vor allem dadurch entwickeln, dass sie sich selbst und mit Leidenschaft hinter ein Thema klemmen, um Expertise aufzubauen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man nicht nur die Ausbildung dafür verantwortlich machen kann, dass ein Designer das Thema Konversion stiefmütterlich behandelt.</p>
<p><em>Sollten Sie also doch und nur Ihren Designer dafür verantwortlich machen, dass Ihre Conversion-Rates erbärmlich sind?</em></p>
<p>Webdesigner sind im Allgemeinen Allrounder. Sowohl gestalterische Fähigkeiten als auch Kenntnisse in HTML-Umsetzung oder Konfiguration gehören bei den meisten zum Repertoire. Die Erwartungshaltung ist nun, dass vorausgesetzt wird, dass ein Webdesigner heuer natürlich weiss, wie man conversion-optimiert gestaltet.</p>
<p>Die Wahrheit ist aber, das Conversion-Design eine hoch entwickelte Disziplin ist, mit der man sich auseinander setzen muss. Hierzu gehört eine auf E-Commerce bezogene Fach-Expertise, die man in der Ausbildung nicht erhält.</p>
<h2>Was Sie dagegen tun können – 3 gute Tipps</h2>
<p><strong>1. Expertise einkaufen bringt schnelle Resultate<br />
</strong>Bringt ihr E-Commerce Projekt also nicht das erwartete Resultat, sollten Sie nicht in den eigenen Reihen suchen und sich die passenden externen Spezialisten ins Haus holen. Dies kann sofort zu schnellen Ergebnissen und Optimierungen führen.</p>
<p><strong>2. Statten Sie Ihre Designer mit Hintergrundwissen aus<br />
</strong>Entfernen Sie sich vom Marketing-Bla-Bla und füttern Sie Ihre Designer mit konversionsrelevanten Themen</p>
<p>Welche Messinstrumente haben Sie installiert? Welche Tests sind bisher gefahren worden? Zeigen Sie Beispiele von erfolgreichem Conversion Design.</p>
<p><strong>3. Bilden Sie Ihre Designer aus<br />
</strong>In der Ausbildung erhalten die meisten Designer keinen konversionsrelevanten Input. Bieten Sie Ihnen die Möglichkeit, sich weiterzubilden. Wie können Conversion Designer Wissen zu Themen wie Usabilty, Analyse, Überzeugungsarchitektur und Testung erlangen? Schicken Sie Ihre Designer zu entsprechenden Konferenzen oder Workshops. Bieten Sie innerhalb Ihres Unternehmens Möglichkeiten an, um Conversion Experience zu erlangen.</p>
<h2>-&gt;</h2>
<p>Letztlich muss sich der Designer, der sich Conversion Optimization auf die Fahne schreibt natürlich selbst fortbilden. Geschuldet ist dies seinen Kunden oder seinem Arbeitgeber – genauso wie das Wissen um den Umgang mit Farben, Formen und Schriften. Es gehört zu seinen Basic Skills.</p>
<p>Das lesen dieses Blogs ist doch auch schon mal Schritt in die richtige Richtung, oder?</p>
<p>Achso, dieser Beitrag enthält inhaltlich Teile aus <a href="http://searchengineland.com/should-you-blame-your-designer-for-poor-conversion-rates-57961" target="_blank">&gt; folgendem Artikel von Sandra Niehaus</a></p>


<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das gefährliche Leben der Optimierer (4)</title>
		<link>http://www.konversionskraft.de/konversionsrate/das-gefahrliche-leben-der-optimierer-4.html</link>
		<comments>http://www.konversionskraft.de/konversionsrate/das-gefahrliche-leben-der-optimierer-4.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 05:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Henrici</dc:creator>
				<category><![CDATA[Conversion Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Konversionsrate]]></category>
		<category><![CDATA[CRO-Raten]]></category>
		<category><![CDATA[Konversionsoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Konversionsraten]]></category>
		<category><![CDATA[Meeting]]></category>

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		<description><![CDATA[Was hat ein Meeting zum Thema "Konversion" mit einer Gruppe von steinzeitlichen Jägern zu tun? Finden Sie es heraus ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Neulich vor 10 Tagen.</h2>
<p><strong>eMail an alle:</strong> &#8220;10:00 Uhr Meeting Im Konfi 3 &#8211; Thema: Wie sind denn so die Konversionsraten unseres Onlineshops?? &#8211; Seid bitte pünktlich!&#8221;<br />
<a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/06/Konversions_Raten.jpg" target="_blank"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/06/Konversions_Raten_klein.jpg" alt="Konversions-Raten" title="Das gefährliche Leben der Optimierer (4) Foto" /></a><br />
<br /></br></p>
<h2>Neulich vor 10.000 Jahren</h2>
<p><strong>Buschtrommel-Nachricht an alle:</strong> &#8220;Sonnenaufgang Meeting Im Steinkreis &#8211; Thema: Wie sind denn so die Jagderfolge unserer Aussenteams?? &#8211; Seid bitte pünktlich!&#8221;<br />
<a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/06/Konversion-Raten_old.jpg" target="_blank"><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/06/Konversion-Raten_old_klein.jpg" alt="Konversions-Raten-alt" title="Das gefährliche Leben der Optimierer (4) Foto" /></a></p>


<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konversions-Optimierung immer aufwändiger &#8211; CRO Conference sieht Kostenexplosion voraus</title>
		<link>http://www.konversionskraft.de/konversionsrate/konversions-optimierung-immer-aufwandiger-cro-conference-sieht-kostenexplosion-voraus.html</link>
		<comments>http://www.konversionskraft.de/konversionsrate/konversions-optimierung-immer-aufwandiger-cro-conference-sieht-kostenexplosion-voraus.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 05:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Henrici</dc:creator>
				<category><![CDATA[Conversion Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Konversionsrate]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Konversionsoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.konversionskraft.de/?p=3509</guid>
		<description><![CDATA[Sie müssen Ihre Konversionsrate verbessern? Das könnte bald schwieriger werden als Sie denken! Konversions-Spezailisten auf der CR-Conference in San Jose rechnen mit einer jährlichen Verdoppelung der Kosten für Konversions-Optimierungen und zwar noch nicht einmal um sie zu erhöhen, sondern um sie auf dem Status-Quo zu halten. Wer die CR erhöhen will, wird noch mehr Aufwand betreiben müssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch vor wenigen Jahren war das Wort &#8220;Konversion&#8221; oder &#8220;Konversions-Optimierung&#8221; für viele Online-Händler ein Fremdwort. Umsätze wurden gemacht, manchmal mehr, manchmal weniger, das Wort &#8220;Rendite&#8221; lernte man erst kurz vor der Firmenpleite, Wachstumssteigerungen ergaben sich fast zwangsläufig aus dem generischen Wachstum des Internet selbst. Lang, lang ist&#8217;s her. Die einst exotische &#8220;Konversions-Optimierung&#8221; ist mittlerweile zu einer gut gefütterten Kostenstelle mutiert, immerhin eine mit einem eindeutigen ROI. Angetrieben von denjenigen Händlern und eCommerclern, die wissen, dass ein generisches Wachstum nicht ewig hält oder denen der gewonnene Umsatz und die Rendite schlicht zu wenig erscheint outen sich als strenggläubige Konversions-Optimierer, schrauben an Landingpages und optimieren Usability. Und das ist erst der Anfang.</p>
<h2>Der eCommerce-Paradigmenwechsel</h2>
<p>Am Rande der <a href="http://www.konversionskraft.de/conversion-optimierung/conversion-optimierung-tipps.html" target="_blank">Conversion-Conference</a> in San Jose wurde bereits von einem fundamentalen Paradigmen-Wechsel des eCommerce gesprochen, nach der grundsätzlich jede Aktivität in Zukunft die Converions-Vertrauensfrage gestellt wird: &#8220;Wie gut konvertierst du? Ist, dass was Du gerade machst gut für die Konversion?&#8221;<br />
Zumindest in der westlichen Hemisphäre hat das Größen-Wachstum des Internet beinahe seinen &#8220;Peak&#8221; erreicht, dass heisst: ein Online-Shop wächst nicht mehr durch den natürlichen Zugang von Besuchern und Kunden sondern durch seine Konversionsfähigkeit. eCommerce-Plattformen stehen nun nackt und bloßgestellt vor den bezahlenden Kunden und müßen diesen <strong>ihre absolute Relevanz </strong>beweisen. Wenn gleichzeitig der Ankauf von Traffic zu ebenfalls steigenden Kosten führt, ist wirkliches Wachstum ausschließlich durch eine verbesserte Konversion zu erreichen.</p>
<h2>Jährliche Verdoppelung der CR-Kosten</h2>
<p>Konnte man noch vor wenigen Jahren durch das Einfärben des Warenkorb-Buttons, das Weglassen dämlicher kleiner Usabilityfehler oder das Durchstreichen der UVP mehr Konversion erzeugen, so wird dies in Zukunft nicht mehr ausreichen. Die Stellschrauben werden deutlich feiner und komplizierter, der Aufwand ohne Zweifel höher. David O&#8217;Brian, einer der Conversions Spezialisten auf der Konferenz, rechnet damit, dass Firmen ihren Aufwand für die Konversion jedes Jahr verdoppeln müssen und zwar <strong>nicht</strong> um sie zu <strong>verbessern</strong>, <strong>sondern auf dem jetzigen Stand halten zu können </strong>(!).<br />
Neben dem Online-Peak nennt O&#8217;Brian weitere Gründe:</p>
<ul>
<li>Die Informations-Flut und der zunehmende Medienmix aus Mobile-Apps, Video und Social-Broadcast-Systemen machen Menschen zu &#8220;Highlight-Junkies&#8221;, d.h. User springen noch stärker als bisher von Aufmerksamkeit zu Aufmerksamkeit, Aufnahmetoleranzen verkürzen sich.</li>
<li>Unter typischen Usability-Schwachstellen bzw. &#8220;technischen Demotivatoren&#8221; werden immer weniger Systeme zu leiden haben, zeitgleich wird die Lösung des Problems mangelnder emotionaler Motivatoren eine immer größere Rolle spielen.</li>
<li>Den Wettbewerb um emotionale Relevanz können folgerichtig nur Online-Shop gewinnen, die alle Aspekte der Konversions-Optimierung beherrschen.</li>
<li>Die schlimmste Illusion des Internets ist es, alles automatisieren und digitalisieren zu können &#8211; auch die Kundenbeziehung. Die erfolgreichsten Online-Shops sind aber die, die alles automatisieren außer den Kundenbeziehungen, bzw. sie so zu automatisieren, dass es sich nicht so &#8220;anfühlt&#8221;. Um einen dauerhaften, qualitativen Kontakt zu Kunden wird man nie herumkommen.</li>
<li>Halb- oder vollautomatisches A/B oder MV-Systeme sind noch nicht ausgereift genug um wirkliche Verbesserungen unabhängig von steuernden, menschlichen Einflüssen durchzuführen. Insbesondere Anbieter multivariater Testingsysteme täuschen Anwender auf fatalste Weise vor, man könne mit ihne ohne großen Aufwand dauerhaft bessere Konversionsraten erzielen. In Wahrheit ist das multivariate &#8220;Slice&#8217;n-Dice&#8217;n&#8221; so, als könne ein Bäcker durch millionenfaches Experimentieren mit verschiedenen Zementsorten und Gesteinszusätzen bessere Brötchen backen.</li>
</ul>
<p><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/05/jeisenberg.jpg" alt="Jeffrey Eisenberg at the CR-Conference" title="Konversions Optimierung immer aufwändiger   CRO Conference sieht Kostenexplosion voraus  Foto" /><br />
<em>Jeffrey Eisenberg auf der CR-Conference in Kalifornien.<br />
Bild: Web Arts AG</em></p>
<p>Jeffrey und sein Bruder Bryan Eisenberg von <a href="http://www.bryaneisenberg.com" target="_blank">BryanEisenberg.com</a> und Autoren des Erfolgsbuches &#8216;Waiting for your cat to bark?&#8217; brachten es auf den Punkt: &#8220;Konversions-Optimierung&#8221; ist nichts was man mal so eben macht, <strong>Konversions-Optimierung ist alles</strong>. Konversions-Optimierung macht man jeden Tag, 24 Stunden lang! Mit Konversions-Optimierung fängt man sofort an und wartet nicht, bis andere an einem vorbeiziehen!&#8221;</p>
<p><strong>Vertiefende Informationen zu diesem Blog-Post</strong><br />
Einige der amerikanischen und kanadischen Teilnehmer der San-Jose-Konferenz kommen auch nach Deutschland. <strong>Treffen Sie die Konversions-Spezialisten</strong> am 2. September auf dem <a href="http://www.conversion-camp.com/index.html", target="_blank"><strong>Conversion-Camp</strong></a> in Frankfurt am Main.</p>


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		<title>Reden ist silber &#8211; Schweigen ist Blech. Über den Zusammenhang zwischen Kommunikation und Konversion</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 05:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Henrici</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daten & Fakten]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergründe]]></category>
		<category><![CDATA[Call-Center]]></category>
		<category><![CDATA[CMR]]></category>
		<category><![CDATA[CRM]]></category>
		<category><![CDATA[CRO]]></category>
		<category><![CDATA[Implizites Bewerten]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Konversionsoptimierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Negative Gefühle sind prägende Gefühle und sind keine virtuellen sondern echte, "hartverdrahtete" Speicherungen, sind Vernetzungen von Neuronen und damit physiologische Veränderungen an der Hirnmasse. Hass gegenüber dem Service eines Online-Shops ist also in jeder Hinsicht eine Deformation des Gehirns. Ein erfolgreiches Unternehmen kommuniziert authentisch und intensiv mit seinen Kunden und vermeidet damit derartige Deformationen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgende Mail erhielten wir vor längerer Zeit von einem uns gänzlich unbekannten Menschen:</p>
<address style="padding-left: 30px;">Guten Tag,</address>
<p></br><br />
<address style="padding-left: 30px;"></address>
<address style="padding-left: 30px;"></address>
<address style="padding-left: 30px;">obwohl Donnerstag letzte Woche angerufen und mit einem Anrufbeantworter gesprochen, Freitag nachgehakt, Montag erneut versucht …. Bis heute habe ich nichts von Ihnen gehört. Nicht per Telefon, SKYPE, facebook, Linked-in oder XING, email oder was die moderne Welt sonst noch zu bieten hat.</address>
<address style="padding-left: 30px;"></address>
<address style="padding-left: 30px;">&#8230;<br /></br>Bitte rufen Sie mich nicht an, bitte schreiben Sie mir nicht, bitte entschuldigen Sie sich nicht. Das brauchen Sie ja nicht (siehe oben).</address>
<address style="padding-left: 30px;">Unnötig zu sagen, daß ich jetzt bei jemand anderem untergekommen bin.</address>
<p> <span id="more-2600"></span></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ulf M.</p>
<p>Hatten Sie auch schon einmal das Gefühl von einem gänzlich unbekannten Menschen gehasst zu werden? Nein? Dann haben Sie es höchstwahrscheinlich nur noch nicht mitbekommen.</p>
<p>Was auch immer uns dieser unbekannte Herr sagen wollte, wir haben ganz offensichtlich einen Fehler gemacht, der ihn als Person direkt und unmissverständlich <strong>diffamiert und persönlich erniedrigt</strong> hat. Und dieser Fehler gipfelt in der Erkenntnis: Nicht-Kommunikation kann schlimmere Folgen haben als Kommunikation:</p>
<ul>
<li>Kunden entwickeln <strong>Phantom-Abbilder </strong>des Dienstleisters oder Shop-Betreibers mit extrem negativen Vorurteils-Konstrukten die sich schnell bis hin zu Betrugs- und Täuschungsverdachten ausweiten können</li>
<li>Die Selbstbild/Fremdbild-Diskrepanz <strong>verschärft sich mit der Zunahme an Schweigsamkei</strong>t. Online-Shops, die sich in einer starken Wachstumsphase befinden, bemerken oft nicht, dass Sie gleichzeitig immer weniger kommunizieren oder empfinden Gespräche mit Kunden zunehmend als lästig</li>
<li>Nicht-Kommunikation wird immer persönlich genommen, es<strong> gibt keine &#8220;rationalen&#8221; Sichtweisen</strong>, der Homo-Oekonomicus ist eine Fata-Morgana</li>
<li>Das Brief-Beispiel zeigt, dass negative Energie auch <strong>negativ &#8220;motiviert&#8221;,</strong> d.h. dass Menschen bereit sind viel Zeit und Arbeit darin aufzuwenden, gegen den Shop oder den Dienstleister zu agieren, dazu gehört, dass Schreiben von Hassmails, negativen Bewertungen, Flame-Beiträge in Blogs und Foren.</li>
</ul>
<h2>Von der Unmöglichkeiten nicht zu urteilen</h2>
<p>Wir Menschen sind genetisch darauf geeicht zu bewerten und einzuschätzen, eine neutrale Position ist uns gänzlich unmöglich. Einen klaren physiologischen Beweis dafür liefert eine Studie der Zeitschrift &#8220;<a href="http://www.cell.com/neuron/abstract/S0896-6273(09)00751-X", target="_blank">Neuron</a>&#8221; welche den permanenten Bewertungsmechanismus unseres Gehirns &#8211; dem wir uns nicht entziehen können &#8211; offenbart.</p>
<p>In einer fMRT-Untersuchung (Magnetresonanztomographen) die einen oberflächlichen Einblick in spezifische Hirnareale vermittelt, wurden Probanden Abbildungen von Gesichtern, Gemälden und Häusern gezeigt. Eine Hälfte der Probandengruppe sollte das entsprechende Bild beurteilen. Die anderen Probanden sollte dagegen angeben, auf welches Alter sie das gezeigte Objekt (Gesicht, Gebäude, Gemälde) einschätzen würden. Genau diese Probanden sollten über die Bilder keine Bewertung abgeben, sondern lediglich das Alter schätzen. Im Ergebnis der Aufnahmen zeigte sich klar, dass beide Probandengruppen eine Bewertung vornahmen, obwohl die zweite Hälfte der Gruppe dazu gar nicht aufgefordert wurde.</p>
<p><img src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/03/brainview_web_arts.jpg" alt="Brainview" title="Reden ist silber   Schweigen ist Blech. Über den Zusammenhang zwischen Kommunikation und Konversion Foto" /></p>
<address></address>
<address>Quelle: &#8220;Automatic Valuation System in the Human Brain: Evidence from Functional Neuroimaging&#8221;, 2009<br />
Maël Lebreton1, Soledad Jorge1, Vincent Michel4, Bertrand Thirion and Mathias Pessiglione.</address>
<address>Bildquelle &#8220;Ergebnisse von fMTR-Studien&#8221;: Web Arts AG</address>
<address></address>
<p></br></p>
<h2>Echtzeit-Kommunikationsinstrumente sind der große Treiber für Kundenbindung und damit auch der Konversionsoptimierung, selbst wenn Sie nur wahrgenommen, aber nicht genutzt werden</h2>
<p>Nach dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/David_Gelernter" target="_blank">Internet-Pionier David Gelernter</a> ist der größte Unterschied zwischen der &#8220;Generation Internet&#8221; und allen vorhergehenden Generationen der Zugang zum <strong>&#8220;Jetzt&#8221;</strong>, die &#8220;<strong>Echtzeit&#8221;</strong>. Menschen die im Internet surfen, kaufen, informieren oder kommunizieren, betrachten zunehmend jede Form von verzögerter Kommunikation mit Misstrauen, Unverständnis und Ablehnung, selbst wenn es nur wenige Minuten sind. Ergo gelten auch neue Regeln für das Retouren- und Konfliktmanagement.</p>
<h3>Regel 1) Ein Shop ist nicht 24 Std. &#8220;gefühlt&#8221; online, wenn der Betreiber schläft</h3>
<p>Natürlich muss man nicht neben dem Telefon übernachten aber in der Konsequenz ist die 24 Stunden Bereitstellung eines Call-Centers keine Option mehr, sondern ein Muss. Oder um es mit Prof. Kano (<a href="http://www.konversionskraft.de/hintergrunde/conversion-optimierung-maximale-wirkung-mit-der-conversion-pyramide.html", target="_blank">Kano-Analyse</a>) zu sagen: Ein Rund-um-die-Uhr Service ist kein Begeisterungsmerkmal mehr, sondern ein Leistungsmerkmal.</p>
<h3>Regel 2) Bereits die Telefonnummer ist eine Selbstoffenbarung</h3>
<p>Jeder Zweifel an der Leistungsfähigkeit dieses Kommunikations-Centers muss ausgeräumt werden, das gilt sogar für die Wahl der Telefonnummer. Beobachtungen ergeben immer wieder, dass schon das Vorhandensein der Ziffer <strong>8</strong> nach der <strong>0 </strong>in einer Telefonnummer erhebliches Misstrauen auslösen kann, selbst wenn sie mit &#8220;kostenlos anrufen&#8221; kommuniziert wird. In der Wahrnehmung der Probanden wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt bei den Ziffern &#8220;8&#8243; oder auch der  &#8221;9&#8243; eine teure Bezahl-Hotline assoziert. Pech für Online-Betreiber aus Bayern mit den &#8220;8&#8243; er Vorwahlen.</p>
<h3>Regel 3) eMail wird mehr und mehr zum Echtzeitmedium</h3>
<p>Erwartete Antwortzeiten auf eMails reduzieren sich dramatisch, im Moment liegen wir selbst am Wochenende oder in der Nacht bei einer Minimum-Antwortzeit von &lt;8 Stunden</p>
<h3>Regel 4) Das Schweigen der Automaten</h3>
<p>Nichtantworten oder automatische Antworten mit schlechten, fehlerhaften oder knappen Formulierungen senken Aggressionsbarrieren, das gilt insbesondere für automatische Telefonsysteme: &#8220;Wählen Sie die 1, wenn die Konversionsrate in den Keller und die Hassgefühle nach oben gehen sollen!&#8221;</p>
<h3>Regel 5) Selbst eine Fehlermeldung ist ein Dialog mit dem Kunden</h3>
<p>Verwenden Sie viel Sorgfalt auf jede Form von eMail- oder Dialog Kommunikation, egal ob Anmeldebestätigung oder bei einer Fehlermeldung des Systems.</p>
<h3>Regel 6) CRM ist tot, es lebe das CMR</h3>
<p>Sofortige Kommunikation bedeutet nicht, dass man Kunden einfach von sich aus anrufen oder ungefragt mit ihnen kommunizieren sollte. Es gelten die Regeln des CMR (Customer-Managed-Relationship) nicht die des klassischen CRM (Customer-Relationship-Management). Über die Integration von Social-Media und Ivolvement wird überall gesprochen nur wirklich verstanden wird es nicht.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Nichts ist wichtiger für die Verbesserung der Konversion als Empathie, also das Verstehen der inneren Dialoge der Kunden. Bereits in einem vorherigen Post wurde davon berichtet, welche positive Auswirkung eine <a href="http://www.konversionskraft.de/hintergrunde/menschlichkeit-lohnt-sich-wie-ernst-gemeinte-entschuldigungen-zu-mehr-konversion-fuehren.html" target="_blank">echte Entschuldigung</a> &#8211; nach einem Fehlverhalten &#8211; gegenüber einem Freikauf z.B der Vergabe eines Einkaufsgutscheins hat verbunden mit der Empfehlung sich lieber persönlich zu melden, als einfach nur eine automatisierte Entschuldigung zu versenden.</p>


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		<title>Von den Besten lernen: Pro Flowers</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 10:58:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konversionsrate]]></category>
		<category><![CDATA[A-B Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Call-to-Action. Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Conversion Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[international]]></category>
		<category><![CDATA[Konversionsoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[MVT]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Testing]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit zwei Jahren ist proflowers.com der einzige Onlineshop, der in der Liste der Top-10-US-Onlineshops nach Konversionsrate noch nicht ein einziges Mal gefehlt hat. Die Fakten: Minimale Konversionsrate: 15,2% Maximale Konversionsrate: 42,8% Durchschnittliche Konversionsrate: 28,38 Steigerung der Konversionsrate in den letzten 24 Monaten: +8,8% absolut (Auf das Bild klicken für eine größere Version) Dabei konnten die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit zwei Jahren ist proflowers.com der einzige Onlineshop, der in der Liste der Top-10-US-Onlineshops nach Konversionsrate noch nicht ein einziges Mal gefehlt hat. Die Fakten:</p>
<p>Minimale Konversionsrate: 15,2%<br />
Maximale Konversionsrate: 42,8%<br />
Durchschnittliche Konversionsrate: 28,38<br />
Steigerung der Konversionsrate in den letzten 24 Monaten: +8,8% absolut<span id="more-2088"></span></p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/01/konversionsrate-pro-flowers-24-monate.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-2101" title="konversionsrate-pro-flowers-24-monate" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/01/konversionsrate-pro-flowers-24-monate-300x129.png" alt="konversionsrate-pro-flowers-24-monate" width="300" height="129" /></a></p>
<p>(Auf das Bild klicken für eine größere Version)</p>
<p>Dabei konnten die Verantwortlichen bei proflowers kontinuierlich den Conversion Rate Index um rund 2.5% Punkte toppen. Dies setzt eine professionelle und strategische Vorgehensweise voraus, die fest in die Unternehmensstrategie eingebunden ist. Conversion Optimierung ist schließlich kein Projekt sondern ein dauerhafter Prozess.</p>
<p>Wenn wir uns die Veränderungen der Seite im zeitlichen Verlauf betrachten, so stellen wir einige Veränderungen fest:</p>
<p><strong>proflowers.com im März 2009</strong></p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/03/proflowers01.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-210" title="proflowers01" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/03/proflowers01-300x234.jpg" alt="proflowers01" width="300" height="234" /></a></p>
<p><strong>proflowers.com im Dezember 2009:</strong></p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/03-proflowers.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1699" title="03-proflowers" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/03-proflowers-300x183.jpg" alt="03-proflowers" width="300" height="183" /></a></p>
<p><strong>proflowers.com im Januar 2010:</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/01/pro-flowers-jan-12-2010.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2108" title="pro-flowers-jan-12-2010" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/01/pro-flowers-jan-12-2010-300x185.jpg" alt="pro-flowers-jan-12-2010" width="300" height="185" /></a><br />
</strong></p>
<h2>Seitenlayout</h2>
<p>Auf den ersten Blick kaum bemerkbar, wurden vor allem im Kopfbereich der Seite leichte Änderungen am Seitenlayout vorgenommen. Logo und Tagline wurden umgestellt &#8211; so entsteht mehr Weißraum rund um die Marke. <strong>Auf den ersten Blick wirkt die Marke dadurch hochwertiger und vertrauenserweckender</strong>. Ebenfalls umgestellt wurden die Teaserformate -<strong> im breiteren Querformat lassen sich emotionaler wirkende Designs realisieren</strong> und unnötiges Scrollen wird vermieden.</p>
<h2>Primäre Call-to-Action</h2>
<p>Die Farben für primäre Call-to-Action-Buttons wurde verändert. Kamen im März &#8217;09 noch grüne Buttons bei Produktteasern zum Einsatz testete man zwischendurch eine Farbe, die sonst im Design nicht vorkommt: Violett. <strong>Es scheint, als hätte dieser Test nicht funktioniert &#8211; im Januar sind die Buttons wieder grün.<br />
</strong></p>
<h2>Fotos</h2>
<p>Die Produktbilder in den Teasern zeigen inzwischen mehr von der Umgebung &#8211; im März &#8217;09 waren die Hintergründe noch sehr abstrakt oder stark zurück genommen. Die Vermutung liegt nahe dass dadurch Arrangements und Hintergründe ebenfalls eine <strong>emotionalere Wirkung der Bilder</strong> beabsichtigt wird.</p>
<h2>Mehr Warendruck</h2>
<p>Statt einem kommen nun im unteren Bereich zwei Produktteaser zum Einsatz. Erstaunlich ist, wie stark sich dadurch der wahrgenommene <strong>Warendruck </strong>vergrößert. Zusammen mit der neuen Call-to-Action-Farbe verstärkt sich der Effekt.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>proflowers.com testet vor allem auf der Startseite zahlreiche Details in sehr kurzen Abständen. Faktoren die stabil bleiben, wie z.B. das Basislayout der Seite, die Art der Arrangements, etc., weisen auf positive Erkenntnisse hin. Veränderungen, die rückgängig gemacht werden, wie die neue Call-to-Action-Farbe, zeigen uns was nicht funktioniert hat.</p>
<p>Bei so vielen Veränderungen zeigt sich erneut wie wichtig es ist, jeweils nur einen veränderten Faktor zu testen um aus den Erkenntnissen eindeutige Rückschlüsse ziehen zu können. Testing als Strategie kann nur funktionieren, wenn Erlerntes als System verstanden und adaptiert wird.</p>


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		<title>Single Purpose Websites im Eyetracking-Test</title>
		<link>http://www.konversionskraft.de/analysen/single-purpose-websites-im-eyetracking-test.html</link>
		<comments>http://www.konversionskraft.de/analysen/single-purpose-websites-im-eyetracking-test.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 05:56:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Ressel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Eyetracker]]></category>
		<category><![CDATA[Konversionsoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[single purpose]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.konversionskraft.de/?p=1520</guid>
		<description><![CDATA[Die Vorteile von Single Purpose Websites habe ich schon in dem Artikel "<a href="http://www.konversionskraft.de/trends/eindeutige-positionierung-simple-purpose-websites.html">Eindeutige Positionierung: Single Purpose Websites</a>" aufgeführt.
Wording, Design und Marketing können punktgenau ausgerichtet werden, so dass der Besucher innerhalb kürzester Zeit weiß, um was es geht und ob der Service interessant für ihn ist.
Um die Vorteile zu verdeutlichen habe ich drei Single Purpose Websites einem Eyetracker-Test unterzogen und einer üblichen Website mit vielen Serviceleistungen gegenüber gestellt. Ich denke die Ergebnisse zeigen deutlich, wie gut Inhalte auf Single Purpose Websites wahrgenommen werden und liefern vielleicht passende Inspiration für das eigene Projekt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorteile von Single Purpose Websites habe ich schon in dem Artikel &#8220;<a href="http://www.konversionskraft.de/trends/eindeutige-positionierung-simple-purpose-websites.html">Eindeutige Positionierung: Single Purpose Websites</a>&#8221; aufgeführt.<br />
Wording, Design und Marketing können punktgenau ausgerichtet werden, so dass der Besucher innerhalb kürzester Zeit weiß, um was es geht und ob der Service interessant für ihn ist.<br />
Um die Vorteile zu verdeutlichen habe ich drei Single Purpose Websites einem Eyetracker-Test unterzogen und einer &#8220;normalen&#8221; Website mit vielen Serviceleistungen gegenüber gestellt. Ich denke die Ergebnisse zeigen deutlich, wie gut Inhalte auf Single Purpose Websites wahrgenommen werden und liefern vielleicht passende Inspiration für das eigene Projekt.<br />
<span id="more-1520"></span></p>
<h2>Gist</h2>
<div id="attachment_1527" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><img class="size-full wp-image-1527" title="Gist" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/gist.jpg" alt="Gist" width="475" height="314" /><p class="wp-caption-text">Gist</p></div>
<p>Gist ist ein Onlinetool mit dem man Daten seiner Kontakte sammeln und analysieren kann. Dies wird dem Besucher ziemlich schnell deutlich gemacht.</p>
<div id="attachment_1528" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><img class="size-full wp-image-1528" title="Gist Heatmap" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/gist_heatmap.jpg" alt="Gist Heatmap" width="475" height="314" /><p class="wp-caption-text">Gist Heatmap</p></div>
<p>An der Heatmap ist gut zu erkennen, wie die wichtigsten Bereiche wie Überschrift, Bild und Teaser gut gescannt werden und schnell erkannt werden und so  dem Besucher schneller näher bringen, um was es auf der Seite geht.</p>
<div id="attachment_1529" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><img class="size-full wp-image-1529" title="Gist Gazeplot" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/gist_gazeplot.jpg" alt="Gist Gazeplot" width="475" height="314" /><p class="wp-caption-text">Gist Gazeplot</p></div>
<p>Auch der Gaze Plot (exemplarisch gezeigt an einem User) zeigt, wie gut das Auge geleitet wird. Gist kann Key-Visual, Headline, Introtext, Formular und Teaser genau ausrichten und positionieren, so dass das Auge optimal geleitet wird.</p>
<h2>Silverback</h2>
<div id="attachment_1530" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><img class="size-full wp-image-1530" title="Silverback" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/silverback.jpg" alt="Silverback" width="475" height="314" /><p class="wp-caption-text">Silverback</p></div>
<p>Um Funktionen und Vorteile des Usability-Testing-Tools &#8220;Silverback&#8221; zu erläutern, reicht eine einzige Seite!</p>
<div id="attachment_1531" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><img class="size-full wp-image-1531" title="Silverback Heatmap" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/silverback_heatmap.jpg" alt="Silverback Heatmap" width="475" height="314" /><p class="wp-caption-text">Silverback Heatmap</p></div>
<p>Da die Seite wirklich nur dieses eine Tool dem Besucher näher bringen will, können auch hier Einleitungstext, Testimonial und Call to Actions optimal positioniert werden, so dass sie sofort wahrgenommen werden. Genügend Whitespace zwischen den Elementen bringt Struktur in die Seite und trägt zur besseren Übersichtlichkeit bei.<br />
Auch der Gorilla ist ein Eyecatcher. Dieser erfüllt zwei wichtige Aufgaben.<br />
Erstens steigert er die Emotionalität. Einige Probanden haben sich ohne konkrete Nachfrage positiv über den Gorilla geäußert. Interessant ist auch, dass die Besucher dem Gorilla ähnlich wie bei einem menschlichen Gegenüber in die Augen schauen.<br />
Zweitens vermittelt der Gorilla auch schon subtile Hinweise darauf um was es geht. Er trägt nämlich ein weißes Hemd und hält ein Analyseboard in der Hand. Also erfährt man durch den Gorilla schon mal, dass es wahrscheinlich um einen Test- oder ein Analysetool geht. Er vermittelt also einerseits Informationen andererseits aber auch Emotionen.</p>
<h2>Vergleichstest wetter.com vs. Umbrella Today?</h2>
<div id="attachment_1532" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><img class="size-full wp-image-1532" title="wetter.com" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/wettercom.jpg" alt="wetter.com" width="475" height="303" /><p class="wp-caption-text">wetter.com</p></div>
<div id="attachment_1533" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><img class="size-full wp-image-1533" title="Umbrella Today?" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/umbrella-today.jpg" alt="Umbrella Today?" width="475" height="314" /><p class="wp-caption-text">Umbrella Today?</p></div>
<p>Ich denke schon vor dem Eyetracking-Test ist schon abzuschätzen, wie dieser Vergleich ausgehen wird. Zwar hat &#8220;Umbrella Today?&#8221; nicht den selben Funktionsumfang wie &#8220;wetter.com&#8221;, aber dieses Beispiel zeigt auf eine überspitzte Weise, wie unterschiedlich schnell Inhalte einer Seite gesichtet und zugeordnet werden können. Fraglich ist hier natürlich auch der Hintergrund der Seiten und deren Geschäftsmodell. Während &#8220;Umbrella Today?&#8221; lediglich mit der Information dienen kann, ob es regnet oder nicht, liefert &#8220;wetter.com&#8221; viele Detail-Informationen rund um das Wetter. &#8220;Umbrella Today?&#8221; bietet seinen Service sehr nutzerorientiert an, so dass den Besucher nichts davon abhält den Service zu nutzen. Der Nutzer kann sich per E-Mail oder SMS Nachrichten zuschicken lassen, falls er einen Regenschirn in seiner Stadt benötigt. Diese Nachrichten werden gesponsort wodurch der Service finanziert wird. &#8220;wetter.com&#8221; hingegen finanziert die Website durch Bannerwerbung. Durch die unstrukturierte Seite bringt wetter.com den Besucher dazu sich auf der Seite umzuschauen und sogar die Banner zu entdecken, die auf der ganzen Seite verteilt sind. Dies kann natürlich auch nach hinten losgehen, wenn Besucher auf andere Dienste ausweichen und keinen Vorteil in der Nutzung von &#8220;wetter.com&#8221; erkennen.</p>
<div id="attachment_1534" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><img class="size-full wp-image-1534" title="wetter.com Heatmap" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/wetter_heatmap.jpg" alt="wetter.com Heatmap" width="475" height="303" /><p class="wp-caption-text">wetter.com Heatmap</p></div>
<p>Die Eyetracking-Daten zeigen deutlich, dass die Probanden bei &#8220;wetter.com&#8221; ziellos auf der Seite umhergucken und keine Punkte finden zum anvisieren. Zwar wird die Wetterkarte deutlich wahrgenommen, aber ein Eingabeformular um seine Stadt einzugeben wird in den ersten fünf Sekunden nicht bewusst gesichtet.</p>
<div id="attachment_1535" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><img class="size-full wp-image-1535" title="Umbrella Today? Heatmap" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/umbrella_heatmap.jpg" alt="Umbrella Today? Heatmap" width="475" height="314" /><p class="wp-caption-text">Umbrella Today? Heatmap</p></div>
<p>Ganz anders bei „Umbrella Today?“. Fünf Sekunden reichen locker aus um die Funktion zu überblicken und zu wissen, wo man was eintragen muss. Nachdem Regenschirm, Überschrift und Einleitungstext gesichtet wurden, kann sofort das Eingabefeld genauer unter die Lupe genommen werden und schon erkannt werden, welche Information benötigt wird und wie es weiter geht. Manche Probanden haben da sogar noch Zeit einen kurzen Blick auf den Text im Footer zu werfen. In wirklich wenigen Worten kann also innerhalb kürzester Zeit der Funktionsumfang der Seite erklärt werden und weitere Schritte ersichtlich gemacht werden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Der Eyetracking-Test zeigt deutlich wie schnell Inhalte von Single Purpose Websites wahrgenommen werden können. Durch die optimale Ausrichtung des Inhaltes auf einen bestimmten Zweck kann die Seite gut strukturiert werden und durch Einsatz von Whitespace und den richtigen Informationen an der richtigen Stelle kann das Auge gut geführt und der Besucher schnell mit den wichtigsten Informationen versorgt werden.</p>
<p>Diese Klarheit von Information, Funktion, Layout und Design schafft eine unglaubliche Steigerung der Emotionalität. Wie in dem Whitepaper &#8220;<a href="http://www.web-arts.com/fmrt-ecommerce-cro.html">Emotionale Aktivierung als Konversionstreiber</a>&#8221; beschrieben, können komplexe Seiten die emotionale Aktivierung verhindern bzw. kann die emotionale Aktivierung erst später einsetzen, aber vieleicht ist der Besucher bis dahin schon längst auf der nächsten Seite. Undurchsichtige Seiten schaffen Unsicherheit, ein Gefühl, dass man mit Sicherheit nicht als positiv empfindet und eher vermeiden will. Single Purpose Websites hingegen verhindern dieses Gefühl indem sie dem Besucher direkt zu verstehen geben was sie tun können und wie sie es tun können. Die &#8220;Magie&#8221; der Seite oder des Service wird für den Besucher schneller ersichtlich und die emotionale Aktivierung tritt sofort in Kraft.</p>


<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Landingpage-Optimierung &#8211; Tipp #1</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 07:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Hubert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landingpage-Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Call-to-Action]]></category>
		<category><![CDATA[Conversion Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Eyetracker]]></category>
		<category><![CDATA[Konversionsoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Landing-Page]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Landing-Page-Optimierung ist aus meiner Sicht eins der spannensten Themen im CRO. Es gibt viele Weisheiten und Mythen, wie gute Landing-Pages funktionieren sollen. Mit der neuen Serie möchte ich mit diesen Halbwahrheiten Schluss machen und echte Hilfestellung für die Gestaltung Ihrer Landing-Pages geben. Hierzu werde ich jeweils Teilaspekte der Landing-Page-Optimierung genauer untersuchen und Empfehlungen aussprechen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Landing-Page-Optimierung ist aus meiner Sicht eins der spannensten Themen im CRO. Es gibt viele Weisheiten und Mythen, wie gute Landing-Pages funktionieren sollen. Mit der neuen Serie möchte ich mit diesen Halbwahrheiten Schluss machen und echte Hilfestellung für die Gestaltung Ihrer Landing-Pages geben. Hierzu werde ich jeweils Teilaspekte der Landing-Page-Optimierung genauer untersuchen und Empfehlungen aussprechen. Im ersten Teil der Serie möchte ich mich mit dem Thema Call-to-Action Design beschäftigen. Genauer gesagt mit der Gestaltung der Onpage-Call-to-Action.<span id="more-1032"></span></p>
<h2 class="page">Die These: konträre Elemente konvertieren besser</h2>
<p>Buttons sind auf Online-Shops und in Websites häufig aus ästhetischen Gesichtspunkten im CI in ein festes Farbschema integriert. In guten CIs gibt es unterschiedliche Gewichtungen von Buttons um z.B. primäre und sekundäre Aktionen zu gewichten. Aber auch diese passen sich meistens schön harmonisch in das Farbschema der Website ein. Eine konträre Farbigkeit in Buttons, die aus der Farbwelt &#8220;ausbricht&#8221; gibt es in den wenigsten CI-Definitionen. Dabei sollen doch grade die Primär-Aktionen die Onpage-Call-to-Action hervorstechen, damit diese leicht gefunden werden und den Nutzer so zum nächsten Schritt leiten. Dies führt uns zur These, dass das &#8220;Andere&#8221; in der Gestaltung die Aufmerksamkeit auf die Primär-Aktion lenkt.</p>
<h2>Die bestehende Landing-Page</h2>
<p>Um dies zu untersuchen haben wir eine Seite eines großen Versicherers untersucht. Es handelt sich hierbei um eine Unterseite der Webpräsenz die über eine AdWords-Anzeige aufrufbar ist. Ich möchte an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, dass wir aktuell keine Geschäftsbeziehung zu dieser Versicherung haben, noch in irgendeiner Art und Weise rufschädigend wirken möchten. Das folgende Beispiel dient allein der Veranschaulichung:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1034" title="Landing-Page vor Optimierung" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/09/cosmos-direkt-original.jpg" alt="Landing-Page vor Optimierung" width="470" height="643" /></p>
<h2>Der Versuchsaufbau</h2>
<p>Um nicht auf Experten-Meinungen angewiesen zu sein, habe ich ein kleines Lab in unserem Eyetracker durchgeführt um herauszufinden, ob die These tragbar ist oder nicht. Hierzu wurden ein A/B-Test mit jeweils zehn Probanden durchgeführt. Jeder Proband hat nur eine Version der Landing-Page gesehen um ein klares Ergebnis zu erhalten. Es wurde jeweils drei Messungen mit jeweils 4 Sekunden Blickzeit aufgenommen. Unterbrochen wurde die Anzeige der Landing-Page mit jeweils 5 Sekunden Rauschen um die letzte Blickposition der Nutzer wieder zu &#8220;neutralisieren&#8221;.</p>
<p>Die Altersstruktur von 20 bis über 60 Jahre und genau 50% Männer / Frauen. Keiner der Probanden kannte die Website, die Designvorschläge oder die Intension des Tests.</p>
<h2>Der Unterschied auf der Landing-Page</h2>
<p>Der einzige Unterscheid auf der Landing-Page war die Gestaltung der Onpage-Call-to-Action. Der &#8220;Jetzt abschließen&#8221; Button. Folgende Versionen der Buttons wurden getestet:</p>
<p><strong>Variante 1: das Original:</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1037" title="Landing-Page Original-Ausschnitt" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/09/ausschnitt-original.jpg" alt="Landing-Page Original-Ausschnitt" width="470" height="114" /></p>
<p><strong>Variante 2: die konträre Darstellung:</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1038" title="Landing-Page Ausschnitt optimiert" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/09/ausschnitt-optimiert.jpg" alt="Landing-Page Ausschnitt optimiert" width="470" height="114" /></p>
<p>Für diese Gestaltung wurde eine auf der Website nicht existierende Farbe gewählt und der Button durch einen stärkeren Schatten noch deutlicher hervorgehoben.</p>
<h2>Die Messergebnisse</h2>
<p><strong>Version 1: das Original:</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1040" title="Landing-Page-Heatmap Original" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/09/heatmap-original.jpg" alt="Landing-Page-Heatmap Original" width="470" height="393" /></p>
<p><strong>Version 2: die konträre Darstellung:</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1041" title="Landing-Page-Heatmap Optimiert" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/09/heatmap-optimiert.jpg" alt="Landing-Page-Heatmap Optimiert" width="470" height="393" /></p>
<p>Man erkennt deutlich, dass in der ersten Version die Blicke über die ganze Seite verbreitet sind. Es gibt mehrere &#8220;Hotspots&#8221;. Die Primär-Aktion ist jedoch keiner davon. In der zweite Version ist der einzige echte &#8220;Hotspot&#8221; der Messung auf der Call-to-Action. Der Blick der Nutzer geht weniger unkontrolliert über die Website, sondern festigt sich rund um das Ziel des Websitebetreibers.</p>
<h2>Das Fazit</h2>
<p><strong>Gestalten Sie Ihre primäre Call-to-Action immer konträr zu allen anderen Elementen Ihrer Website.</strong> Nur so schaffen sie es die Blicke Ihrer Nutzer zum gewünschten Ziel zu lenken.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!</p>


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