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	<title>Conversion Optimierung, Landingpage Optimierung - KonversionsKRAFT &#187; Psychologie</title>
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	<description>Die Kraft der Konversion im eCommerce</description>
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		<title>5 geheime Modelle zur Conversion Optimierung</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 06:10:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;People buy things they don&#8217;t need with money they don&#8217;t have to impress people they don&#8217;t like.&#8221; Dieses Zitat kam neulich per Twitter von Bryan Eisenberg, Erfolgsautor einiger der wichtigsten Bücher zum Thema Conversion Optimierung. Das hat mich zu einer Frage bewegt: Warum dümpeln die meisten Shops eigentlich zwischen 1 und 5 Prozent Konversionsrate während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;People buy things they don&#8217;t need with money they don&#8217;t have to impress people they don&#8217;t like.&#8221;</p>
<p>Dieses Zitat kam neulich per Twitter von Bryan Eisenberg, Erfolgsautor einiger der wichtigsten Bücher zum Thema Conversion Optimierung. Das hat mich zu einer Frage bewegt: Warum dümpeln die meisten Shops eigentlich zwischen 1 und 5 Prozent Konversionsrate während manche Produkte &#8220;sich wie von alleine&#8221; verkaufen? Warum gibt es so viele kritische bis &#8220;ungläubige&#8221; Kommentare zu den führenden US-Shops mit bis zu 40 Prozent Konversionsrate?</p>
<p><strong>Hier sind fünf &#8220;geheime Modelle&#8221; aus der Psychologie, die erklären wo die Potenziale liegen&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-3046"></span>Die Kommunikations- und Konsumpsychologie ist wie eine Schatzkiste &#8211; voll mit Modellen die uns erklären, dass Conversion Optimierung für die meisten Marktteilnehmer noch ungeahnte Potenziale hat. Hier sind die wichtigsten fünf Modelle, die den meisten Menschen bisher unbekannt sind &#8211; die &#8220;Geheimwaffen&#8221; der Conversion Optimierung:</p>
<h2>Kommunikationsmodell von Shannon &amp; Weaver</h2>
<p><em>&#8220;Was ich sage ist nicht gleich dem, was der Empfänger versteht&#8221;</em></p>
<p>Dieses Modell aus dem Jahr 1949 ist eines der bekanntesten Kommunikationsmodelle &#8211; und dennoch so gut wie jedem E-Commerce-Profi dem ich begegnet bin unbekannt. Der Grundsatz ist einfach und impliziert, dass zwischen Senden und Empfangen von Kommunikationsinhalten ganz einfach Verluste entstehen. Ein wichtiger Grundsatz für erfolgreiche Marken- und Kommunikationsstrategien der im Internet oft in Vergessenheit gerät.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/03/shannon-weaver.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3059" title="shannon-weaver" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/03/shannon-weaver.jpg" alt="shannon-weaver" width="468" height="235" /></a></p>
<p><strong>Bedeutung für die Conversion Optimierung</strong>:</p>
<p>Kommunikation muss maximal verlustfrei sein &#8211; Botschaften, Werte und Emotionen müssen klar und eindeutig übertragen werden um optimal zu wirken.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.konversionskraft.de/conversion-optimierung/neuro-response-design.html">Neuro Response Design</a></p>
<h2>Johari-Fenster</h2>
<p><em>&#8220;Ich weiß nicht, wie ich auf Andere wirke&#8221;</em></p>
<p>Das Johari-Fenster unterscheidet in bekannte und unbekannte Informationen &#8211; bei mir selbst und bei anderen. So wie ich als Mensch in weiten Teilen nicht weiß, wie ich auf andere Menschen wirke (Problem der subjektiven Wahrnehmung) so wissen die meisten Betreiber eines Onlineshops oder einer Website nicht, wie ihr Angebot vom Betrachter wahrgenommen und bewertet wird.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/03/johari-fenster.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3058" title="johari-fenster" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/03/johari-fenster.jpg" alt="johari-fenster" width="468" height="305" /></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johari-Fenster" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Johari-Fenster</a></p>
<p><strong>Bedeutung für die Conversion Optimierung:</strong></p>
<p>Zur Optimierung der Wirkung auf den Betrachter müssen E-Commerce-Manager und Website-Betreiber ihren &#8220;blinden Fleck&#8221; im Johari-Fenster bekämpfen in dem sie mehr darüber lernen, wie ihr Angebot auf den Betrachter wirkt.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.konversionskraft.de/theorie/online-markenwahrnehmung-erkenntnisse-aus-der-psychoanalyse.html">Markenwahrnehmung &#8211; Erkenntnisse aus der Psychoanalyse</a></p>
<h2>Rubikonmodell der Handlungsphasen</h2>
<p><em>&#8220;Wie treffe ich Entscheidungen? Was beeinflusst meine Handlungen?&#8221;</em></p>
<p>Der Psychologe Heinz Heckhausen zeigt mit seinem Motivationsmodell auf einfachste Weise, welche Faktoren bei der Beeinflussung von Handlungen eine Rolle spielen. Der springende Punkt steckt bereits im Namen des Modells: Das Überqueren des Rubikons beschreibt die Situation einer unumkehrbaren Handlung &#8211; ähnlich wie das Abschicken einer Bestellung im Onlineshop. Dieser Handlung geht die Abwägephase voraus bei der unterschiedliche Faktoren gegeneinander abgewogen werden. Nur bei einem positiven Gesamtfazit findet die Handlung statt.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/03/motivatorik-rubikonmodell.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3056" title="motivatorik-rubikonmodell" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/03/motivatorik-rubikonmodell.jpg" alt="motivatorik-rubikonmodell" width="468" height="311" /></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rubikonmodell_der_Handlungsphasen" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Rubikonmodell_der_Handlungsphasen</a></p>
<p><strong>Bedeutung für die Conversion Optimierung: </strong></p>
<p><strong></strong>Im Gegensatz zur klassischen Werbung, deren Ziel beim möglichst verlustfreien Übertragen von Informationen oder Botschaften (&#8220;Awareness&#8221;) erreicht ist, gilt es im transaktionsorientierten Medium Internet meist die Handlung der Nutzer derart zu beeinflussen, dass das gewünschte Ziel eintritt (Konversion). Damit wird das Modell von Heckhausen zum Grundprinzip der Conversion Optimierung.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.konversionskraft.de/theorie/konversionsrate-verbessern-motivatorik-modell.html">Motivatorik Modell als Grundlage für zweistellige Konversionsraten</a></p>
<h2>Eisbergmodell</h2>
<p><em>&#8220;Wir wissen nicht, was wir nicht wissen.&#8221;</em></p>
<p>Sigmund Freud gilt als Vater des Gedankens, dass unser bewusstes Denken und Handeln in Wirklichkeit von unterbewussten Prozessen, Emotionen und Gefühlen gesteuert wird. Zwischenzeitlich als unseriös abgestempelt kann erst heute, über hundert Jahre später, mit Hilfe der bildgebenden Verfahren der Neuro-Forschung nachgewissen werden dass Freud Recht hatte. Schnell wird klar, wie wichtig Gefühle bei Kaufentscheidungen sind &#8211; egal ob B2B oder B2C.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/03/eisbergmodell.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3057" title="eisbergmodell" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/03/eisbergmodell.jpg" alt="eisbergmodell" width="468" height="279" /></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eisbergmodell" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Eisbergmodell</a></p>
<p><strong>Bedeutung für die Conversion Optimierung:</strong></p>
<p>Jeder gute Verkäufer weiß um die Bedeutung der Gefühle bei Kaufentscheidungen. Die Beobachtung realer Kaufsituationen zeigt, wie wichtig Internetnutzern Gefühle wie z.B. &#8220;Vertrauen&#8221; oder &#8220;Kontrolle&#8221; sind. Gewiefte Onlineshops arbeiten mit Gefühlen zur Verknappung der Angebote oder zur Erhöhung der Dringlichkeit. Konsumenten haben das Gefühl, dass eine Festnetznummer besser erreichbar ist als eine 0800-Vorwahl und werten dies als ein Zeichen von gutem Kundenservice. Letztlich geben die Gefühle den entscheidenden Auschlag für Angebot A oder B weshalb sich effektive Conversion Optimierung  mit dem Auslösen der richtigen Gefühle beschäftigt.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.konversionskraft.de/konversionsrate/%E2%80%9Eschatz-wie-sehe-ich-aus%E2%80%9C-uber-das-dilemma-der-irrationalitat.html">Über das Dilemma der Irrationalität</a></p>
<h2>Basismotive nach Reiss</h2>
<p><em>&#8220;Was treibt mich eigentlich an?&#8221;</em></p>
<p>Sobald Ihre Agentur die Bedürfnispyramide von Maslow als Begründung für das Kreativ-Konzept zeigt sollten Sie das Weite suchen. Warum? Die altmodische Sichtweise, dass menschliche Motive je nach Situation zwischen den Ebenen &#8220;Überleben&#8221; und &#8220;Selbstverwirklichung&#8221; springen vereinfacht den Sachverhalt zu stark. Spannender werden da schon die Forschungsergebnisse des Verhaltensforschers Steven Reiss, der auf Basis empirischer Untersuchungen 16 grundlegende Lebensmotive identifiziert hat, die uns Menschen bewegen und antreiben.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/03/16-lebensmotive-reiss-1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3055" title="16-lebensmotive-reiss-1" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/03/16-lebensmotive-reiss-1.jpg" alt="16-lebensmotive-reiss-1" width="468" height="232" /></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Motivation#Das_Reiss-Profil_und_die_Theorie_der_16_Lebensmotive_.28.2216_Basic_Desires.22.29">http://de.wikipedia.org/wiki/Motivation#Das_Reiss-Profil_und_die_Theorie_der_16_Lebensmotive_.28.2216_Basic_Desires.22.29</a></p>
<p><strong>Bedeutung für die Conversion Optimierung:</strong></p>
<p>Klare und eindeutig positionierte Angebote haben höhere Konversionsraten &#8211; die Fokussierung auf grundlegende Motive von Menschen ist daher ein effektiver Schritt in der Conversion Optimierung den wir von Luxus- und Markenartiklern lernen können. In unserer <a href="http://www.web-arts.com/fmrt-ecommerce-cro.html" target="_blank">Studie über den Einfluss von Neuromarketing auf die Konversionsrate</a> haben wir herausgefunden, dass gut gestaltete Seiten mit einer eindeutigen Fokussierung auf wesentliche Motive eine höhere emotionale Aktivierung erzielen können. &#8220;Klarheit&#8221; ist also nicht nur eine gestalterische &#8211; sondern auch eine inhaltliche Frage.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.konversionskraft.de/hintergrunde/konversionsrate.html">Fünf Märchen über die Konversionsrate</a></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Für Websitebetreiber, Leadgenerier, Online-Retailer und Conversion Optimierer gibt es noch ein paar Lektionen aus dem Bereich der Kommunikations- und Verkaufspsychologie zu lernen, die in anderen Branchen schon lange bekannt sind. Für viele Marken-, Kommunikations- und Verkaufsexperten sind diese Modelle, die mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel haben, kalter Kaffee und alles andere als &#8220;geheim&#8221;. Warum müssen diese Modelle wieder ausgegraben werden? Weil viele Onliner noch der Illusion erliegen, mit auffälligeren Buttons, mehr Funktionalitäten oder günstigeren Preisen mehr Käufer zu finden.</p>
<p><strong>Conversion Optimierung ist die Kunst des Verkaufens &#8211; ein multidisziplinärer Mix aus Kommunikation, Marketing, Psychologie und Technik. </strong></p>
<p>Wer der Frage nach geht &#8220;Was macht manche Dinge unwiderstehlich?&#8221; der wird praktikable Antworten in der einen oder anderen bislang unbekannten Disziplin finden.</p>
<p>In diesem Sinne: Viel Erfolg.</p>
<p>(PS: Kennen Sie noch ein Modell das hier fehlt oder haben Sie Fragen? Ich freue mich über Anregungen, Kritik und Feedback!)</p>


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		<item>
		<title>Die 7 Ebenen der Konversion (Überblick)</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 07:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir darüber nachdenken, wie Konversion als Prozess aussieht, so denken wir meist an einen linearen Ablauf von Schritten oder Seiten. Dargestellt wird dieser Prozess oft als Trichter (Funnel) in dessen Fortschritt immer mehr Nutzer die Seite verlassen &#8211; bis zum Schluss die (meist sehr kleine) Menge derer übrig bleibt, die die Zielaktion (Kauf, Adresseingabe, Registrierung, etc.) durchgeführt haben. Daher erscheint es nicht ungewöhlich, dass wir zur Verbesserung der Konversionsrate auch Seite-für-Seite durchgehen (z.B: Landingpage-Optimierung) und jeweils nach Schwachstellen suchen.<span id="more-1901"></span></p>
<p><strong>Entspricht diese Denkweise der Realität?</strong></p>
<p>Erfolgsautor Bryan Eysenberg beschreibt schon in seinem 2006 erschienenen Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Call-Action-Formulas-Improve-Results/dp/078521965X/" target="_blank">Call to Action</a>&#8221; das Dilemma der Sichtweise. In realen Situationen springen die Nutzer nämlich von Seite zu Seite &#8211; quer durch den Funnel &#8211; bevor sie das eigentliche Konversionsziel erreichen (oder nicht). Seine Sichtweise findet erstmals aus einem anderen Blickwinkel statt &#8211; nämlich dem der Nutzer &#8211; die wichtigste Grundlage zur Verbesserung der Konversionsrate von Onlineshops und anderen Portalen.</p>
<p><strong>Hilfe, ich rede mit mir selbst,&#8230;</strong></p>
<p>Wenn wir nutzerorientiert Denken wollen, müssen wir noch einen Schritt weiter gehen: Nutzer spingen im Entscheidungsprozess nicht nur hin-und-her &#8211; sie stellen sich auch eine Menge Fragen. Dieser so genannte <a href="http://www.machtdergedanken24.de/denken/der-innere-dialog" target="_blank">innere Dialog</a> läuft fast unbewusst ab. Innerhalb weniger Sekunden suchen Menschen nach Antworten auf diese Fragen &#8211; diese Antworten beeinflussen unmittelbar die Motivation. Es gilt also heraus zu finden, was diese Fragen beinhalten.</p>
<p><strong>Motivation = Konversion</strong></p>
<p>Zur theoretischen Absicherung der Entscheidungsprozesse des Kunden können wir zusätzlich noch zahlreiche psychologische Modelle zu Rate ziehen &#8211; wie z.B. das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rubikonmodell_der_Handlungsphasen" target="_blank">Rubikonmodell</a> des Motivationspsychologen Heinz Heckhausen. Vereinfacht erklärt zeigt Heckhausen mit seinem Modell, dass Menschen auf der Suche nach Handlungsoptionen stets Erwartungen und Wahrnehmung sowie die (positiven oder negativen) Folgen einer Handlung miteinander vergleichen. Ist der Vergleich positiv, wird die Handlung durchgeführt &#8211; bei einer negativen Bilanz wird die Handlung abgebrochen.</p>
<p><strong>Wie kommen wir zu einer wirklich nutzerorientierten Sichtweise?</strong></p>
<p>Meine Erfahrung aus unzähligen Probandentests der letzten 10 Jahre sowie die beschriebenen Modelle haben im Laufe der Zeit ein Bild ergeben, was ich als &#8220;die 7 Ebenen der Konversion&#8221; bezeichne. Viele Publikationen und Checklisten, in denen ich diese sieben Basisfaktoren wiederfinde, bestätigen mich darin, die richtigen Entscheidungspunkte der Nutzer gefunden zu haben. Modelle, wie das <a href="http://behaviormodel.org/" target="_blank">Behaviourmodel</a> von BJ Fogg oder das &#8220;<a href="http://www.konversionskraft.de/landing-page-optimierung/landingpage-optimierung-8-faktoren-erfolgreicher-landingpages.html" target="_blank">Landingpage Whonder Wheel</a>&#8221; lassen sich mit dem 7-Ebenen-Modell auf einen gemeinsamen Nenner bringen.</p>
<p><strong>Was sind nun die sieben Ebenen der Konversion?</strong></p>
<p><span><img class="alignnone size-full wp-image-433" title="neuro-commerce-funnel" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/05/neuro-commerce-funnel.png" alt="neuro-commerce-funnel" width="367" height="476" /></span></p>
<p><span>Das 7-Ebenen-Modell distanziert sich bewusst von dem seitenbezogenen linearen Ablauf und orientiert sich an den Denk- und Entscheidungsabläufen, wie sie beim Nutzer passieren. Dieser Idee liegt die Beobachtung zu Grunde, dass die Reihenfolge der Seitenaufrufe zwar unterschiedlich sein kann &#8211; der Ablauf des Entscheidungsprozesses folgt jedoch stark diesem Modell.</span></p>
<p><strong><span>Wozu dient das Modell?</span></strong></p>
<p><span>Primär lassen sich mit Hilfe dieses Modells Schwachstellen aus Sicht der Nutzer identifizieren. Die einzelnen Ebenen habe ich in den letzten Monaten bereits im Rahmen der folgenden Artikel beschrieben (inkl. Checkliste):</span></p>
<p><span><a href="http://www.konversionskraft.de/checklisten/die-sieben-ebenen-der-konversion-1.html">Relevanz</a></span></p>
<p><span><a href="http://www.konversionskraft.de/checklisten/checkliste-conversion-optimierung-die-sieben-ebenen-der-konversion-2.html">Vertrauen</a></span></p>
<p><span><a href="http://www.konversionskraft.de/checklisten/checkliste-conversion-rate-optimization.html">Orientierung</a></span></p>
<p><span><a href="http://www.konversionskraft.de/checklisten/ecommerce-neuromarketing.html">Stimulanz</a></span></p>
<p><span><a href="http://www.konversionskraft.de/checklisten/die-sieben-ebenen-der-konversion-5-sicherheit.html">Sicherheit</a></span></p>
<p><span><a href="http://www.konversionskraft.de/checklisten/mit-komfort-konversionsrate-verbessern.html">Komfort</a></span></p>
<p><span>(über Bewertung muss ich noch schreiben &#8211; diese Ebene ist ein wichtiger Faktor zur Kundenbindung)</span></p>
<p><span>Bei Web Arts haben wir mit dem <a href="http://web-arts.com/motivation-lab.html" target="_blank"><strong>MotivationLab</strong></a> eine Analysemethodik entwickelt, die systematisch die einzelnen Ebenen überprüft um Handlungsempfehlungen zur Conversion Optimierung zu liefern.<br />
</span></p>


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		</item>
		<item>
		<title>Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.</title>
		<link>http://www.konversionskraft.de/hintergrunde/der-koder-muss-dem-fisch-schmecken-nicht-dem-angler.html</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 19:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergründe]]></category>
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		<description><![CDATA[(über alte und neue Strategien im Online-Marketing) In letzter Zeit haben Fische immer weniger Lust auf Köder. Man könnte meinen, der Fisch sei satt geworden. Die Aufmerksamkeit der Fische beim täglichen Informationskonsum sinkt immer weiter. Die Fische scheinen sogar besonders auffällig gestaltete Köder völlig zu ignorieren. Das Wettrüsten geht in eine neue Runde. Zum Glück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(über alte und neue Strategien im Online-Marketing)</p>
<p>In letzter Zeit haben Fische immer weniger Lust auf Köder. Man könnte meinen, der Fisch sei satt geworden. Die Aufmerksamkeit der Fische beim täglichen Informationskonsum sinkt immer weiter. Die Fische scheinen sogar besonders auffällig gestaltete Köder völlig zu ignorieren. Das Wettrüsten geht in eine neue Runde. Zum Glück haben ein paar tüchtige Angler-Profis neue High-Tech-Köder entwickelt um das Problem zu lösen. Hier sind fünf Tipps für mehr Angel-Spaß <img src='http://www.konversionskraft.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' title="Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.   Foto" /> </p>
<p><span id="more-1569"></span></p>
<ol>
<li><span><strong>Werfen Sie einfach mehr Köder ins Wasser<br />
</strong><br />
Es ist ja nahe liegend: Wenn die Fische weniger gut anbeißen, müssen wir einfach mehr Köder ins Wasser werfen. Das ist im gleichen Atemzug gut für die heimische Köderindustrie &#8211; die sich gerne in Form bunt leuchtender Messestände und leicht bekleideter Hostessen bei den Kunden auf der jährlichen Köder-Leitmesse KMEXCO bedankt.<br />
</span></li>
<li><span><strong>Verwenden Sie auffälligere Köder<br />
</strong><br />
„Dieser Köder legt sich einfach über die natürliche Nahrung des Fischs. Er kommt quasi nicht mehr am Köder vorbei.“ Wer es leistungsfähiger mag der setzt auf moderne Köderformen. Ohne Köderkonsum wird der Fisch sein Video einfach nicht sehen können &#8211; da muss er doch anbeißen. Erste Zweifel an dieser Form keimen auf. Es soll Fische geben, die Orte mit solchen Ködern komplett meiden&#8230;</p>
<p></span></li>
<li><span><strong>Investieren Sie in intelligente Behavioural- oder Re-Targeting-Köder<br />
</strong><br />
Da Fische immer häufiger nicht anbeißen gibt es nun intelligente Köder. Sie merken sich, wo der Fisch entlang schwimmt und entwickeln eigenständig eine Strategie, wo sie dem Fisch am besten auflauern sollten. Die fortschrittlichsten dieser modernen Wunderwaffen warten auf einen unbemerkten Moment und warten auch Tage später noch auf den Fisch. „Unsere Teiche reden miteinander. Wir kennen jeden einzelnen Fisch beinahe persönlich!“ sagt ein CEO eines großen Angler-Reviers.</p>
<p>Viele Angler sind von so viel High-Tech schier begeistert&#8230; „Ich liebe den XC9000 Köder. Etwas anderes kommt für uns nicht in Frage!“ sagt der Marketingleiter eines bekannten Angel-Imperiums.</p>
<p></span></li>
<li><span><strong>Testen Sie alle Kombinationen von Ködern vollautomatisch<br />
</strong><br />
Das Messen der Köder-Wirksamkeit ist zum Glück inzwischen weit verbreitet. Das verhindert, dass ineffiziente Köder zum Einsatz kommen. Einigen Tüftlern ist es gelungen Köder zu entwickeln, die aus allen Köder-Kombinationen (z.B. gelb-rot-blau mit Feder oder grün-schwarz-grün mit Wurm) die beste herausfindet. Es ist ganz erstaunlich: Im Vergleich zum schlecht laufenden schwarzem Wurm-Imitat konnte eine Kombination aus rot-schwarzem Köder mit rosa Wurm eine Verbesserung von 500% erzielen.</p>
<p>Bonus-Methode:</p>
<p></span></li>
<li><span><strong>Den Fischen E-Mails schreiben, dass sie doch bitte die Köder fressen sollen<br />
</strong><br />
„Wenn die Fische nicht zu uns kommen, dann kommen wir halt zu Ihnen!“ &#8211; so lautet die neue Devise vieler Angler. Beinahe täglich informieren sie ihre Fische im Teich über neue attraktive Köder-Angebote. „Wir kombinieren diese Methode mit Strategie Nummer 1. Irgendwann beißt schon jemand an.“ Leider erschweren Naturschutz-Behörden immer mehr den Versand der Köder-E-Mails weshalb immer raffiniertere Methoden zum Einsatz kommen müssen.<br />
</span></li>
</ol>
<p><span><strong>Eine Geschichte erzählt man sich:</strong> </span></p>
<p><span>Es soll einige verrückte Angel-Forscher mit einen wahnsinnigen Plan geben. Sie fragen die Fische, wie ein Köder schmecken müsste und untersuchen die Grundprinzipien des Geschmackssinns der Fische. Diese Leute haben herausgefunden: Am liebsten essen Fische den rot-schwarzen Köder mit Wurm. Wenn der Wurm sich auch noch ein wenig bewegt, sei er am interessantesten. Das hatte man beim automatischen Testen der Köder-Kombinationen nicht herausfinden können, weil niemand auf die Idee gekommen war. </span></p>
<p><span>Noch verrückter: Einige Angler sollen dazu über gegangen sein den Fischen überhaupt keine Köder mehr vor zu setzen. Sie füttern sie statt dessen kostenlos. „Unsere Fische lieben uns, weil wir sie versorgen und gut behandeln“ erzählt einer der Vorreiter dieser „neumodischen Methode“.</span></p>
<p><span>„Hoffentlich werden die Fische nicht noch schlauer“ gesteht indes ein Vertreter der Köderindustrie seine Ängste hinter vorgehaltener Hand. </span></p>
<p><span>Ein Ende des Wettrüstens zwischen Fischen und Köderindustrie ist nicht in Sicht.</span></p>
<p><span>Die Zukunft des Angelns bleibt also spannend.</span></p>


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		<title>Social Web Buzz 3.0 und dessen Einfluss auf die Konversionsrate</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 17:37:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergründe]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Internet ist „social“ und die Erde eine Kugel. (Über die „Ver-buzzung“ eines Grundprinzips) Prolog: Ich will mir endlich eine digitale Spiegelreflex-Kamera kaufen. Aber welche? Alle Menschen aus meinem Bekanntenkreis schwören auf Canon. Ich forsche im Internet. Lauter gute Berichte über die neue Canon 7D. Alle haben nur gute Erfahrungen. Gut. Ein Freund von mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Internet ist „social“ und die Erde eine Kugel.</strong></p>
<p>(Über die „Ver-buzzung“ eines Grundprinzips)</p>
<p>Prolog:</p>
<p><em>Ich will mir endlich eine digitale Spiegelreflex-Kamera kaufen. Aber welche? Alle Menschen aus meinem Bekanntenkreis schwören auf Canon. Ich forsche im Internet. Lauter gute Berichte über die neue Canon 7D. Alle haben nur gute Erfahrungen. Gut. Ein Freund von mir hatte mal ein Problem &#8211; das wurde von Canon kulant und schnell geregelt. Klingt gut. Oder kaufe ich doch eine Minolta? Ich kenne zwar niemanden mit Minolta, aber die scheinen ja auch gut zu sein. Das ist doch eine bekannte Marke, oder? Hmmm. Kompliziert. Die entsprechende Minolta ist aber einen Tick günstiger. Egal. Die 100 Euro mehr oder weniger &#8211; es soll ja schon was richtiges sein&#8230; ich kann mir schon vorstellen, was der Peter sagt, wenn ich mit einer Minolta ankomme&#8230;</em><span id="more-1498"></span></p>
<h2>Die Dimensonen von „social“</h2>
<p>Es ist in aller Munde. Social Media. Social Commerce. Social Networks. Social blablabla. Alles muss auf einmal „social“ sein. Es gibt Experten für Social Search und Gurus für Social Media. Die Gefahr ist groß, im Begriff „social“ eine neuen Trend oder ein Buzzword zu sehen.</p>
<p>Die voran gestellte Geschichte soll klar machen: Unser ganzes Leben ist „social“. War es auch schon immer und wird es auch immer sein. Auch wenn es eine spektakuläre Entdeckung war: Die Erde war auch schon vor Magellans Weltumsegelung im 16. Jahrhundert eine Kugel. So ist es heute mit dem Begriff „social“. Es gibt nichts neues &#8211; „social“ ist die Entdeckung eines Grundprinzipis. Das Internet ist nur besser als herkömmliche Medien dazu in der Lage, diese sozialen Komponenten abzubilden.</p>
<h2>Empfehlungen sind „social“.</h2>
<p>Schon immer bilden sich Menschen ein Meinung, indem sie schauen, was andere Menschen machen. Beim Konsum unbekannter Früchte war die Fähigkeit, sein eigenes Verhalten aus den Erfahrungen anderer abzuleiten sogar überlebenswichtig. Das gleiche gilt für Bücher, CDs und Kameras. Die Empfehlungen meiner Artgenossen schützt mich vor Enttäuschungen. Deshalb sind negative Bewertungen und Reviews so wichtig für das Vertrauen.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/empfehlungen.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1510" title="empfehlungen" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/empfehlungen.png" alt="empfehlungen" width="450" height="159" /></a></p>
<h2>Marken sind „social“</h2>
<p>Die Mechanismen, die Konsumenten dazu bringen an Marken zu glauben, basieren auf diesen sozialen Erfahrungsprinzipien. Die Hebel und Werkzeuge, um den Glauben an eine Marke zu gestalten, haben sich jedoch verändert. Das Internet erhöht die Menge und Intensität an Kommunikation zwischen den Menschen und nimmt daher radikal Einfluss auf die Wahrnehmung von Marken. Virale Effekte funktionieren im digitalen Medium in Echtzeit und wesentlich effektiver als in der realen Welt. Die Grundprinzipien bleiben gleich: Menschen finden das gut, was von der Gesamtheit als gut, begehrenswert oder wertvoll akzeptiert wird.</p>
<h2>Akzeptanz ist „social“</h2>
<p>Menschen fürchten kaum etwas stärker als die Ablehnung durch andere Menschen. Alles, was zu Ablehnung führen könnte („hoffentlich sieht niemand, dass ich keinen Marken-Anzug trage&#8230;“) wird vermieden. Der „soziale Tod“ ist laut Umfragen in unserem Kulturkreis gefürchteter als der körperliche Tod. Dieser Mechanismus kann Bremse und Beschleuniger zugleich sein. „Mein YouTube Video wurde von 12.213 Menschen gesehen“ &#8211; das ist soziale Akzeptanz in Reinform.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/akzeptanz.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1509" title="akzeptanz" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/akzeptanz.jpg" alt="akzeptanz" width="450" height="193" /></a></p>
<p>In der zwischenmenschlichen Kommunikation &#8211; egal ob in der Realität oder in Facebook &#8211; geht es um die Akzeptanz durch andere. Ein akzeptierter Mensch kann ein großes soziales Netzwerk vorweisen &#8211; er hat Einfluss. Das Löschen eines XING-Kontakts hingegen ist der soziale Tod &#8211; am besten mit Nachricht.</p>
<h2>Status ist &#8220;social&#8221;</h2>
<p>Soziale Anerkennung und Status sind für viele Menschen sehr wichtig &#8211; auch wenn ihnen diese Mechanismen nicht bewusst sind. Ein Großteil ihres Vermögens geben Menschen dafür aus, anderen zu zeigen, dass sie vermögend sind. Manche Menschen verschulden sich sogar dafür &#8211; „Leasing“ ermöglicht den sozialen Wunsch-Status auch ohne entsprechendes Vermögen.</p>
<p>Hat Boss die besseren Anzüge? Oder Chanel die besseren Sonnenbrillen? Richtig, darum geht es gar nicht. Der Mechanismus von Status und sozialem Vergleich ist für viele Markenartikler die betriebswirtschaftlichen Grundlage des Geschäftsmodells. Anders herum zeigt sich ein Dilemma für Stromanbieter oder Krankenversicherungen: Ist ein Produkt für den sozialen Status nicht relevant, gibt es nur wenige attraktive Faktoren für eine emotionale Differenzierung.</p>
<h2>Vertrauen ist „social“</h2>
<p>Je nach dem, wie hoch eine Investition ist, brauche ich mehr oder weniger Vertrauen in die Entscheidung. Kaugummis probiere ich aus &#8211; bei einer Kamera prüfe ich sorgfältig alle Optionen. Ich vertraue einem Freund mehr als der Werbung. Das war schon immer so. Das Internet erhöht die Transparenz und damit die Mechanismen zur Vertrauensbildung. Mehr Vertrauen heißt mehr Konsum. „Social Media“ meint also: „Dringe in den sozialen Nahbereich der Konsumenten vor um Vertrauen zu gewinnen, sei dort wo Vertrauen ist“. Web 2.0, Facebook, Twitter &amp; Co. erhöhen heute unsere Möglichkeiten für solche vertrauensbildenden Maßnahmen.</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/vertrauen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1511" title="vertrauen" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/vertrauen.jpg" alt="vertrauen" width="450" height="167" /></a></p>
<h2>Was hat das mit Konversionsraten zu tun?</h2>
<p style="text-align: left;">Zunächst einmal: alles ist „social“. Den Mechanismen sozialer Interaktion sollte sich jeder Verkäufer bewusst werden, sie sind eine Grundlage des eigenen Erfolgs. Wer heute noch glaubt, „social“ sei ein Trend, hat ein grundlegendes Prinzip zwischenmenschlicher Interaktion im Kaufprozess bisher nicht erkannt.</p>
<p>Jedes Geschäftsmodell hat seine eigenen Ausprägungen von „social“ &#8211; egal ob Markenartikel oder Shopbetreiber. Akzeptanz, Status, Vertrauen, Nähe &#8211; das Auseinandersetzen mit diesen Mechanismen zeigt: „soziale Nähe“ ist die Grundlage für Vertrauen. Und Vertrauen ist die Grundvoraussetzung für Konsum.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/prinzip-social-media-social-commerce.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1500" title="prinzip-social-media-social-commerce" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/prinzip-social-media-social-commerce.png" alt="prinzip-social-media-social-commerce" width="450" height="270" /></a><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;">Das zeigt umgekehrt: Wer sich mit Konversionsraten und ihrer Optimierung beschäftigt, muss über Usability und A/B-Testing hinaus denken. Wer sich für die multifaktoriellen Einflüsse auf die Konversionsrate interessiert, dem sei das <a href="http://www.konversionskraft.de/theorie/landkarte-conversion-optimierung.html">Poster Einflussfaktoren auf die Konversionsrate empfohlen</a>.</p>
<p>P.S.: Ich bin nicht allein mit meiner Meinung. Gerade kommt der Blog Post &#8220;<a href="http://www.marketingpilgrim.com/2009/11/dont-read-this-if-youre-a-social-media-guru.html" target="_blank">Don&#8217;t Read This, if You&#8217;re A Social Media Guru</a>&#8221; raus. Jetzt habe ich weniger Angst vor sozialer Ablehnung. Sehr schön. <img src='http://www.konversionskraft.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' title="Social Web Buzz 3.0 und dessen Einfluss auf die Konversionsrate Foto" /> </p>
<p>P.P.S.: Liebe Social Media Gurus, versteht mich bitte nicht falsch. Ihr werdet ganz dringend auf dieser Welt gebraucht, um allen &#8220;Werbung 1.0&#8243; Marketingchefs die Grundprinzipien erfolgreicher sozialer Interaktionen beizubringen.</p>
<p><strong>Ich freue mich über Kritik und Anregungen!</strong></p>


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		<title>Onlineshop des Jahres: goertz.de analysiert</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 08:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern Abend wurde goertz.de von einer hochkarätigen Jury auf dem Versandhandelskongress zum Onlineshop des Jahres gewählt. Auch wenn die Konversionsrate allein nicht im Vordergrund dieser Wahl steht, zeigt der Shop viele Elemente, die aus Sicht einer guten Konversionsrate nachahmenswert sind: Best-Practice 1: Starke Marke Das Logo hat genügend Raum um seine Kraft zu entfalten &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend wurde goertz.de von einer hochkarätigen Jury auf dem Versandhandelskongress zum Onlineshop des Jahres gewählt. Auch wenn die Konversionsrate allein nicht im Vordergrund dieser Wahl steht, zeigt der Shop viele Elemente, die aus Sicht einer guten Konversionsrate nachahmenswert sind:<span id="more-1217"></span></p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-screenshot-kl.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1218" title="goertzde-screenshot-kl" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-screenshot-kl.jpg" alt="goertzde-screenshot-kl" width="475" height="312" /></a></p>
<h2>Best-Practice 1: Starke Marke</h2>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-onlineshop-des-jahres-1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1219" title="goertzde-onlineshop-des-jahres-1" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-onlineshop-des-jahres-1.jpg" alt="goertzde-onlineshop-des-jahres-1" width="160" height="125" /></a></p>
<p>Das Logo hat genügend Raum um seine Kraft zu entfalten &#8211; das schafft Vertrauen. In den ersten 50ms entscheiden Onlineshopper, ob ein Onlineshop glaubwürdig ist. Bis zu 50% brechen auf einer Startseite ab, unter anderem weil das Vertrauen fehlt.</p>
<h2>Best-Practice 2: Emotionalität</h2>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-onlineshop-des-jahres-2-teaser-1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1220" title="goertzde-onlineshop-des-jahres-2-teaser-1" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-onlineshop-des-jahres-2-teaser-1.jpg" alt="goertzde-onlineshop-des-jahres-2-teaser-1" width="475" height="216" /></a></p>
<p>Im Blickverlauf fällt als nächstes das prominente Key-Visual auf. Das Bild ist authentisch und freundlich &#8211; vor allem die Authentizität ist ein wichtiger Konversionsfaktor. &#8220;Marketing-Stock-Photos&#8221; senken die Glaubwürdigkeit und führen zu frühzeitigen Abbrüchen.</p>
<h2>Best Practice 3: Seitenlayout</h2>
<p>Der Shop vermeidet das typische Sixpack-Layout &#8211; das trägt stark zur Emotionalität bei. Zur Entfaltung von Emotionalität brauchen Internetnutzer Klarheit und Fokus &#8211; zu viele Elemente, die &#8220;parallel&#8221; zu sehen sind, verwirren die Nutzer.</p>
<h2>Best Practice 4: Navigation und Einstieg</h2>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-onlineshop-des-jahres-4-einstieg.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1221" title="goertzde-onlineshop-des-jahres-4-einstieg" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-onlineshop-des-jahres-4-einstieg.jpg" alt="goertzde-onlineshop-des-jahres-4-einstieg" width="195" height="187" /></a></p>
<p>Nachdem die &#8220;Hürden&#8221; Vertrauen, Klarheit und Emotionalität als Grundlage für die Konversion geschaffen wurden schafft goertz.de einen guten Einstieg durch eine klare Navigation im Kopfbereich sowie einen Einstieg nach Größen unterhalb der primären Teasers &#8211; gut gelöst.</p>
<h2>Best Practice 5: Marken schaffen Begehrlichkeit</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1222" title="goertz.de-onlineshop-des-jahres-5-marken" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/10/goertzde-onlineshop-des-jahres-5-marken.jpg" alt="goertz.de-onlineshop-des-jahres-5-marken" width="475" height="42" /></p>
<p>Wir wissen, wie emotional Schuhe-Kaufen ist. Die Logos im unteren Bereich aktivieren die emotionalen Bereiche der potenziellen Online-Käufer und steigern das Verlangen, tiefer einzusteigen.</p>


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		<title>Conversion Optimierung: maximale Wirkung mit der Conversion Pyramide</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 08:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Fragen von Online-Retailer beschäftigen sich mit der Frage &#8220;Was wirkt? Und wie stark?&#8221; &#8211; gesucht wird der maximale ROI. Gleichzeitig werben viele Unternehmen inzwischen mit dem Begriff &#8220;Conversion&#8221; &#8211; eine inflationäre Verwendung lässt es beinahe zum Buzzword werden. Dabei geht es um die betriebswirtschaftlich relevanteste Kennzahl wertschöpfender Portale. Es ist zu beobachten, dass je [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Fragen von Online-Retailer beschäftigen sich mit der Frage &#8220;Was wirkt? Und wie stark?&#8221; &#8211; gesucht wird der maximale ROI. Gleichzeitig werben viele Unternehmen inzwischen mit dem Begriff &#8220;Conversion&#8221; &#8211; eine inflationäre Verwendung lässt es beinahe zum Buzzword werden. Dabei geht es um die betriebswirtschaftlich relevanteste Kennzahl wertschöpfender Portale.<span id="more-1194"></span></strong></p>
<p>Es ist zu beobachten, dass je nach Alter / Reifegrad eines Portals verschiedene Maßnahmen eine unterschiedlich starke Wirkung haben. Dabei lässt sich in drei grundsätzliche Ebenen unterscheiden, die von dem Modell des japanischen Wirtschaftswissenschaftlers Kano abgeleitet sind. Das Kano-Modell unterscheidet grundsätzlich in drei Ebenen, die wir in Form einer Pyramide darstellen:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1196" title="cro-pyramide" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/09/cro-pyramide.png" alt="cro-pyramide" width="475" height="324" /></p>
<h2><span>Ebene 1: Basisanforderungen</span></h2>
<p>Damit Nutzer ein Online-Portal überhaupt <strong>benutzen können</strong>, sind gewisse Basisanforderungen zu erfüllen. Analog zu einem Auto, das auch nur dann gefahren werden kann wenn es lenkbar ist, sind die Basisanforderungen im Bereich der Conversion-Optimierung Elemente wie Zugang, Benutzbarkeit / Gebrauchstauglichkeit. <strong>Psychologen</strong> sprechen auch von Hygienefaktoren &#8211; den erst wenn sie (ähnlich wie bei Hygiene) nicht erfüllt werden, fällt der Missstand auf und senkt die Motivation der Nutzer.</p>
<h2><span>Ebene 2: Leistungsanforderungen</span></h2>
<p>Stehen dem Nutzer in seinem Entscheidungsprozess unterschiedliche Portale zur Wahl, wird das bevorzugt, was die besten Leistungsfaktoren bietet. Hierzu gehören im Falle eines Onlineshops z.B. <strong>Sortiment, Preise, Verfügbarkeit, Lieferzeiten</strong>. Leistungsfaktoren werden von den E-Commerce-Betreiber oftmals nicht klar genug kommuniziert. Vor allem fehlende oder <strong>intransparente Angaben zu Lieferzeiten</strong> oder Versandkosten sind für viele Nutzer ein Grund für einen Abbruch. Nur wenige E-Commerce-Portale spielen ihre Stärken im Kundenservice voll aus.</p>
<h2><span>Ebene 3: emotionale Aktivierung</span></h2>
<p>Sind die unteren zwei Ebenen maximal ausgeschöpft bieten sich effektive Optimierungsmöglichkeiten nur noch im Bereich der emotionalen Aktivierung von Nutzern. Sobald alle rationalen Faktoren optimiert wurden und keinen <strong>Raum für Differenzierung</strong> mehr geben, zählen Einflussfaktoren wie Marke, Gestaltung und „das gute Gefühl“ als wichtigste Grundlage für eine Optimierung der Conversion Rate.</p>
<p>Es zeigt sich, dass &#8220;das gute Gefühl&#8221; einen <strong>maximalen Wirkungsgrad</strong> bei Nutzern hat. Eine emotionale Aktivierung kann sogar rationale Faktoren, wie Preis, Lieferzeit, etc. ausschalten. Wer die &#8220;<strong>Überzeugungsarchitektur&#8221; (Persuasion Architecture)</strong> seines Portals im Griff hat, hört auf <strong>12% Konversionsrate</strong> für ein Märchen zu halten.</p>
<p>Viel Erfolg beim Optimieren.</p>
<p>(PS: Dies ist ein Extrakt aus dem <a href="http://www.web-arts.com/conversion-optimierung.html">Whitepaper &#8220;Grundlagen der Conversion Optimization&#8221; (PDF)</a>)</p>
<p><strong>Welche Maßnahmen hatten welchen ROI bei Ihnen? Was sind Ihre Erfahrungen? ich freue mich über Ihre Kommentare!</strong></p>


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		<title>Conversion Optimization: Die Kraft der Marke nutzen</title>
		<link>http://www.konversionskraft.de/trends/conversion-optimization-marke-und-emotionen-nutzen.html</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 15:38:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was verstehen Sie unter Conversion Optimization? Was ist der wichtigste Einflussfaktor auf die Conversion Rate? Fragt man drei verschiedene E-Commerce-Berater zum Thema Conversion Optimization, so wird man drei Meinungen bekommen: 1) Der Usability-Experte sagt, es sei die Gebrauchstauglichkeit. Er wird DIN-Normen zitieren und eventuell über User-Experience und Joy-of-Use sprechen. Er hat recht, weil ohne den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was verstehen Sie unter Conversion Optimization? Was ist der wichtigste Einflussfaktor auf die Conversion Rate?</p>
<p>Fragt man drei verschiedene E-Commerce-Berater zum Thema Conversion Optimization, so wird man drei Meinungen bekommen:<span id="more-161"></span></p>
<p>1) Der <strong>Usability-Experte</strong> sagt, es sei die Gebrauchstauglichkeit. Er wird DIN-Normen zitieren und eventuell über User-Experience und Joy-of-Use sprechen. Er hat recht, weil ohne den Einfluss funktionaler Bedienbarkeit kein Kauf möglich ist. Umgekehrt ist Spaß bei der Benutzung sogar ein elementarer Erfolgsfaktor &#8211; der sich in der Welt der Usability jedoch der Gebrauchstauglichkeit unterordnet. Es geht um Effizienz und Erwartungskonformität.</p>
<p>2) Der <strong>Web-Marketing-Experte</strong> sagt, es sei die Fähigkeit über gute Kampagnen die richtigen Kunden anzusprechen. Er spricht über Landing-Page-Optimierung, Call-to-Action und Google AdWords. Er hat auch Recht, denn ohne Besucher gibt es keine Conversion Rate. Umgekehrt können die falschen Besucher die Conversion Rate senken.</p>
<p>3) Der <strong>Web-Analyse-Experte</strong> sagt, es gehe um Messen, Optimieren, Testen und weiter optimieren. Er sagt, dass die Fakten nicht Lügen und nur klare Ergebnisse wahr sein können. Er redet von multivariatem Testing als erfolgreiche Grundphilosophie der Conversion Optimization.</p>
<p>Drei Meinungen &#8211; und alle sind richtig. Keine ist falsch. Und trotzdem geben Sie jeweils nur einen Ausschnitt des größeren ganzen Systems wieder. Warum?</p>
<h2>Es geht um Glauben und Gefühle.</h2>
<p>Immer wieder beobachte ich z.B. in den Testsituationen eines MotivationLabs, wie Menschen auf Online-Shops und Web-Portale reagieren. Menschen sagen &#8220;Ich glaube, dieser Anbieter ist seriöser&#8230;&#8221; oder &#8220;Hier habe ich ein besseres Gefühl&#8221;. Dabei greifen Menschen auf Ihre Erfahrungen zurück. Je erfahrener die Internetnutzer sind, desto größer ist ihr Repertoire an Bewertungsmustern. Ich staune immer wieder über die Details, an denen potenzielle Käufer ihre Entscheidung fest machen. So entscheidet manchmal die Vorwahl der Service-Hotline oder der Gesichtsausdruck eines Menschen darüber, ob der Kauf getätigt wird oder nicht.</p>
<h2>Tappen Sie noch im Dunkeln oder kennen Sie die Gefühle Ihrer Kunden?</h2>
<p><span style="font-weight: normal; font-size: 13px; ">Die Shop-Betreiber haben nur ein Ziel: Maximalen Profit durch maximale Konversionsrate &#8211; Conversion Optimization ist ein absoltes Trendthema (diese elementare Klarheit ist zum Glück auch inzwischen beim BVDW angekommen). Um die Conversion Rate zu steigern, suchen sie nach effektiven Methoden, Tipps und Checklisten. Die meisten haben sich jedoch einer der oben genannten Ideen angeschlossen &#8211; und dadurch gleichzeitig weitere Wege zur Conversion Optimization verschlossen. In Bezug auf Gefühle, Glaubensmuster und den Einfluss von Emotionen auf den Kaufprozess sind die meisten Fragen unbeantwortet.</span></p>
<p>Die Studie &#8220;Konversionsraten deutscher Onlineshops&#8221; hat jedoch einen validen Beweis für den Einfluss emotionaler Bewertungen auf die Konversionsrate geliefert: Shops mit einer klaren Positionierung haben eine fast doppelt so hohe Konversionsrate wie der Gesamtdurchschnitt. Für sechs verschiedene Konsumgüter zeigt die Studie sogar auf, welche Markensignale die Konversionsrate verbessern und welche sie senken können.</p>
<h2>Der Einfluss der Marke auf die Konversionsrate</h2>
<p>Vertrauen, Authentizität, Glaubwürdigkeit: Es geht dem Online-Kunden letztlich um ein gutes Gefühl. Erfolgreiche Marken sind glaubwürdig. Bei glaubwürdigen Marken geht es inzwischen nicht mehr um die Inszenierung des aus einem Agenturworkshop heraus entwickelten Selbstbilds sondern vielmehr um ein authentisches Abbild der Kundenwünsche, -werte und -erwartungen. Je komplexer die Kaufentscheidung wird, desto wichtiger ist die klare und eindeutige Inszenierung der Werte über alle Kanäle hinweg. Der Kunde speichert seine Markenerlebnisse schließlich zentral ab und entwickelt daraus ein einzelnes Abbild. Je komplizierter die Geschichte der Marke ist, desto wahrscheinlicher sind &#8220;Übertragungsfehler&#8221; &#8211; es entsteht ein fragmentiertes, unscharfes Bild der Marke.</p>
<h2>Ein erster Schritt: Markenwirkung messen</h2>
<p>Die Grundlage für eine erfolgreiche Conversion Optimization ist die Identifizierung emotionaler Schwachstellen und Barrieren. In einem ersten Schritt lässt sich die Wirkung der Marke im Online-Shop z.B. mit Hilfe des MotivationLab messen. Die Erfahrung zeigt, dass eine starke und eindeutige emotionale Resonanz eine Grundvoraussetzung für eine effektive Conversion Optimization ist. Erst durch diese Erkenntnisse ist eine zielgerichtete Optimierung möglich. Wir wissen nicht, was wir nicht wissen &#8211; &#8220;Trial &amp; Error&#8221; als Methode könnte Zeit und Geld verschwenden, wenn die Ursachen im nicht sichtbaren Bereich zu suchen sind.</p>
<p>Meine Tipps zum Thema Conversion Optimization:</p>
<p>1) Holen Sie sich qualitatives Feedback Ihrer Kunden für zielgerichtete Optimierungen</p>
<p>2) Achten Sie auf emotionale Bewertungen, Gefühle und irrational erscheinende Schlussfolgerungen</p>
<p>3) Verarbeiten Sie den Input Ihrer Kunden in einem professionellen Conversion Optimization Prozess</p>
<p>4) Testen Sie den Einfluss verschiedener Verbesserungen im A/B-Test</p>
<p>5) Dokumentieren Sie Ihre Learnings und verstehen Sie Schritt für Schritt die Entscheidungsmechanismen Ihre Kunden</p>
<p>Fazit: Conversion Optimization bleibt ein spannendes Themenfeld. Die Welt des Neuro-Marketing wird uns noch den einen oder anderen Experten aufzeigen, der die drei Meinungen zu Beginn dieses Artikels bereichern werden. Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Feedbacks!</p>


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		<title>Konversionsrate verbessern: Numbercrunching oder Psycho-Kram?</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 06:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hintergründe]]></category>
		<category><![CDATA[Johari-Fenster]]></category>
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		<description><![CDATA[Achtung, festhalten, jetzt kommt eine Binsenweisheit: Menschen, die etwas kaufen, haben ein Motiv. Puh. Jetzt ist es raus. Ich denke trotzdem einfach laut weiter: Motivation hat etwas mit &#8220;Motiv&#8221; zu tun. Oder? Der Begriff &#8220;Motivation&#8221; beschreibt genau gesagt die Handlungsbereitschaft, also die zielgerichtete Energie, um das Motiv zu verwirklichen. Soweit so gut. Lassen wir es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Achtung, festhalten, jetzt kommt eine Binsenweisheit: <strong>Menschen, die etwas kaufen, haben ein Motiv.</strong></p>
<p>Puh. Jetzt ist es raus. Ich denke trotzdem einfach laut weiter: Motivation hat etwas mit &#8220;Motiv&#8221; zu tun. Oder? Der Begriff <strong>&#8220;Motivation&#8221; beschreibt genau gesagt die Handlungsbereitschaft</strong>, also die zielgerichtete Energie, um das Motiv zu verwirklichen.</p>
<p><span id="more-838"></span>Soweit so gut. Lassen wir es nun ein wenig komplexer werden: Motive sind vielschichtig &#8211; &#8220;das&#8221; Motiv gibt es nicht. Ein Beispiel: Ich kaufe eine Hose, weil ich eine Hose brauche. Wirklich? Ich kaufe einen <strong>Marken-Artikel</strong>, weil ich möchte, dass niemand denkt, ich könnte mir das nicht leisten. Ich suche im Internet nach einem <strong>Schnäppchen</strong>, weil ich <strong>ein gutes Gefühl </strong>beim Sparen habe. Wenn das Päckchen ankommt, fühle ich die <strong>Belohnung</strong> &#8211; &#8220;das habe ich mir verdient&#8221;. Das sind eine Menge Motive und Gefühle, die da eine Rolle spielen&#8230; Je emotionaler das Kauferlebnis ist, desto mehr Klamotten landen im Einkaufskorb, oder?</p>
<p>Ein Tipp: Mit Hilfe von <strong>Personas, Mental Models</strong> oder der Methodik der &#8220;<strong>Commercial Ethnography</strong>&#8221; lassen sich solche Motiv-Geflechte viel besser begreifen als mit der oberflächlichen Zielgruppen-Denke des letzten Jahrhunderts. Wer effektiv seine Konversionsrate verbessern möchte, sollte sich mit diesen Dingen auseinander setzen.</p>
<p>Warum lohnt es sich, über das komplexe Gefüge der Kunden-Motive Klarheit zu haben?</p>
<p>Zwischen dem ursprünglichen Grund-Motiv eines Nutzers und dem, was wir &#8220;Konversion&#8221; nennen &#8211; also der Abschluss einer von uns definierten Aktion -  liegen noch zahlreiche Steine im Weg. <strong>Motivation = Konversion</strong>; wer die Mechanismen kennt, kann den Entscheidungsprozess zu seinen Gunsten entscheiden. Die Motivation ist ein fragiles Konstrukt, mit dem richtigen Wissen über die Motivationsprozesse lässt sich sogar <strong>eine schwache Motivation zur Handlung steigern</strong>. Gelingt es uns, können wir das Resultat in Form einer hohen <strong>Konversionsrate</strong> messen.</p>
<p>Deshalb sage ich: Konversionsraten-Optimierung ist Psycho-Kram. Erwartungen, Bedürfnisse, intrinsische und extrinsische Motivation, Konsumpsychologie, <strong>Neuro-Marketing</strong>, und so weiter. Für die meisten eingefleischten Number-Cruncher und Zahlen-Füchse unter den Online-Versandhändlern ist es ein hartes Los, sich auf einmal mit solchen &#8220;weichen Faktoren&#8221; herumschlagen zu müssen&#8230;</p>
<h2>Gute Onlineshops sind wie gute Verkäufer &#8211; sie kennen die Bedürfnisse ihrer Kunden.</h2>
<p>Ein Vergleich mit der realen Welt macht es deutlich. Bei realen Verkäufern zählen die Soft-Skills wie &#8220;Empathie&#8221;, &#8220;Glaubwürdigkeit&#8221; oder &#8220;Authentizität&#8221;. Wir wissen: <strong>Persönlichkeiten verkaufen besser</strong>. Jeden plumpen Versuch der Manipulation oder Überrumpelung entlarven wir bei einem schlechten Verkäufer sofort. Aber was unternehmen wir, um die Soft-Skills der Online-Portale zu optimieren? Wir glauben immer noch, 41% Uplift beim Vergleich zwischem gelben und grünem Button seinen effektive Verbesserungen. Wir halten es für Systematik. In Wirklichkeit stochern wir im Dunkeln.</p>
<p>Es lohnt sich daher, den Vergleich zu realen, zwischenmenschlichen Interaktions- und Kommunikationsformen zu ziehen. Wir können zur <strong>Verbesserung von Konversionsraten</strong> die bekannten <strong>psychologischen Erkenntnisse</strong> nutzen.</p>
<h2>Warum erzähle ich das alles?</h2>
<p>Weil so unendlich viel <strong>Geld für die falschen Sachen verschwendet wird</strong>. Weil unser Gehirn uns vorgaukelt, wir würden die rationale Ebene der Fakten beherrschen. Multivariates Testing und Web Analyse sind nicht falsch &#8211; aber auch nicht die ganze Wahrheit. Es gibt noch ganz <strong>andere Dimensionen der Konversions-Optimierung</strong>. &#8220;Was wir nicht verstehen, dass können wir auch nicht kontrollieren.&#8221; Wir glauben, Konversion passiert im Web-Analyse-System oder im Portal. Das stimmt nicht &#8211; <strong>Konversion passiert im Kopf des Konsumenten</strong>. Haben Sie daher den Mut, die Welt der weichen Faktoren zu betreten.</p>
<h2>Vier Tipps, um noch rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft die Konversionsrate zu verbessern:</h2>
<p>1.) Design-Anpassungen oder gar ein <strong>Redesign</strong> des ganzen Portals &#8220;aus dem Bauch heraus&#8221; sind nicht die besten Antworten auf zu niedrige Konversionsraten. Schließlich rufen erfolgreiche Einzelhändler auch nicht die Werbeagentur zur Optimierung des Einkaufs-Erlebnis in ihrem Flag-Ship-Store <img src='http://www.konversionskraft.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' title="Konversionsrate verbessern: Numbercrunching oder Psycho Kram? Foto" />  Gehen Sie methodischer vor und versuchen Sie die <strong>Kauf-Motive und -Mechanismen ihrer Kunden zu verstehen</strong>.</p>
<p>2.) <strong>Begreifen Sie die Wirkung</strong> Ihres Portals auf die Nutzer. 90% der Kaufentscheidungen sind unterbewusst und irrational. Holen Sie sich offenes Feedback, z.B. in Form eines MotivationLabs®, um motivationale Barrieren zu erkennen und zielgerichtet zu beseitigen.</p>
<p>3.) Sorgen Sie für die richtige <strong>emotionale Resonanz</strong>. Im Hosen-Beispiel ganz zu Beginn zeigt sicht, dass emotionale Faktoren die Kaufentscheidung ganz drastisch beeinflussen. Dabei ist ein günstiger Preis oder das &#8220;Schnäppchen&#8221; eher ein Gefühl als das Produkt rationaler Entscheidungsprozesse. Eindeutig positionierte Shops (&#8220;Persönlichkeiten&#8221;) haben eine mehr als <strong>doppelt so hohe Konversionsrate</strong> wir der Gesamtdurchschnitt (Quelle: Konversionsraten deutscher Onlineshops, Hightext Verlag)</p>
<p>4.) Jetzt kommen <strong>Web-Analyse und Testing</strong> zum Einsatz: Gehen Sie schrittweise vor und testen Sie Verbesserungsvorschläge bevor Sie sie live schalten (A/B-Testing). Im Optimalfall testen Sie Kombinationen verschiedener Ideen um die beste <strong>Wirkungsweise zu identifizieren</strong>. Erfolgreiche Konversionsraten Optimierung ist ein kontinuierlicher Prozess und kein einmaliges Projekt.</p>
<p>und als Zugabe:</p>
<p>5.) Folgen Sie nicht blind den Empfehlungen und Tipps der Anderern. Nur weil ein anderer Shop mehr Konversionsrate durch die <strong>Integration von Videos</strong> hat, muss das noch lange nicht auf Sie zutreffen. Finden Sie es heraus &#8211; jeder Markt und jeder Shop hat in vielen Bereichen seinen eigenen Mechanismus.</p>
<h2>Was sind Ihre Erfahrungen mit Redesigns, Numbercrunching und Testing?</h2>
<p>Ich freue mich auf Kommentare, Fragen und Anregungen.</p>


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		<title>Der Seiltanz &#8211; oder: warum wir nichts wissen</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 15:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Behaviour Model]]></category>
		<category><![CDATA[Conversion Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergründe]]></category>
		<category><![CDATA[Konversion]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Motivationsmodell]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[These]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist es wieder passiert. Nach dem dritten Probanden im MotivationLab wussten wir mal wieder, dass wir keine Ahnung haben. Von Anfang an: Ich werde immer wieder gefragt, ob ich nicht einen Tipp zur Konversionsoptimierung habe. Inzwischen habe ich gelernt zu sagen &#8220;Was ich Ihnen sage, ist zu 90% falsch&#8220;. Eine Vielzahl qualitativer Untersuchungen mit Probanden hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist es wieder passiert. Nach dem dritten Probanden im MotivationLab wussten wir mal wieder, dass wir keine Ahnung haben.</p>
<p>Von Anfang an: Ich werde immer wieder gefragt, ob ich nicht einen Tipp zur Konversionsoptimierung habe. Inzwischen habe ich gelernt zu sagen &#8220;Was <strong>ich</strong> Ihnen sage, ist zu <strong>90% falsch</strong>&#8220;. Eine Vielzahl qualitativer Untersuchungen mit Probanden hat mich Zurückhaltung bei meiner persönlichen Meinung gelehrt. Denn immer wieder zeigt sich, dass die Menschen vor dem Bildschirm mit ganz anderen Problemen kämpfen.<span id="more-595"></span></p>
<h2>Einige Beispiele:</h2>
<ul>
<li>Ein kleines Bild auf der Startseite ließ Nutzer glauben, der Shop wäre nur für Business-Kunden</li>
<li>Die fehlende Verlinkung des benötigten Zubehörs ließ Kunden völlig abbrechen</li>
<li>Ein Key-Visual mit einer Call-Center-Dame ließ Menschen glauben, es handele sich um einen Call-Center-Anbieter</li>
<li>Eine Tarifübersicht ließ Menschen glauben, das Unternehmen biete keine individuelle Beratung</li>
</ul>
<p>Die Liste ließe sich ewig fortführen, ich könnte ein ganzes Buch über &#8220;Wahrnehmungs-Irrtümer im Internet&#8221; schreiben.</p>
<h2>Emotionale Barrieren haben schwere Folgen</h2>
<p>Klar ist: Meist handelt es sich bei den beobachteten Phänomenen nicht um funktionale sondern um emotionale Barrieren. Menschen interpretieren das Wahrgenommene und glauben &#8220;falsch zu sein&#8221;. Diese &#8220;Glaubensmuster&#8221; sind stärker als eventuelle funktionale Defizite. Interessant ist, dass weder die Betreiber des Portals noch die Experten diese emotionalen Blocker jemals identifiziert hätten.</p>
<p>Dies macht das allgegenwärtige &#8220;Trial &amp; Error&#8221; Prinzip der Shop-Optimierung für mich umso fragwürdiger. Statt eine gezielte Ursachen-Analyse durchzuführen werden hunderte Kombinationen der &#8220;Experten&#8221; getestet &#8211; immer in der Hoffnung, die richtigen Faktoren zu verändern.</p>
<h2>Der Online-Kauf ist ein sehr fragiles Konstrukt</h2>
<p>Noch fragwürdiger wird dieses Vorgehen, wenn man sich vor Augen führt wie fragil die Motivation des Onlinekaufs ist. Sie selbst waren bestimmt schon unzählige Male in der Situation, dass Sie einen Onlinekauf abgebrochen haben. Sie haben sich vielleicht gefragt, wie der Onlinehändler &#8220;auf die blöde Idee kam&#8230;&#8221;&#8230; ich erspare Ihnen die Details.</p>
<p>Ich vergleiche den Vorgang des Onlinekaufs mit einer Seiltänzer-Nummer. Onlinekäufer scheinen in ihrer Motivation gefestigt zu sein. Und trotzdem brechen sie oft bei der winzigsten Abweichung zwischen Erwartung und Realität den Kaufvorgang komplett ab. Es ist nicht so, dass die Menschen vor dem Bildschirm die eine oder andere offene Frage oder Unsicherheit verkraften. Nein, sie brechen viel schneller ab als wir denken. Bei funktionalen Defiziten hingegen probieren sie oft wesentlich länger aus um die &#8220;Aufgabe&#8221; zu lösen als man glauben würde.</p>
<h2>Die Lösung: Verstehen, was im Kopf des Kunden passiert</h2>
<p>Nur wer versteht, warum 97 von 100 Kunden abbrechen, kann diesen Zustand ändern. Auch wenn im Rauschen des Zufallsgenerators einige Treffer die Konversion um 0,5% steigern können &#8211; wirklich effektive Optimierung benötigt valide qualitative Analysemethoden. Einfache Online-Befragungen reichen nicht aus, die Prozesse sind dem Kunden selbst nicht bewusst genug. Meine Erfahrungen im MotivationLab zeigen, dass es sich lohnt, die menschlichen Entscheidungsprozesse im Kopf des Konsumenten zu verstehen.</p>
<p>Vor allem aber habe ich eins verstanden:</p>
<p>Ich weiß nichts, der Kunde weiß alles.</p>
<h2>Fazit</h2>
<ul>
<li><strong>Glauben Sie nicht, dass die Heuristiken und Erfahrungen aus anderen Shops auch für Sie gelten</strong></li>
<li><strong>Versuchen Sie, mit den Augen Ihrer Kunden zu sehen &#8211; dies gelingt nur mit Hilfe ausgefeilter Testmethoden</strong></li>
<li><strong>Denken Sie daran, dass 80% der Entscheidungsprozesse unterbewusst ablaufen &#8211; gerade diese emotionalen Faktoren haben eine hohe Auswirkung auf die Motivation der Besucher</strong></li>
<li><strong>&#8220;Warum brechen Nutzer ab?&#8221; &#8211; bereichern Sie Ihre quantitativen Erkenntnisse aus Web Analyse und MVT durch qualitative Erkenntnisse</strong></li>
<li><strong>Der Entscheidungsprozess ist fragil &#8211; geringste Abweichung von der Erwartung sorgen für einen Abbruch</strong></li>
</ul>


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		<title>Schmerztabletten helfen schneller.</title>
		<link>http://www.konversionskraft.de/hintergrunde/schmerztabletten-helfen-schneller.html</link>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 21:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergründe]]></category>
		<category><![CDATA[Conversion Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[CRO]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Arzt und Unternehmensberater Cay von Fournier schreibt in seinem Buch &#8220;Die 10 Gebote für ein gesundes Unternehmen&#8220;: &#8220;Im gesunden Unternehmen ist Liquidität vergleichbar mit der Menge Blut im Kreislauf. Der Gewinn entspricht dessen Sauerstoffgehalt.&#8221; Wenn das stimmt, dann ist eine geringe Konversionsrate vergleichbar mit einem dehydrierten Körper. Meine darauf aufbauende Theorie lautet daher: Onlineshops [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Arzt und Unternehmensberater Cay von Fournier schreibt in seinem Buch &#8220;<a href=" http://www.campus.de/isbn/3593377845" target="_blank">Die 10 Gebote für ein gesundes Unternehmen</a>&#8220;:</p>
<p>&#8220;Im gesunden Unternehmen ist Liquidität vergleichbar mit der Menge Blut im Kreislauf. Der Gewinn entspricht dessen Sauerstoffgehalt.&#8221; Wenn das stimmt, dann ist eine geringe Konversionsrate vergleichbar mit einem dehydrierten Körper.</p>
<p>Meine darauf aufbauende Theorie lautet daher:<span id="more-443"></span></p>
<h2>Onlineshops haben Kopfschmerzen.</h2>
<p>Was kann ich regelmäßig beim Besuch von Kongressen und Online-Marketing-Veranstaltungen beobachten? Die Vielzahl der Online-Marketer und E-Commerce-Professionals widmet sich zwei Themen:</p>
<p>- Mehr Traffic gewinnen</p>
<p>- Reporting verbessern</p>
<p>Die Studie &#8220;Konversionsraten deutscher Onlineshops&#8221; hat festgestellt, dass die durchschnittliche Konversionsrate bei rund 3% liegt. Für die meisten Shop-Betreiber ein grenzwertiger Bereich. Getreu dem Motto &#8220;Wenn unten zu wenig rauskommt, muss oben mehr rein&#8221; wird um jeden Preis Traffic erzeugt. Und weil das ganze Konstrukt im betriebswirtschaftlichen Grenzbereich läuft braucht es eben ein gutes Reporting und Controlling &#8211; eine falsch eingestellt Kampagne könnte ein Vermögen kosten.</p>
<h2>90% der Online-Marketing-Budgets verbrennen nach drei Klicks.</h2>
<p>Ferner hat die Studie festgestellt, dass die durchschnittlichen Micro-Conversions von Onlineshops bereits nach dem dritten Klick eine Abbruchrate von 90% ergeben. Die drei Google-Chefs wird es freuen.</p>
<p>Da hilft auch der technisch ausgefeilteste Post-Tracking-Kram nicht weiter.</p>
<h2>Manche Shopbetreiber schlucken lieber Schmerztabletten</h2>
<p><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;">Menschen sind bequem und lieben die Kontrolle. Auch wenn es teuer und ungesund ist, jeden Tag Schmerztabletten einzunehmen &#8211; es wird  gemacht. Bis der Arzt kommt. Denn das Einfache und Kontrollierbare wird dem Unbekannten und Neuen meist bevorzugt.</span></p>
<p>Eine Optimierung der Conversion Rates ist für Viele etwas neues und unbekanntes. Einen Einstieg in die psychologischen Abgründe des Kundengehirns oder gar Ausflüge in neue Disziplinen wie Neuro-Marketing wagen bislang nur einige innovative Shop-Betreiber.</p>
<p>Sie haben gelernt was nachhaltig besser wirkt:</p>
<h2>Therapie statt Tabletten</h2>
<p>Kaum eine Maßnahme kann solch hohe ROIs vorweisen, wie eine Optimierung der Konversionsraten. Wer sich darum bemüht herauszufinden, was Kunden wahrnehmen und wie sie entscheiden, der kann in einem mittelfristigen Zeitraum seine Konversionsraten deutlich verbessern.</p>
<p>Ein weiteres Ergebnis der Studie belegt das: Shop-Betreiber, die regelmäßig Kundenbefragungen zur Steuerung ihrer Optimierungsmaßnahmen durchführen, haben eine rund doppelt so hohe Konversionsrate.</p>
<p>Der Griff zur schnell wirkenden Web-Marketing-Pille mag zwar einfacher sein &#8211; betriebswirtschaftlich sinnvoller ist jedoch die Therapie der Ursachen.</p>


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