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	<title>Conversion Optimierung, Landingpage Optimierung - KonversionsKRAFT &#187; persuasive Design</title>
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		<title>Conversion Optimierung: neue Spielregeln für mehr Wertschöpfung</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 21:21:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Medienwandel. Soziale Mechanismen. Preistransparenz. Reklame ist tot. Buzzwords machen vielen Angst. #ohjeohjeh. CPC rechnet sich nicht mehr. Händler werden wahnsinnig. Testing klingt einfach und erfolgversprechend. #glückgehabt. Wirklich?Wie schlimm ist es wirklich? Gerade lese ich einen wirklich guten Artikel auf kassenzone.de über das Dilemma der Preistransparenz, USPs und darüber, dass das alles nicht neu ist. Stimmt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medienwandel. Soziale Mechanismen. Preistransparenz. Reklame ist tot. Buzzwords machen vielen Angst. #ohjeohjeh.</p>
<p>CPC rechnet sich nicht mehr. Händler werden wahnsinnig. Testing klingt einfach und erfolgversprechend. #glückgehabt.</p>
<p>Wirklich?<span id="more-1761"></span>Wie schlimm ist es wirklich?</p>
<p>Gerade lese ich einen wirklich guten Artikel auf kassenzone.de über <a href="http://blog.kassenzone.de/2009/05/24/das-transparenzdilemma-bzw-der-beschleunigte-wettbewerb/" target="_blank">das Dilemma der Preistransparenz</a>, USPs und darüber, dass das alles nicht neu ist.</p>
<p>Stimmt.</p>
<p><strong>Und trotzdem gelten schon längst neue Spielregeln.</strong></p>
<p>Dumm nur, dass die meisten Händler die alten nie richtig verstanden haben. „7 Tipps für mehr Konversionsrate“ oder „8 Faktoren erfolgreicher Landingpages“ scheinen pauschale How-to‘s zu sein, deren Anziehungskraft auf ihrem impliziten und banalen Instant-Profit-Versprechen beruht.</p>
<p><strong>Hier sind als „Gegenbeitrag“ daher drei neue Spielregeln für mehr Wertschöpfung</strong>, die in meinen Augen wirklich entscheidend sind. Sie sind nicht so einfach nachzuahmen wie eine Checkliste &#8211; dafür aber für jede Form der Wertschöpfung relevant. Egal, ob digitale oder reale Welt. B2B oder B2C.</p>
<h2>Authentizität</h2>
<p>Menschen haben keine Lust mehr auf „Vertriebs-Verarsche“. Sie riechen den Braten des Marketing-Bla-Bla schon 10 Meilen gegen den Wind. Sie entlarven jeden Manipulationsversuch und hassen Sätze, wie „Wir sind ein intersidsziplinäres Beratungsunternehmen am Puls von neuen Lösungen“. Konsumenten erkennen gekaufte, künstlich wirkende Stock-Fotos.   Eine spannende Untersuchung von Prof. Dr. Thomas Pfeil liefert Antworten und eine Art Anleitung zur Authentizität: <a href="http://thomaspleil.wordpress.com/2009/11/11/pr-und-authentizitaet-im-social-web/" target="_blank">http://thomaspleil.wordpress.com/2009/11/11/pr-und-authentizitaet-im-social-web/</a></p>
<h2>Nutzen und Relevanz</h2>
<p>Nutzen und Relevanz haben Google groß gemacht. Disruptive Geschäftsmodelle zerstören alte Marktgefüge. Vollsortimenter bekommen Panik. Nutzen? Relevanz? „Unsere Kunden sind zwischen 25 und 55“. „Wir sind preisaggresiv.“ Distanzhändler merken, dass sie gar nicht wissen, wer ihre Kunden sind. Noch schlimmer: Sie wissen auch nicht, was ihre Kunden wollen. Ausgebuffte CRM-Profis sind ratlos.</p>
<p>Ich nenne es das „Demographie-Dilemma“ &#8211; Holly Buchanan hat einen tollen Post darüber auf grokdotcom.com geschrieben: <a href="http://www.grokdotcom.com/2008/05/22/listening-to-customers/" target="_blank">http://www.grokdotcom.com/2008/05/22/listening-to-customers/</a></p>
<h2>Emotionalität</h2>
<p>Preiskampf, Intermediäre, steigende CPC-Kosten, sinkende Konversionsraten. Weniger Deckungsbeitrag. Es scheint keinen Ausweg zu geben. Erlebnis- oder Social Shopping sind Nischen. Passt nicht für jeden. Und trotzdem: Was ist der Unterschied zwischen Einkaufen und Shopping? Zwischen Bedürfnisbefriedigung und Einkaufserlebnis? Supermarkt und Kaufrausch? PC und Apple? Richtig &#8211; es sind die Gefühle und die Erkenntnis, dass sie eine sehr große Rolle in unserem Leben spielen. Markenerlebnis und Konsumpsychologie haben wieder Hochkonjunktur, Neuro-Bücher wie „Buyology“ verkaufen sich wie „geschnitten‘ Brot“.</p>
<p>Zum Thema Emotionalität im E-Commerce und dessen Einfluss auf die Konversionsrate habe ich die Erkenntnisse, die wir im Rahmen der ersten <a href="http://www.web-arts.com/fmrt-ecommerce-cro.html" target="_blank">Neuro-Studie für E-Commerce</a> bei Web Arts gemacht haben in einem Whitepaper gesammelt.</p>
<p>Haben Sie schon „Free“ oder „Was würde Google tun?“ gelesen? Was ist Ihre Meinung über disruptive Geschäftsmodelle, das Transparenzdilemma, den Medienwandel? Welche Spielregeln sind wirklich neu?</p>
<p><strong>Ich freue mich über Kommentare, Feedback oder Kritik.</strong></p>


<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>8 Faktoren erfolgreicher Landingpages</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 23:27:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landingpage-Optimierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Glauben Sie an Wunder? Kennen Sie schon das „Landing Page Wonder Wheel“ von Scott Brinker? Dieser Post war sehr erfolgreich im Blog von Search Engine Land – er wurde bislang etwa 300 mal getwittert. Ich habe mir den Artikel daher einmal genauer angeschaut. Der Begriff „Wonder Wheel“ impliziert ja, das es sich um eine Art [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glauben Sie an Wunder?</p>
<p>Kennen Sie schon das „<a href="http://searchengineland.com/8-dimensions-of-excellent-landing-pages-21622" target="_blank"><span>Landing Page Wonder Wheel</span></a>“ von Scott Brinker? Dieser Post war sehr erfolgreich im Blog von Search Engine Land – er wurde bislang etwa 300 mal getwittert.<span id="more-1645"></span><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/8-dimensions-of-excellent-landing-pages.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/8-dimensions-of-excellent-landing-pages.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1654" title="8-dimensions-of-excellent-landing-pages" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/8-dimensions-of-excellent-landing-pages.jpg" alt="8-dimensions-of-excellent-landing-pages" width="400" height="408" /></a></p>
<p>Ich habe mir den Artikel daher einmal genauer angeschaut. Der Begriff „Wonder Wheel“ impliziert ja, das es sich um eine Art Wunder- bzw. Geheimwaffe handelt. Da werde ich gerne kritisch &#8230;</p>
<p>Der Reihe nach: Was ist das Landing-Page-Whonder-Wheel überhaupt? Das Wonder Wheel besteht aus insgesamt 8 Faktoren. Der Autor empfiehlt, Landingpages nach diesen Faktoren zu analysieren und jeden einzelnen Faktor zu maximieren.</p>
<p>Ich betrachte diese Faktoren der Reihe nach um zu überprüfen, ob sie wirklich ein Wunder vollbringen können:</p>
<h2><span style="font-weight: normal;">1. Message Match</span></h2>
<p><strong></strong>Worum geht es? Es geht um die Frage, wie eng der Inhalt der Landingpage mit dem Anzeigentext bei Google übereinstimmt. Wenn viele Anzeigen mit vielen Keywords geschaltet  sind wäre es zwar sehr mühsam aber dennoch wichtig, die Texte aufeinander abzustimmen.</p>
<p>Dieser Faktor ist tatsächlich einer der häufigsten Fehlerquellen. Dennoch würde ich den Begriff von der rein textlichen Ebene weg bewegen wollen und durch einen Begriff ersetzen, der für die Übereinstimmung auf allen Ebenen steht:</p>
<p><strong>&gt;&gt; Relevanz</strong></p>
<p><strong></strong>Wenn dieser Begriff jedoch durch „Relevanz“ ersetzt wird, bekommt der Faktor mehr Bedeutung. Es geht nicht nur um den Einklang der Worte sondern wirklich um das Übereinstimmung von Emotionen und Motiven. Was ist die Sache, die den Besucher wirklich in seinem tiefsten inneren Beschäftigt?</p>
<p><strong>Ein Beispiel</strong>: Wenn Besucher aus einer AdWords-Kampagne nach „Abnehmen Nahrungsergänzung“ suchen, dann ist es leicht, diese Worte auf der Landingpage im Titel oder der Headline auftauchen zu lassen.</p>
<p>Noch viel wichtiger wäre es jedoch, die <strong>hinter diesen Begriffen liegenden Motive zu verstehen</strong>. Möchten diese Besucher schnell abnehmen? Bequem? Gesund? – das Aufgreifen dieser Motive wird eine viel mächtigere <strong>Konversionsraten-Wunderwaffe</strong> sein, als die bloße Übereinstimmung von Suchbegriff und Inhalten.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/alli-anzeige.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1646" title="alli-anzeige" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/alli-anzeige.jpg" alt="alli-anzeige" width="216" height="67" /></a></p>
<p>Abb.1: Anzeige zum Thema &#8220;Abnehmen&#8221; -&gt; &#8220;Fettabbau&#8221;</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/alli-landingpage-ohne-relevanz.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1647" title="alli-landingpage-ohne-relevanz" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/alli-landingpage-ohne-relevanz-300x151.jpg" alt="alli-landingpage-ohne-relevanz" width="300" height="151" /></a></p>
<p>Abb. 2: Landingpage mit wenig Relevanz zum primären Keyword</p>
<h2><span style="font-weight: normal;">2. Visual Design</span></h2>
<p><strong></strong>Worum geht es? Bei Visual Design geht es um die Frage „Wie gut sieht die Seite aus“ – eine sehr subjektive Frage. Es wird empfohlen, ein visuelles Konzept auf einem hohen Level von einem Profi anfertigen zu lassen – Landingpages sind schließlich in einer Art <strong>Schönheitswettbewerb</strong>.</p>
<p>Tatsächlich wirkt ein Großteil der Landingpages amateurhaft und unprofessionell – dies hat einen unmittelbaren Vertrauensverlust zur Folge. Der Besucher hat gelernt: „Nur kleine, unprofessionelle Unternehmen können sich die Hilfe von Designern und Agenturen nicht leisten“. Es geht also um Glaubwürdigkeit &#8211; daher würde ich den Begriff &#8220;Visual Design&#8221; eher ersetzen durch:</p>
<p><strong>&gt;&gt; Design for Credibility / Vertrauen</strong></p>
<p><strong></strong>Das Ziel einer guten Gestaltung lässt sich nicht alleine auf Attraktivität („Anziehungskraft“) reduzieren. Das Ziel der Gestaltung besteht aus mehreren Faktoren, und zwar:</p>
<p>- Attraktivität<br />
- Relevanz<br />
- Glaubwürdigkeit / Authentizität / Vertrauen</p>
<p>Dabei ist Attraktivität nicht immer mit Professionalität (im Sinne von fehlerfrei oder geradlinig) oder grafischer Ästhetik (Minimalismus, goldener Schnitt, Typographie) gleich zu setzen. Eine Gestaltung hat die wichtige Aufgabe, bestimmte Werte möglichst glaubwürdig zu übertragen. Eine Denke in Richtung von 08-15-State-of-the-Art-Screendesign ist dabei oft kontraproduktiv.</p>
<p><strong>Ein Beispiel</strong>: Bei Mediamarkt spiegelt sich die Attraktivität eines Layouts im Prinzip der <strong>Preiswahrnehmung</strong> wieder – Relevanz und Glaubwürdigkeit müssen hier gleichsam den Effekt verstärken. Internetnutzer erwarten nicht an allen Stellen gleichsam „ästhetische“ Designs. Im Bereich Mode/Kunst/Kultur gilt es, Werte wie <strong>Rebellion, Autonomie oder Individualität</strong> zum Ausdruck zu bringen – dabei geht es nicht zwangsläufig um Ästhetik im allgemeingültigen Sinn.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/visual-design-media-markt.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1650" title="visual-design-media-markt" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/visual-design-media-markt-300x188.jpg" alt="visual-design-media-markt" width="300" height="188" /></a></p>
<p>Abb. 3: Media Markt demonstriert, dass &#8220;Glaubwürdigkeit&#8221; nicht unbedingt mit &#8220;Ästhetik&#8221; im grafischen Sinne gleich zu setzen ist.</p>
<p>P.S. Eine gute Quelle für „Web Credibility“ findet sich unter <a href="http://credibility.stanford.edu/guidelines/index.html" target="_blank"><span>http://credibility.stanford.edu/guidelines/index.html</span></a></p>
<h2><span style="font-weight: normal;">3. Depth</span></h2>
<p><strong></strong>Worum geht es? Hier geht es um die Frage, wie viel Substanz eine Landingpage hat oder wie viele Inhalte dazu bei steuern dazu bei, mich als Nutzer zu überzeugen. Es wird davon abgeraten, tonnenweise Inhalte auf eine lange Seite zu bringen und besser Multi-Page-Landingpages zu machen, die in einer Art Drill-Down mich zu den Inhalten führen.</p>
<p>Worum geht es wirklich?</p>
<p><strong>&gt;&gt; Überzeugungskraft</strong></p>
<p>Hier geht es sehr stark um die Qualität der Inhalte, weniger um die Quantität. Die richtige Frage lautet: Haben die Inhalte die Fähigkeit zu überzeugen? Kommuniziert die Seite einen klaren Nutzen („WIIFM: What’s In It For Me) ? Werden die richtigen Inhalte aufgegriffen? Es gibt viele Beispiele guter <a href="http://www.konversionskraft.de/trends/eindeutige-positionierung-simple-purpose-websites.html" target="_blank"><span><strong>Single-Purpose-Websites</strong></span></a> die zeigen, dass Überzeugungskraft eher Klarheit als Tiefe braucht.</p>
<p>Die leistungsfähigsten Landingpages reduzieren den Inhalt auf den reinen Nutzen, sie verfügen über eine ausgeklügelte <strong>Überzeugungsarchitektur</strong>, die sich an den Wünschen, Erwartungen und <strong>Motiven der Kunden</strong> orientiert und <strong>kein Gramm Werbetext</strong> mehr beinhalten:</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/kqv-vergleich.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1648" title="kqv-vergleich" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/kqv-vergleich-300x113.jpg" alt="kqv-vergleich" width="300" height="113" /></a><br />
Abb.4: „Beitragsnavigator“ &#8211; Karstadt-Quelle ermöglicht selbstbewusst und überzeugend den Vergleich mit 70 anderen Versicherungsgesellschaften.</p>
<h2><span style="font-weight: normal;">4. Freshness</span></h2>
<p><strong></strong>Worum geht es? Hier wird die Frage gestellt, wie oft überarbeitet man eine Landingpage und &#8220;haucht ihr neues Leben&#8221; ein. Sind die Inhalte noch aktuell oder sind sie schon älter als ein Jahr?</p>
<p>Wir wissen: Inhalt ist die Grundlage der Überzeugungsarchitektur – daher müssen Inhalte auch permanent auf ihre Gültigkeit überprüft werden. Dennoch empfiehlt es sich nicht, Inhalte aus Prinzip zu überarbeiten. Den nächsten Punkt würde ich in meine Erweiterung/Ergänzung daher mit auf nehmen, er heißt:</p>
<h2><span style="font-weight: normal;">5. Interactivity</span></h2>
<p><strong></strong>Sind die Inhalt „flach“ oder sind sie interaktiv, um die Aufmerksamkeit des Besuchers zu gewinnen? Wir wissen, dass Videos, visuelle Informationen und Klänge wesentlich stärker und emotionaler wirken. Wir wissen aber auch, dass viele Nutzer schnell genervt von zu viel und vor allem ungewollten Input sein können. Daher schlage ich für &#8220;Freshness&#8221; und &#8220;Interactivity&#8221; gleichermaßen diesen Begriff vor:</p>
<p><strong>&gt;&gt; Emotionale Aktivierung / Stimulanz</strong></p>
<p><strong></strong>Was wirklich gemeint ist: Können die Inhalte die Besucher wirklich begeistern oder emotional aktivieren? Können sie den Besucher mitreißen, den Inhalt emotional spannend übertragen?</p>
<p>Auf hier geht es darum, Inhalte <strong>zielgerichtet</strong> mit den Motiven und Erwartungen der Nutzer in Einklang zu bringen. Wenn wir versuchen, alle Inhalte im Sinne eines multimedialen Feuerwerks bewegt, laut und interaktiv zu gestalten, werden wir schnell merken, dass wir viele Besucher verschrecken.</p>
<p>Im Gegensatz zur <strong>multimedialen Verschreckung</strong> sind die Klarheit einer Seite und ein linearer Ablauf von Informationen ganz wesentliche Grundprinzipien der emotionalen Aktivierung.</p>
<p>Wir bleiben also bei der Feststellung, dass die Konversionkraft einer Landingpage im Wesentlichen von deren Überzeugungsarchitektur abhängt – und diese hängt an der <strong>Qualität der Inhalte und deren emotionaler Relevanz</strong>.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/esprit-layout-klarheit.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1649" title="esprit-layout-landingpage-klarheit" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/esprit-layout-klarheit-300x188.jpg" alt="esprit-layout-landingpage-klarheit" width="300" height="188" /></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/esprit-layout-klarheit.jpg"></a></strong>Abb. 5: Esprit &#8211; ein Beispiel für emotionale Aktivierung durch Klarheit – auch ohne Multimedia</p>
<p>Abschließend: Was also mit „Freshness“ und „Interactivity“ gemeint ist, ist im Sinne von Kano die emotionale Begeisterung der Nutzer. Es geht weniger um Aktualität, Animation und Interaktion an sich sondern eher um die Emotionalität, die Qualität der Darbietung, um das Unerwartete, die Begeisterung.</p>
<h2><span style="font-weight: normal;">6. Launch Speed</span></h2>
<p><strong></strong>Wie schnell lädt sich die Seite? Hier ist völlig klar, worum es geht: Zeit ist kostbar und <strong>Menschen sind ungeduldig</strong>. Sie möchten nicht auf den Seitenaufbau warten. Zu lange Ladezeiten zerstören den Joy-of-Use – ein schneller Seitenaufbau ist ein Basisfaktor.</p>
<p>Launch Speed ist kein Erfolgs- sondern nur bei dessen Fehlen ein Rückweisungs- bzw. <strong>Hygienefaktor</strong>. Anders herum: Eine schnelle Ladezeit ist selbstverständlich und trägt zum <strong>Joy-of-Use</strong> (siehe Punkt 5: Emotionale Aktivierung) bei.</p>
<h2><span style="font-weight: normal;">7. Non-Conversion-Value</span></h2>
<p>Diesen Faktor finde ich persönlich sehr interessant, denn hier wird empfohlen, die Nutzer, die nicht konvertieren, so zu behandeln, dass sie eine positive Botschaft oder eine sekundäre Konversion angeboten bekommen (Download, Reminder, Newsletter).</p>
<p>Dabei ist klar: Der Besuch und die Wahrnehmung kann niemals völlig wirkungslos sein. <strong>Man kann nicht nicht kommunizieren</strong> – auch wenn ein Nutzer nicht konvertiert nimmt er eine Botschaft mit.</p>
<p>Es macht Sinn, sich mit der Frage zu beschäftigen: „Welche Message nehmen die Nutzer mit, die nicht konvertieren?“. Dabei stoßen wir erneut auf emotionale Relevanz, Positionierung und Klarheit in den Aussagen &#8211; Nummer 7 ist also kein &#8220;echter&#8221; Erfolgsfaktor sondern eher eine Doublette zu 1. Relevanz, 3. Überzeugungskraft und 5 Emotionale Aktivierung / Stimulanz.</p>
<h2><span style="font-weight: normal;">8. Boldness</span></h2>
<p>Die Frage, die hier gestellt wird, lautet: (Ich versuche das mal möglichst direkt zu übersetzen) Vermittelt die Seite &#8220;fette&#8221;, neue Ideen oder ist sie <strong>langweilig, wie ein Formular</strong>. Hier wird empfohlen, zu experimentieren und mit lebendiger Sprache und interessanten Illustrationen zu arbeiten. Mit Testing soll das Ganze weiter entwickelt werden.</p>
<p>Ich stoße an dieser Stelle fast an die Grenzen der Vorstellungskraft erfolgreicher Landingpages aus dem &#8220;Wonderwheel&#8221;.</p>
<p><strong>&gt;&gt; What&#8217;s In It For Me?</strong></p>
<p>Die Frage ist doch eher: Wo liegt der Nutzen für den Nutzer? Wenn es darum geht, Besucher zur Konversion zu animieren, kann manchmal auch ein einfaches Formular das richtige sein &#8211; ganz ohne &#8220;fette, neue Ideen&#8221; oder &#8220;lebendige Sprache&#8221;. Niemand möchte die Vorzüge eines Produkt in beamtendeutsch lesen &#8211; eine authentische, emotionale und in gewissem Maße auch lebendige Sprache sind die Erfolgfaktoren guter Landingpage-Copy.</p>
<p>Wieder landen wir bei den bekannten Erfolgsfaktoren Relevanz, Glaubwürdigkeit, Überzeugungskraft, Emotionale Aktivierung / Stimulanz.</p>
<p>Wird das Ganze ein wenig garniert mit Komfort und Sicherheit landen wir bei den <a href="http://www.konversionskraft.de/checklisten/die-sieben-ebenen-der-konversion-1.html" target="_blank">7 Ebenen der Konversion</a>. Der beste Beleg dafür, dass dieses Modell Gültigkeit besitzt, sind ähnliche Modelle die (fast) genau so klar und deutlich die Erfolgsfaktoren von Landingpages zeigen;</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/05/neuro-commerce-funnel.png"><img class="alignnone size-full wp-image-433" title="neuro-commerce-funnel" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/05/neuro-commerce-funnel.png" alt="neuro-commerce-funnel" width="367" height="476" /></a></p>


<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Onlineshop des Jahres: goertz.de analysiert</title>
		<link>http://www.konversionskraft.de/analysen/onlineshop-des-jahres-goertzde-analysiert.html</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 08:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern Abend wurde goertz.de von einer hochkarätigen Jury auf dem Versandhandelskongress zum Onlineshop des Jahres gewählt. Auch wenn die Konversionsrate allein nicht im Vordergrund dieser Wahl steht, zeigt der Shop viele Elemente, die aus Sicht einer guten Konversionsrate nachahmenswert sind: Best-Practice 1: Starke Marke Das Logo hat genügend Raum um seine Kraft zu entfalten &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend wurde goertz.de von einer hochkarätigen Jury auf dem Versandhandelskongress zum Onlineshop des Jahres gewählt. Auch wenn die Konversionsrate allein nicht im Vordergrund dieser Wahl steht, zeigt der Shop viele Elemente, die aus Sicht einer guten Konversionsrate nachahmenswert sind:<span id="more-1217"></span></p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-screenshot-kl.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1218" title="goertzde-screenshot-kl" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-screenshot-kl.jpg" alt="goertzde-screenshot-kl" width="475" height="312" /></a></p>
<h2>Best-Practice 1: Starke Marke</h2>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-onlineshop-des-jahres-1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1219" title="goertzde-onlineshop-des-jahres-1" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-onlineshop-des-jahres-1.jpg" alt="goertzde-onlineshop-des-jahres-1" width="160" height="125" /></a></p>
<p>Das Logo hat genügend Raum um seine Kraft zu entfalten &#8211; das schafft Vertrauen. In den ersten 50ms entscheiden Onlineshopper, ob ein Onlineshop glaubwürdig ist. Bis zu 50% brechen auf einer Startseite ab, unter anderem weil das Vertrauen fehlt.</p>
<h2>Best-Practice 2: Emotionalität</h2>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-onlineshop-des-jahres-2-teaser-1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1220" title="goertzde-onlineshop-des-jahres-2-teaser-1" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-onlineshop-des-jahres-2-teaser-1.jpg" alt="goertzde-onlineshop-des-jahres-2-teaser-1" width="475" height="216" /></a></p>
<p>Im Blickverlauf fällt als nächstes das prominente Key-Visual auf. Das Bild ist authentisch und freundlich &#8211; vor allem die Authentizität ist ein wichtiger Konversionsfaktor. &#8220;Marketing-Stock-Photos&#8221; senken die Glaubwürdigkeit und führen zu frühzeitigen Abbrüchen.</p>
<h2>Best Practice 3: Seitenlayout</h2>
<p>Der Shop vermeidet das typische Sixpack-Layout &#8211; das trägt stark zur Emotionalität bei. Zur Entfaltung von Emotionalität brauchen Internetnutzer Klarheit und Fokus &#8211; zu viele Elemente, die &#8220;parallel&#8221; zu sehen sind, verwirren die Nutzer.</p>
<h2>Best Practice 4: Navigation und Einstieg</h2>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-onlineshop-des-jahres-4-einstieg.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1221" title="goertzde-onlineshop-des-jahres-4-einstieg" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-onlineshop-des-jahres-4-einstieg.jpg" alt="goertzde-onlineshop-des-jahres-4-einstieg" width="195" height="187" /></a></p>
<p>Nachdem die &#8220;Hürden&#8221; Vertrauen, Klarheit und Emotionalität als Grundlage für die Konversion geschaffen wurden schafft goertz.de einen guten Einstieg durch eine klare Navigation im Kopfbereich sowie einen Einstieg nach Größen unterhalb der primären Teasers &#8211; gut gelöst.</p>
<h2>Best Practice 5: Marken schaffen Begehrlichkeit</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1222" title="goertz.de-onlineshop-des-jahres-5-marken" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-onlineshop-des-jahres-5-marken.jpg" alt="goertz.de-onlineshop-des-jahres-5-marken" width="475" height="42" /></p>
<p>Wir wissen, wie emotional Schuhe-Kaufen ist. Die Logos im unteren Bereich aktivieren die emotionalen Bereiche der potenziellen Online-Käufer und steigern das Verlangen, tiefer einzusteigen.</p>


<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Conversion Optimierung: maximale Wirkung mit der Conversion Pyramide</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 08:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Conversion Optimierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele Fragen von Online-Retailer beschäftigen sich mit der Frage &#8220;Was wirkt? Und wie stark?&#8221; &#8211; gesucht wird der maximale ROI. Gleichzeitig werben viele Unternehmen inzwischen mit dem Begriff &#8220;Conversion&#8221; &#8211; eine inflationäre Verwendung lässt es beinahe zum Buzzword werden. Dabei geht es um die betriebswirtschaftlich relevanteste Kennzahl wertschöpfender Portale. Es ist zu beobachten, dass je [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Fragen von Online-Retailer beschäftigen sich mit der Frage &#8220;Was wirkt? Und wie stark?&#8221; &#8211; gesucht wird der maximale ROI. Gleichzeitig werben viele Unternehmen inzwischen mit dem Begriff &#8220;Conversion&#8221; &#8211; eine inflationäre Verwendung lässt es beinahe zum Buzzword werden. Dabei geht es um die betriebswirtschaftlich relevanteste Kennzahl wertschöpfender Portale.<span id="more-1194"></span></strong></p>
<p>Es ist zu beobachten, dass je nach Alter / Reifegrad eines Portals verschiedene Maßnahmen eine unterschiedlich starke Wirkung haben. Dabei lässt sich in drei grundsätzliche Ebenen unterscheiden, die von dem Modell des japanischen Wirtschaftswissenschaftlers Kano abgeleitet sind. Das Kano-Modell unterscheidet grundsätzlich in drei Ebenen, die wir in Form einer Pyramide darstellen:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1196" title="cro-pyramide" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/09/cro-pyramide.png" alt="cro-pyramide" width="475" height="324" /></p>
<h2><span>Ebene 1: Basisanforderungen</span></h2>
<p>Damit Nutzer ein Online-Portal überhaupt <strong>benutzen können</strong>, sind gewisse Basisanforderungen zu erfüllen. Analog zu einem Auto, das auch nur dann gefahren werden kann wenn es lenkbar ist, sind die Basisanforderungen im Bereich der Conversion-Optimierung Elemente wie Zugang, Benutzbarkeit / Gebrauchstauglichkeit. <strong>Psychologen</strong> sprechen auch von Hygienefaktoren &#8211; den erst wenn sie (ähnlich wie bei Hygiene) nicht erfüllt werden, fällt der Missstand auf und senkt die Motivation der Nutzer.</p>
<h2><span>Ebene 2: Leistungsanforderungen</span></h2>
<p>Stehen dem Nutzer in seinem Entscheidungsprozess unterschiedliche Portale zur Wahl, wird das bevorzugt, was die besten Leistungsfaktoren bietet. Hierzu gehören im Falle eines Onlineshops z.B. <strong>Sortiment, Preise, Verfügbarkeit, Lieferzeiten</strong>. Leistungsfaktoren werden von den E-Commerce-Betreiber oftmals nicht klar genug kommuniziert. Vor allem fehlende oder <strong>intransparente Angaben zu Lieferzeiten</strong> oder Versandkosten sind für viele Nutzer ein Grund für einen Abbruch. Nur wenige E-Commerce-Portale spielen ihre Stärken im Kundenservice voll aus.</p>
<h2><span>Ebene 3: emotionale Aktivierung</span></h2>
<p>Sind die unteren zwei Ebenen maximal ausgeschöpft bieten sich effektive Optimierungsmöglichkeiten nur noch im Bereich der emotionalen Aktivierung von Nutzern. Sobald alle rationalen Faktoren optimiert wurden und keinen <strong>Raum für Differenzierung</strong> mehr geben, zählen Einflussfaktoren wie Marke, Gestaltung und „das gute Gefühl“ als wichtigste Grundlage für eine Optimierung der Conversion Rate.</p>
<p>Es zeigt sich, dass &#8220;das gute Gefühl&#8221; einen <strong>maximalen Wirkungsgrad</strong> bei Nutzern hat. Eine emotionale Aktivierung kann sogar rationale Faktoren, wie Preis, Lieferzeit, etc. ausschalten. Wer die &#8220;<strong>Überzeugungsarchitektur&#8221; (Persuasion Architecture)</strong> seines Portals im Griff hat, hört auf <strong>12% Konversionsrate</strong> für ein Märchen zu halten.</p>
<p>Viel Erfolg beim Optimieren.</p>
<p>(PS: Dies ist ein Extrakt aus dem <a href="http://www.web-arts.com/conversion-optimierung.html">Whitepaper &#8220;Grundlagen der Conversion Optimization&#8221; (PDF)</a>)</p>
<p><strong>Welche Maßnahmen hatten welchen ROI bei Ihnen? Was sind Ihre Erfahrungen? ich freue mich über Ihre Kommentare!</strong></p>


<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Huge: Große Emotionen und große Zahlen</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 21:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Ressel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Brand]]></category>
		<category><![CDATA[Conversion Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[CRO]]></category>
		<category><![CDATA[emotionale Aktivierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Eindeutig positionierte Shops haben mehr als doppelt so hohe Konversionsraten im Vergleich zum Gesamtdurchschnitt. Dies zeigt die Studie „Konversionsraten deutscher Onlineshops“ und führt einem damit vor Augen, wie wichtig Klarheit bei der Positionierung von Onlineshops ist und zur Steigerung der Emotionalität beiträgt. Dass diese Klarheit nicht nur die Konversionsraten von Onlineshops erhöhen kann, zeigt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eindeutig positionierte Shops haben mehr als doppelt so hohe Konversionsraten im Vergleich zum Gesamtdurchschnitt. Dies zeigt die Studie „Konversionsraten deutscher Onlineshops“ und führt einem damit vor Augen, wie wichtig Klarheit bei der Positionierung von Onlineshops ist und zur Steigerung der Emotionalität beiträgt. Dass diese Klarheit nicht nur die Konversionsraten von Onlineshops erhöhen kann, zeigt der Internetauftritt der Agentur „Huge“ sehr gut.<span id="more-1136"></span></p>
<div id="attachment_1146" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/09/huge_screenshot.jpg"><img class="size-full wp-image-1146" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/09/huge_screenshot_thumb.jpg" alt="Huge Screenshot" width="475" height="340" title="Huge: Große Emotionen und große Zahlen Foto" /></a><p class="wp-caption-text">Huge Screenshot</p></div>
<p>Deshalb nehme ich die Seite mal genauer unter die Lupe und zeige, welche Elemente den Besucher fesseln und Emotionalität steigern.</p>
<div id="attachment_1139" class="wp-caption alignnone" style="width: 485px"><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/09/huge_anmerkungen.jpg"><img class="size-large wp-image-1139" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/09/huge_anmerkungen-869x1024.jpg" alt="Huge Anmerkungen" width="475" height="559" title="Huge: Große Emotionen und große Zahlen Foto" /></a><p class="wp-caption-text">Huge Anmerkungen</p></div>
<h2>(1) Die kenne ich doch!</h2>
<p>Wer kennt das nicht? Ein vertrautes Logo eines ansehnlichen Unternehmens und schon ist die Unsicherheit verflogen. „Jemand mit solchen Referenzen kann gar nicht schlecht sein“, denkt man sich. Der Erfolg ist sozusagen schon garantiert.</p>
<h2>(2) Out of the Box Image erregt Aufmerksamkeit</h2>
<p>Das Gehirn verarbeitet in erster Linie visuelle Reize, da Texte lesen eine höhere Konzentration erfordert. Bilder werden also schneller wahrgenommen. Huge setzt noch einen obendrauf und lässt das Key-Visual aus dem Rahmen der Seite ausbrechen. Das Bild steht sozusagen oben und unten über, bricht also aus der Norm aus und erregt damit noch mal zusätzlich Aufmerksamkeit.<br />
Die Auswahl des Key-Visuals ist genial gewählt. Es regt direkt das Gehirn jedes Menschen an, der schon mal durch einen Ikea gelaufen ist (und das sind Einige), denn dann wird man sich eventuell an die Lampe erinnern und assoziiert diese zum Beispiel mit einem Erlebnis bei Ikea. Dies schafft in gewisser Weise ein Gefühl von Geborgenheit und steigert die Emotionalität.</p>
<h2>(3) Persuasive Copywriting</h2>
<p>Wie bereits erwähnt erfordert viel Text eine große Aufmerksamkeit. Bei Überschriften  heißt es also gekonnt seine Aussage in kurze prägnante Wörter zu verpacken, damit sie auch gelesen werden. Persuasive Copywriting ist hier der Stichpunkt, welchen viele Unternehmen und auch Online-Shops immer häufiger vernachlässigen. „Wieso sollte ich denn Geld für einen Texter ausgeben? Die paar Sätze kann ich oder meine Mitarbeiter schon noch selbst formulieren.“ Dies ist die Devise vieler Shopbetreiber und Ergebnis blumiger, aufgesetzter Texte bei denen der Besucher schnell aussteigt. Texte müssen authentisch sein und einen fesseln können ohne zu übertreiben.<br />
Wie wenig Worte man für ein Produkt benötigt, hat Apple mit der Kampagne für den „iPod shuffle“ schon eindrucksvoll vorgemacht. Das eine Wort „smalltalk“, welches durch ein Bild des Produktes in die beiden Wörter „small“ und „talk“ getrennt wurde, sagte alles über die besonderen Eigenschaften des iPod shuffles aus – er ist klein und er spricht.</p>
<h2>(4) Mehr Cases</h2>
<p>Gleich zu Beginn wird man involviert und kann durch die glorreichen Taten der Agentur durchblättern, wie durch einen Katalog und kann die Ergebnisse auf sich wirken lassen. Dies ist natürlich direkt auch ein Aufhänger den Besucher tiefer in die Seiten von Huge hineinzuziehen.</p>
<h2>(5) Noch mehr von diesen Dingern</h2>
<p>Noch mehr Logos, die Sicherheit schaffen. Zwar sind die Logos schon relativ klein, aber bilden einen guten Kontrast zu dem Textteppich aus Neuigkeiten über „Huge“ und lenken damit natürlich wieder die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich, der sich noch sicherer und aufgehobener fühlt.</p>
<h2>(6) Noch mehr Sicherheit gefällig?</h2>
<p>Wer sich immer noch nicht in Sicherheit wägt, bekommt nun den finalen Stoß.<br />
Die riesigen Zahlen in der Mitte der Seite fallen einerseits durch ihre visuelle Größe auf andererseits aber auch durch ihre großen Werte. 130 Millionen und 5.6 Billionen $ wecken natürlich Interesse und regen dazu an zu lesen, was hinter diesen Zahlen steckt. Fakten sprechen das Großhirn (also den Vernunft-Bereich des Gehirns) an und liefern dem limbischen System (Emotionsbereich des Gehirns) passende Gründe für ein Produkt. „Nicht schlecht“, denkt man sich und lehnt sich mit einem guten Gefühl in seinem Bürosessel zurück.</p>
<h2>(7) So kann man in die Seite einsteigen</h2>
<p>Falls man vor lauter visuellen Einflüssen die Hauptnavigation oben übersehen hat (diese ist schon sehr klein und könnte etwas präsenter sein) bietet „Huge“ gleich verschiedene Einstiege in ihren Auftritt und fängt über die verschiedenen Einstiege die verschiedensten Personas ab, die verschiedene Arten von Beweggründen haben, wieso sie auf der Seite sind und verschiedene Gründe brauchen, warum sie weiter in die Seite einsteigen sollten. Benötigt man eher noch ein paar Informationen oder will man mehr Arbeiten sehen, ist man eventuell ein begabter Designer und will sich bewerben oder will man lieber im persönlichen Gespräch die Agentur kennenlernen. Für jeden liegt eine Lösung parat, wobei die größte Call-to-Action auf dem direkten Kennenlernen liegt. Schade finde ich allerdings, dass auf der Folgeseite nur allgemeine Nummern der einzelnen Stellen angeboten werden und keine konkreten Ansprechpartner, aber dies soll nicht Thema meines Beitrags sein.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Huge zeigt uns auf ihrer Seite großes Kino und spricht jede Facette des Gehirns an. Von emotionalen Ködern bis hin zu rationalen Fakten setzt Huge jedes Mittel ein, um seine Besucher zu überzeugen. Ich hoffe ich konnte Ihnen näher bringen mit welchen Mitteln die Agentur dies erreicht und Ihnen Anregung für Ihre eigenen Projekte bieten. Was halten Sie von den Überzeugungstechniken der Agentur „Huge“? Kennen Sie mehr solcher gelungenen Beispiele? Ich bin gespannt auf Ihre Kommentare.</p>


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