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	<title>Conversion Optimierung, Landingpage Optimierung - KonversionsKRAFT &#187; Studie</title>
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	<description>Die Kraft der Konversion im eCommerce</description>
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		<title>Conversion Optimierung, Landingpage Optimierung - KonversionsKRAFT &#187; Studie</title>
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		<title>Konversionsraten deutscher Onlineshops (XLS Download)</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 07:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast jeden Tag werde ich gefragt: Wie viel Konversionsrate haben denn meine Wettbewerber? Wie viel Conversion ist für einen Mode-Shop &#8220;normal&#8221;? Sind 5% zu wenig für eine Versandapotheke? Wo liegt der Benchmark bei Möbeln? Kann man im Businessplan mit 1% Uplift in 12 Monaten rechnen? Die Antwort auf diese Fragen liefert die Studie Konversionsraten deutscher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fast jeden Tag werde ich gefragt: Wie viel Konversionsrate haben denn meine Wettbewerber? Wie viel Conversion ist für einen Mode-Shop &#8220;normal&#8221;? Sind 5% zu wenig für eine Versandapotheke? Wo liegt der Benchmark bei Möbeln? Kann man im Businessplan mit 1% Uplift in 12 Monaten rechnen?</strong><span id="more-7425"></span></p>
<p>Die Antwort auf diese Fragen liefert die Studie</p>
<h2>Konversionsraten deutscher Onlineshops:</h2>
<p>Vor rund zwei Jahren haben wir bei Web Arts im Rahmen einer Studie die Konversionsrate von 120 deutschen Onlineshops analysiert. Dabei wollten wir jeweils wissen, wie hoch die Gesamt-Konversionsrate sowie einzelne Micro-Conversions sind. Die Studie war sehr aufwändig, weil wir mit Hilfe einiger Plausiblitäts-Checks die Zahlen auf ihre Richtigkeit geprüft haben. Die Studie gibt es <a href="http://www.ibusiness.de/shop/db/ib_shop.780388bma.html" target="_blank">bei iBusiness.de zu kaufen</a> &#8211; hier sind die wichtigsten Zahlen zum anschauen und downloaden:</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/03/Konversionsraten-deutscher-Onlineshops.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-7432" title="Konversionsraten deutscher Onlineshops" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/03/Konversionsraten-deutscher-Onlineshops-472x304.png" alt="" width="472" height="304" /></a></p>
<p>Die Konversionsraten-Segmente haben wir in dieser Form angelegt, um eine Vergleichbarkeit mit einer US-Studie zu erhalten. Im direkten Vergleich zeigt sich, dass dort tendenziell höhere Konversionsraten erzielt werden:</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/03/Konversionsraten-Vergleich-Deutschland-USA.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-7431" title="Konversionsraten Vergleich Deutschland USA" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/03/Konversionsraten-Vergleich-Deutschland-USA-472x307.png" alt="" width="472" height="307" /></a></p>
<p>Wer möchte, kann die <a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/03/Konversionsraten-deutscher-Onlineshops.xls" target="_blank">Rohdaten als XLS-Datei laden</a>, um Diagramme im eigenen Stil zu machen (ich freue mich angesichts der vielen Arbeit aber bei Nennung der Daten über eine Quellenangabe).</p>
<h2>Was kann man aus den Zahlen lernen?</h2>
<p>Ein zweiter Blick auf diese Zahlen zeigt uns,&#8230;</p>
<ul>
<li><strong>dass der Gesamtdurchschnitt gerade einmal rund 3% beträgt: </strong>Ein wichtiges Argument für jeden, der anhand einer Deckungsbeitragsrechnung den betriebswirtschaftlichen Hebel von Optimierungsmaßnahmen errechnen will &#8211; schließlich entspricht eine 1-prozentige Steigerung bereits einem Plus von +25%</li>
<li><strong>dass der Best-Practice-Benchmark (im Bereich Health) bei fast 30% liegt: </strong>Das zeigt, dass die aus den USA regelmäßig gemeldeten Top-10-Zahlen im Bereich zwischen 15% und 25% kein US-Phänomen sind, sondern dass es entsprchende Best-Practices auch bei uns in Deutschland gibt.</li>
<li><strong>dass dazwischen ein Potenzial von 900% Steigerung liegt: </strong>Das wichtigste Argument gegen die typische &#8220;Wir haben in den letzten zwei Jahren durch harte Arbeit bereits eine Verbesserung auf 4,8% geschafft&#8221; &#8211; meine Antwort: Da geht noch mehr!</li>
<li><strong>dass 3.x% nicht &#8220;normal&#8221; sein müssen: </strong>Diese Erkenntnis (die mir oft begegnet) ist das Produkt einer verzerrten Wahrnehug durch fehlende Benchmarks &#8211; dabei ist der Durchschnittswert gemessen am Potenzial eher ein pathologischer Zustand.</li>
</ul>
<h2>Was sagen die Zahlen aus der Studie darüber hinaus?</h2>
<p>Diese oben genannten &#8220;Gesamtdurchschnittszahlen&#8221; berücksichtigen noch nicht die individuellen Konversionsraten einiger Branchen &#8211; daher haben wir die Teilnehmer in Segmente unterteilt. Je nach Reifegrad eines Konsumguts variieren die Werte um mehr als fünf Prozent nach oben und unten. Wer die gesamt Studie kauft, erhält die detaillierte Verteilung der Konversionsraten für folgende Branchen und Konsumgüter:</p>
<ul>
<li>Mode (Schuhe / Bekleidung / Accessoires)</li>
<li>Health &#8211; (Gesundheit / Pharmazie / Wellness)</li>
<li>Genussmittel &#8211; (Genussmittel / Delikatessen / Spirituosen)</li>
<li>Einrichtung &#8211; (Dekoration / Möbel)</li>
<li>Medien &#8211; (Bücher / Spiele / CD / DVD)</li>
<li>Elektronik &#8211; (IT / Consumer Electronics / Unterhaltungs-Elektronik)</li>
</ul>
<p>Damit ist dieses Werk bislang das einzige, dass diese Unterscheidung macht (was bringt schließlich das Wissen über den besten US-Onlineshop, wenn ich die typischen Zahlen meines individuellen Marktes in Deutschland nicht kenne?) und kann als wichtige Grundlage für Investitionsentscheidungen und zur Businessplanung in diesen Segmenten dienen.</p>
<h2>Welche Antworten die Studie noch liefert:</h2>
<p>Darüber hinaus war uns wichtig, Korrelationen zwischen Konversionsrate und diversen anderen Faktoren zu überprüfen. Dies gelang uns bei mehreren Fragestellung, wie z.B.:</p>
<ul>
<li>Welchen Einfluss haben <strong>Kundenbewertungen</strong> auf die Konversionsrate?</li>
<li>Welchen Einfluss haben <strong>Markensignale und Positionierung </strong>auf die Konversionsrate?</li>
<li>Welchen Einfluss haben <strong>Kundenbefragungen</strong> auf die Konversionsrate?</li>
<li>Wie ist die Konversionsrate abhängig von <strong>Gesamtumsatz</strong>?</li>
<li>Welchen Einfluss haben <strong>Web-Marketing-Maßnahmen</strong> und <strong>CPC-Höhe</strong> auf die Konversionsrate?</li>
<li>Welchen Einfluss haben <strong>Gütesiegel </strong>(und deren Anzahl) auf die Konversionsrate?</li>
<li>Pro Branche: Wie ist die <strong>individuelle Verteilung</strong> der Konversionsraten?</li>
<li>Pro Branche: Wie (gut) ist die <strong>Wettbewerbseinschätzung</strong> in Bezug auf die Konversionsrate?</li>
<li>Pro Branche: Welche <strong>spezifischen Markensignale</strong> sind Konversionstreiber und welche sind Konversionskiller?</li>
</ul>
<p><a href="http://www.ibusiness.de/shop/db/ib_shop.780388bma.html" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-7437" title="studie konversionsraten onlineshops" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/03/studie-konversionsraten-onlineshops.jpg" alt="" width="70" height="99" />Die Studie mit insgesamt rund 100 Seiten betriebswirtschaftlicher Basiserkenntnisse ist <strong>für kurze Zeit für 299,00 Euro</strong> (inkl. 7% MwSt.) bei iBusiness.de zu kaufen.</a></p>
<p>Übrigens: Ende 2010 haben wir einige Daten aktualisiert und bereits nach kurzer Zeit festgestellt, dass sich an der Gesamtverteilung nichts geändert hat. Es gibt also noch viel zu tun in Sachen Conversion Optimierung&#8230; und diese Studie bleibt vorerst der wichtigste Benchmark.</p>


<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Neuro Conversion: Vortragsfolien mit fMRT Studienergebnissen</title>
		<link>http://www.konversionskraft.de/theorie/neuro-conversion-vortragsfolien-mit-fmrt-studienergebnissen.html</link>
		<comments>http://www.konversionskraft.de/theorie/neuro-conversion-vortragsfolien-mit-fmrt-studienergebnissen.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 12:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die (wichtigsten) Folien aus meinen Vortrag &#8220;Neuro Conversion&#8221; von der ECOM / webinale / Internet World Kongress / SMX / e-Commerce-Breakfast / Online-Handel-Kongress habe ich bei Slideshare eingestellt: Neuro Conversion &#8211; fMRT Studie Ergebnisse &#8211; Andre Morys View more presentations from André Morys. Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die (wichtigsten) Folien aus meinen Vortrag &#8220;Neuro Conversion&#8221; von der ECOM / webinale / Internet World Kongress / SMX / e-Commerce-Breakfast / Online-Handel-Kongress habe ich bei Slideshare eingestellt:</p>
<div style="width:425px" id="__ss_4387074"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/amorys/neuro-conversion-fmrt-studie-ergebnisse-andre-morys" title="Neuro Conversion - fMRT Studie Ergebnisse - Andre Morys">Neuro Conversion &#8211; fMRT Studie Ergebnisse &#8211; Andre Morys</a></strong><object id="__sse4387074" width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=neuroconversion-andremorys-100602044313-phpapp01&#038;stripped_title=neuro-conversion-fmrt-studie-ergebnisse-andre-morys" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed name="__sse4387074" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=neuroconversion-andremorys-100602044313-phpapp01&#038;stripped_title=neuro-conversion-fmrt-studie-ergebnisse-andre-morys" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object>
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		<title>Landingpage-Optimierung &#8211; Tipp #2</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 05:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Hubert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landingpage-Optimierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Im zweiten Teil meiner Reihe über Landingpage-Optimierung möchte ich auf einen wichtigen Faktor für Landingpages eingehen: Erreichbarkeit der Funktionen und Klarheit der Landingpage. Häufig sehe ich Landingpages mit einer Vielzahl von Funktionen, also der eierlegenden Wollmilchsau unter den Landingpages. &#8220;Ich kann ja nicht wissen, was der Nutzer auf der Seite will, deswegen sind da alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im zweiten Teil meiner Reihe über Landingpage-Optimierung möchte ich auf einen wichtigen Faktor für Landingpages eingehen: Erreichbarkeit der Funktionen und Klarheit der Landingpage.</p>
<p>Häufig sehe ich Landingpages mit einer Vielzahl von Funktionen, also der eierlegenden Wollmilchsau unter den Landingpages. &#8220;Ich kann ja nicht wissen, was der Nutzer auf der Seite will, deswegen sind da alle Funktionen drauf, die wir anbieten.&#8221;, lautet häufig die Rechtfertigung für überfrachtete und alles andere als klare Landingpages.<span id="more-1737"></span></p>
<h2>Die Testkandidaten</h2>
<p>Als Testkandidaten im Bereich Landingpage-Optimierung dienen diesmal die Startseiten der Deutschen Post Website in folgenden Versionen:</p>
<p><strong>Startseite vor dem Relaunch:</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1744" title="Startseite Post.de vor Relaunch" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/12/deutsche-post-alt.jpg" alt="Startseite Post.de vor Relaunch" width="470" height="321" /></p>
<p><strong>Startseite nach dem Relaunch:</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1745" title="Startseite Post.de - nach Relaunch" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/12/deutsche-post-neu.jpg" alt="Startseite Post.de - nach Relaunch" width="470" height="297" /></p>
<h2>Die These: Direkte Funktionalität und Klarheit konvertieren besser</h2>
<p>Die Funktionalität auf Landingpages ist bei der Landingpage-Optimierung extrem wichtig. Der Nutzer soll möglichst direkt die gewünschte Aktion durchführen, ohne lange zu suchen und häufig (unnötig) zu klicken. Grade bei einer Multi-Purpose-Landingpage &#8211; wie es eine Startseite definitiv ist &#8211; gilt der Grundsatz, die wichtigesten Funktionalitäten nach oben zu holen, um den Nutzer unnötiges Suchen und unnötige Klicks zu ersparen.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist, eine absolute Klarheit der Möglichkeiten, die sich dem Nutzer auf der Seite bieten. Eine klare Trennung von funktionalen und navigatorischen Bereichen, wie z.B. Teasern ist extrem wichtig.</p>
<h2>Landingpage-Optimierung: Der Versuchsaufbau</h2>
<p>Auch diesmal wurde ein A/B Test mit jeweils 10 Probanden durchgeführt. Alle Nutzer erhielten die gleiche Aufgabe: Briefmarken für einen &#8220;normalen&#8221; Brief kaufen. Nach einer kurzen Einführung wurde jeweils die Zeit gemessen, bis der Nutzer das erste Mal klickte. Die Alterstruktur der Probanden lag zwischen 23 und 42 Jahren bei rund 40% weiblichen Anteil. Keiner der Probanden kannte nach eigener Aussage die neue bzw. alte Version der Post Startseite vor dem Test.</p>
<h2>Die Gaze-Plots</h2>
<p>Nachfolgend möchte ich kurz zwei normalisierte Gaze-Plots (Blickverlaufsmessungen) darstellen:<br />
<strong>Startseite vor dem Relaunch:</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1749" title="Gaze-Plot vor Relaunch" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/12/gazeplot-alt.jpg" alt="Gaze-Plot vor Relaunch" width="470" height="321" /></p>
<p><strong>Startseite nach dem Relaunch:</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1750" title="Gaze-Plot nach dem Relaunch" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/12/gazeplot-neu.jpg" alt="Gaze-Plot nach dem Relaunch" width="470" height="297" /></p>
<p>Man sieht deutlich, dass im ersten Gaze-Plot die Anzahl der relevaten Fokuspunkte mit durchschnittlich 25,75 deutlich über dem optimierten Beispiel ist (13,61 Fokuspunkte). Dies lässt bereits vermuten, dass der Nutzer in der optimierten Landingpage deutlich einfacher zurecht findet und die Vermutung liegt nahe, dass auch der Klick deutlich schneller durchgeführt wird.</p>
<h2>Heatmap und Klickmap</h2>
<p><strong>Startseite vor dem Relaunch</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1753" title="Heatmap vor dem Relaunch" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/12/heatmap-alt.jpg" alt="Heatmap vor dem Relaunch" width="470" height="321" /><br />
Man sieht deutlich, wie abgelenkt die Nutzer auf die Seite reagieren- ein wichtiger Aspekt bei der <a href="http://www.web-arts.com/landingpage-optimierung.html">Landingpage-Optimierung</a>. Sie scannen die Seite und suchen irgendwo einen Anker um die Lösung der Aufgabe zu finden. Nur zwei Nutzer finden und klicken auf den direkten &#8220;Briefmarken&#8221; Link auf der linken Seite. Der Rest verliert sich in dem allgemeinen Teaser &#8220;Private Post&#8221; oder klickt in die &#8220;News&#8221; oder auf &#8220;Online kaufen&#8221; in der rechten unteren Ecke. Die durchschnittliche Zeit bis zum Klick betrug 7,03 Sekunden.</p>
<p><strong>Startseite nach dem Relaunch</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-1754" title="Heatmap nach dem Relaunch" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/12/heatmap-neu.jpg" alt="Heatmap nach dem Relaunch" width="470" height="297" /><br />
In der optimierten Version der Seite ist klar zu erkennen, dass alle Nutzer den entsprechenden Link zur 55 Cent Briefmarke gefunden und geklickt haben. Kaum ein anderer Bereich wird ähnlich stark auf der Seite angesehen. Die mit 3,96 Sekunden deutlich kürzere Zeit bis zum Klick spricht ebenfalls Bände.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Überlegen Sie, welche Funktionen Sie auf Ihren oberen Seiten benötigen und sorgen Sie für die nötige Klarheit in dem Sie unnötige Inhalte und störenden Teaser entfernen. Bei der Landingpage-Optimierung stellen Sie sich die Frage: Was will mein Nutzer hier und wie kann ich Ihm dies möglichst effizient zur Verfügung stellen? Trennen Sie sich auf jeden Fall davon, jedem noch so unwahrscheinlichen Use-Case gerecht zu werden. Haben Sie Mut zur Lücke und nutzen Sie das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paretoprinzip" target="_blank" rel="nofollow">Pareto-Prinzip</a> für sich.</p>
<p><strong>Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!</strong></p>


<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Schatz, wie sehe ich aus?“ &#8211; über das Dilemma der Irrationalität</title>
		<link>http://www.konversionskraft.de/konversionsrate/%e2%80%9eschatz-wie-sehe-ich-aus%e2%80%9c-uber-das-dilemma-der-irrationalitat.html</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 10:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konversionsrate]]></category>
		<category><![CDATA[Befragung]]></category>
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		<category><![CDATA[Neuromarketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich ist es doch eine ganz einfache Frage. Wirklich? „Gut siehst Du aus, also&#8230; ich find‘s gut.“ Wir kennen die Momente in denen wir sozial erwünscht antworten. Doch das sind schon unsere wirklich hellen Momente. Meist ist das, was wir bewusst Denken und Sagen ein Abbild unseres Unterbewusstseins, unserer verborgenen Wünsche, Erwartungen und Motive. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist es doch eine ganz einfache Frage. Wirklich? „Gut siehst Du aus, also&#8230; ich find‘s gut.“ Wir kennen die Momente in denen wir sozial erwünscht antworten. Doch das sind schon unsere wirklich hellen Momente. Meist ist das, was wir bewusst Denken und Sagen ein Abbild unseres Unterbewusstseins, unserer verborgenen Wünsche, Erwartungen und Motive.</p>
<h2><span id="more-1583"></span>Der rationale Verstand, der freie Wille ist eine Illusion</h2>
<p>So schreibt es der Neurowissenschaftler Chris Frith in seiner Arbeit „<a href="http://www.newscientist.com/article/mg19526162.100-determining-free-<br />
will.html" target="_blank">Determining Free Will</a>“. Welche Konsequenzen hat das für unsere Sicht auf Marktforschung, Befragungen und Usability-Labs? Und was hat das mit der Konversionsrate zu tun? Hier ein kleiner Ausflug in eine typische Testsituation zur Optimierung eines Shops oder einer Website, wie ich sie viele Male erlebt habe:</p>
<p><span style="font-family: mceinline;">(Interviewer) „Stellen Sie sich vor, sie suchen nach Haushaltsartikeln. Sie haben diesen Shop gefunden. Dann bestellen Sie mal einen Handfeger. Wo würden Sie starten?“</span></p>
<p><span style="font-family: mceinline;">(Proband) ohjeh. Einen Handfeger. Brauch ich doch gar nicht. Naja. Mal schauen. Wo gehts los&#8230; hier. Ein Such-Knopf. H-A-N-D-F-E-G super, sa kommt ja schon ein Vorschlag! Sehr gut!</span></p>
<p><span style="font-family: mceinline;">„Was denken Sie gerade?“</span></p>
<p><span style="font-family: mceinline;">„Ja also ich schau mal, was hier so kommt.“</span></p>
<p><span style="font-family: mceinline;">„Wie kommen Sie zurecht?“</span></p>
<p><span style="font-family: mceinline;">„Ja. gut soweit. Die Suche habe ich gleich gefunden“.</span></p>
<p><span style="font-family: mceinline;">„Wie gefällt Ihnen diese Website?“</span></p>
<p><span style="font-family: mceinline;">„Ja doch. Schon. Irgendwie.“</span></p>
<p>In der realen Kaufsituation hätte der Proband auf einer ganz anderen Seite gekauft, aber die wurde ihm nicht gezeigt. Er hätte statt des Handfeger in Wirklichkeit eine neue Küchenmaschine bestellt. Und zwar eine wirklich schicke für 399 Euro. Matt gebürstetes Edelstahl, hochglanz schwarz lackiert. Ein edles Teil. Als Belohnung &#8211; damit die Küche schöner aussieht. Und damit die Freunde sagen „Wow. Geiles Teil, sowas hab ich ja noch nicht gesehen“.</p>
<p>Aber wer würde das schon offen zugeben?</p>
<h2><strong>Ein Ausflug in die Irrationalität:</strong></h2>
<p>„Du bist ja völlig unvernünftig!“ &#8211; irrational zu sein grenzt schon fast an eine Beleidigung. Vielleicht ist genau das der Grund, weshalb wir uns als rationale und vernünftig denkende und handelnde Menschen stark und souverän fühlen. Der Gedanke daran, dass wir in Wirklichkeit von unserem irrationalen Unterbewusstsein gesteuert werden gefällt uns überhaupt nicht.</p>
<p>Das Gehirn ist eine unvernünftige Schätzmaschine.</p>
<p>Wir bewundern Menschen mit fotografischem Gedächtnis, Rechenkünstler und Gehirnakrobaten. Sie geben uns das Gefühl unser Gehirn sei eine unbestechlich logische Rechenmaschine. Ist sie aber nicht. Das belegt Martin Lindstrom in seinem Buch „BUY-OLOGY“ sehr eindrucksvoll. Er beschreibt, was Raucher über die Warnungen auf Zigarettenpackungen im Interview antworten.</p>
<p>„Abschreckend.“ „Seitdem rauche ich weniger.“</p>
<p>Das erscheint uns logisch. Erst unter dem funktionalen Magnetresonanztomographen wird die Wahrheit sichtbar. Die Warnhinweise stimulieren in Wirklichkeit die Lust- und Belohnungszentren. Sie fördern den Wunsch nach einer Zigarette &#8211; statt Abzuschrecken.</p>
<p>Zwischen den Ergebnissen der Befragung und der Untersuchung durch fMRT liegt ein Unterschied, der die Qualität von Befragungen in Zweifel zieht. Aber was heißt das für unsere derzeitigen State-of-the-Art Marktforschungsmethoden?</p>
<h2><strong>„Emotionen spielen bei Kaufentscheidungen keine Rolle“</strong></h2>
<p>So wird die Studie „Trend in Prozent“ des BVDW in einer Pressemeldung zitiert. Im Text heißt es:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1584" title="logo_bvdw_main" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/11/logo_bvdw_main.gif" alt="logo_bvdw_main" width="182" height="94" /><em>„Weiterhin ist der Preis laut Teilnehmer entscheidend – </em><strong><em>Emotionen spielen dagegen beim Online-Shopping kaum eine Rolle</em></strong><em>. Der BVDW hat eine Woche lang schwerpunktmäßig Beschäftigte aus Unternehmen der digitalen Wirtschaft zum Abverkauf im E-Commerce befragt. Insgesamt sind über 100 Fragebögen in die Auswertung eingeflossen.“</em></p>
<p>Was hinter den Kaufentscheidungen der Konsumenten steckt bleibt weiter geheim, verborgen im Unterbewussten und Emotionalen &#8211; jedenfalls solange wir uns auf die bisherigen Fragemethoden stützen. Solange diese Realität sich in den Köpfen der Entscheider hält, werden durchschnittliche <strong>Konversionsraten auch bei rund 3% bleiben</strong>.</p>
<p>Die US-amerikanische Agentur OnetoOneInteractive hat übrigens eine neuartige Analysemethode entwickelt, mit der sie Emotionen messbar machen will. „Quantifying Customer Engagement“ &#8211; interessante Erkenntnisse zur Methodik finden sich unter <a href="http://www.slideshare.net/OnetoOneInteractive/neuromarketing-and-user-expereince" target="_blank">http://www.slideshare.net/OnetoOneInteractive/neuromarketing-and-user-expereince</a></p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Unser rationales Weltbild ist angekratzt. Das Leitbild „Ich fühle, also bin ich“ des Neuro-Wissenschaftlers António Damásio ersetzt bald den Satz „Ich denke, also bin ich“. Die Marktforschung muss sich über neue Methoden intensiv Gedanken machen, sonst landen wir in einer Sackgasse.</p>
<p><strong>Was kann ich tun?</strong></p>
<p>Emotionen bestimmen das Kaufverhalten von Konsumenten und haben dadurch starken Einfluss auf die Konversionsrate und somit auf das betriebswirtschaftliche Ergebnis. Analysieren Sie die emotionale Wirkung der digitalen Kommunikation auf Ihre Kunden. Holen Sie sich qualitatives Feedback über tiefliegende Wünsche, Werte und Motive. In Kürze werden wir bei konversionsKRAFT.de erste Cases und Erfahrungen von Kunden publizieren, die z.B. mit Hilfe eines <a href="http://web-arts.com/motivation-lab.html" target="_blank">MotivationLabs</a> die emotionalen Kaufbarrieren von Onlineshops analysiert und systematisch optimiert haben.</p>
<p><strong>Was sind Ihre Erfahrungen mit Marktforschung, Emotionen und Kaufentscheidungen? Ich freue mich auf Kommentare, Anregungen, Kritik, Widersprüche und Einwände!</strong></p>


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		<title>Fünf Märchen über die Konversionsrate.</title>
		<link>http://www.konversionskraft.de/hintergrunde/konversionsrate.html</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 22:03:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergründe]]></category>
		<category><![CDATA[Konversion]]></category>
		<category><![CDATA[Konversionsrate]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[These]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Beitrag über Realitäten und Normen in der Welt des E-Commerce. Werner Schoppelhuber* verkauft seit 2001 Mode- und Lifestyleartikel im Internet. Mittlerweile zählt er zu den etablierten Anbietern. „Wir haben hart daran gearbeitet &#8211; mittlerweile haben wir drei Prozent Konversionsrate erreicht“. Durch die Mischung aus guter Preispolitik und optimierten SEM-Kampagnen hat sich Schoppelhuber in diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Ein Beitrag über Realitäten und Normen in der Welt des E-Commerce.</span></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-778" title="post-konversionsmarchenpages" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/07/post-konversionsmarchenpages.jpg" alt="post-konversionsmarchenpages" width="102" height="127" /></p>
<p><span><strong>Werner Schoppelhuber* verkauft seit 2001 Mode- und Lifestyleartikel im Internet. Mittlerweile zählt er zu den etablierten Anbietern. „Wir haben hart daran gearbeitet &#8211; mittlerweile haben wir drei Prozent Konversionsrate erreicht“. Durch die Mischung aus guter Preispolitik und optimierten SEM-Kampagnen hat sich Schoppelhuber in diesen Ertragsbereich vorgearbeitet. Mit Stolz sagt er „wir sind bei fast allen Preissuchmaschinen gut gelistet, das muss uns erst mal jemand nachmachen“.<br />
</strong></span><span id="more-777"></span></p>
<p><span><strong></strong></span></p>
<p><span><strong>Die gute Leistung des Shops basiert auf permanenter Verbesserung. „Die Märchen über Shops mit über 10% Konversionsrate glaube ich nicht.“ State-of-the-Art: In Form von A/B-Test und multivariatem Testing holt Schoppelhuber das beste aus seinem Shop heraus. </strong></span></p>
<p><span><strong></strong></span></p>
<p><span>*) Name geändert.</span></p>
<p><strong>Klingt nach einer typischen Geschichte. Kommt Ihnen das bekannt vor? Ich habe die fünf gefährlichsten Märchen über erfolgreichen E-Commerce und hohe Konversionsraten in diesem fiktiven Fall versteckt. Der Reihe nach:</strong></p>
<h2>1) „3% Konversionsrate sind gut.“</h2>
<p><span>Das erlebe ich wirklich oft: Im Geschäftsmodell vieler Onlinehändler sorgen Konversionsraten im Bereich zwischen 1% und 3% bereits für Erträge. Die Skalierung sorgt für das entsprechende Volumen. Zahlreiche Optimierungen konnten in der Vergangenheit signifikante Verbesserungen der Konversionsrate erzielen. Nach einiger Zeit ist jedoch Schluss. Der Onlineshop scheint an einer natürlichen Barriere angekommen zu sein. Die Verantwortlichen haben dafür nur eine Erklärung: Mehr Konversionsrate geht einfach nicht.</span></p>
<p><span>So ähnlich muss es den ersten Seefahrern vor hunderten Jahren ergangen sein als sie Angst hatten, von der Erdscheibe herunterzufallen. Erst der wissenschaftliche Beweis, dass es Land hinter dem Horizont gibt, konnte die Angst nehmen.</span></p>
<p><span>Heute kennen wir zahlreiche Berichte von Shops mit Konversionsraten weit jenseits der drei Prozent. Große Shops, kleine Shops, teilweise spezialisiert und andere mit einem breiten Sortiment. Trotzdem ist die Realität der höheren Konversionsrate noch nicht überall angekommen.</span></p>
<p><span>Der wissenschaftliche Beweis findet sich übrigens in der Studie „<a href="http://www.ibusiness.de/studie-konversion" target="_blank">Konversionsraten deutscher Onlineshops</a>“, erschienen im Hightextverlag.</span></p>
<h2>2) „Gute Preise sorgen für eine hohe Konversionsrate.“</h2>
<p><span>Jeder Betreiber eines Onlineshops hat eine einfache Beobachtung gemacht: Preiserhöhungen verringern die Konversionsrate. Preissenkungen steigern hingegen die Konversionsrate. Diese Verbindung scheint der wichtigste Mechanismus der Konversionsoptimierung zu sein. Eine Kausalität. Manche halten ihn gar für den einzig bedienbaren Mechanismus.</span></p>
<p>Von diesem Mechanismus leben Preisvergleichportale &#8211; dabei ist die Gruppe der Schnäppchenjäger weder die verbreitetste noch die erstrebenswerteste Kundengruppe im Internet. Nach dem Besuch eines Preisvergleichportals erinnern sich die meisten Kunden gar nicht mehr, bei welchem Shop sie gekauft haben. Wie können auf dieser Basis kundenwertbasierte Bindungsmaßnahmen für Wertschöpfung sorgen?</p>
<p>Wer die weiteren Hebel zur Steuerung der Konversionsrate beherrscht, gewinnt doppelt. Zum einen multipliziert sich die Wirkung von höherer Gewinnspanne und höherer Konversionsrate in einem vielfach höheren Deckungsbeitrag. Zum anderen gewinnen diese Shops wertvollere und loyalere Kunden &#8211; eine gute Grundlage für ein erfolgreiches Geschäftsmodell.</p>
<p>Eine Vermutung: Bei der Kaufentscheidung spielt die emotionale Bewertungen des Kunden eine viel wichtigere Rolle als der Preis. Von solchen Faktoren leben Luxusmarken genau so wie Discounter. Forscher aus dem Bereich Neuro-Marketing haben heraus gefunden, dass Prozentzeichen auf roten Schildern rationale Kontrollbereiche des Gehirns dämpfen &#8211; es zählt der gefühlt günstige Preis.</p>
<p><span>Laut der bereits zitierten <a href="http://www.ibusiness.de/studie-konversion" target="_blank">Studie über Konversionsraten</a> können Onlineshops mit einer eindeutigen Markenpositionierung mehr als doppelt so hohe Konversionsraten erzielen wie schwach oder uneindeutig positionierte Shops. Ein weiterer Beweis für die Kraft der Emotionen.</span></p>
<h2>3) „Eine hohe Konversionsrate ist das Resultat guter SEM-Kampagnen.“</h2>
<p><span>Jedes Märchen hat einen wahren Kern. Wer die richtigen Besucher gewinnt, hat einen wichtigen Schritt als Ausgangslage für eine hohe Konversionsrate. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. </span></p>
<p><span>Erst wenn die folgenden Schritte berücksichtigt werden, wird aus einem richtigen Besucher auch ein richtiger Kunde:</span></p>
<ul>
<li><span><strong>Relevanz</strong>: Besucher wollen wissen, dass sie hier richtig sind. Schon nach 50ms hat das Unterbewusstsein des Besuchers ein Urteil gefällt &#8211; jeder Abbrecher verringert die Konversionsrate.</span></li>
<li><span><strong>Vertrauen</strong>: Besucher prüfen vor allem unbekannte Shops auf Glaubwürdigkeit. Fehlende Glaubwürdigkeit („Credibility“) sorgt für hohe Abbruchquoten auf Start- und Landingpages und ist ein großer Feind der Konversionsrate.</span></li>
<li><span><strong>Orientierung</strong>: Nach den ersten beiden Schritten will der Besucher wissen, wo es lang geht. Nachvollziehbare Navigationselemente und intelligente Suchfunktionen sorgen für eine hohe Konversionsrate.</span></li>
<li><span><strong>Stimulanz</strong>: Wer am Ziel angekommen ist, braucht den richtigen (emotionalen) Trigger um den Kaufprozess letztlich zu starten. Eine klare Call-to-Action ist nur einer von vielen Faktoren für hohe Konversionsraten.</span></li>
<li><span><strong>Komfort</strong>: Ist die Entscheidung gefallen, möchten die potenziellen Kunden mit so wenig Aufwand wie möglich ans Ziel kommen. Jede funktionale Barriere senkt die Motivation und damit die Konversionsrate.</span></li>
<li><span><strong>Sicherheit</strong>: Bei der Eingabe sensibler Daten zählt für die meisten Menschen die Sicherheit. Menschen haben Angst vor unerlaubter Werbung und vor dem Missbrauch ihrer Kreditkarte. Diese Faktoren sorgen in 90% der Fälle für niedrige Konversionsraten.</span></li>
<li><span><strong>Bewertung</strong>: Zu guter letzt bewerten Kunden ihre Handlungen und das erzielte Ergebnis. Bis zum Eintreffen des Päckchens oder dem Erhalt der gewünschten Informationen tickt die Uhr. Nur positive Gesamterlebnis erzielen auch positive Folge-Konversionen.(Mehr über diese Faktoren erfahren Sie in der Serie „<a href="/checklisten/die-sieben-ebenen-der-konversion-1.html">Die sieben Ebenen der Konversion</a>“)
<p></span></li>
</ul>
<p>Inzwischen wissen wir sogar: Je höher der Anteil von Besuchern aus bezahltem Web-Marketing, desto niedriger die durchschnittliche Konversionsrate.</p>
<h2>4) „Testen und Messen“ ist der effektivste Weg zur Optimierung der Konversionsrate.</h2>
<p><span>Komplexe Werkzeuge zur Durchführung von A/B-Tests oder multivariaten Tests erfordern Investitionen im sechstelligen Bereich. Diese Werkzeuge sind in der Regel auch jeden Euro wert. </span></p>
<p><span>Aber: Messen ist nicht die Grundlage von Optimierungen.</span></p>
<p>„Wir können alles messen“ behaupten zahlreiche Web-Analytics Anbieter und zählen stolz die Liste von Reports, Funktionalitäten und KPIs auf die sie beherrschen. Dabei vergessen sie den Unterschied zwischen Ursache und Wirkung. Die Optimierung liegt in der effektiven Veränderung &#8211; die Messung macht nur das Ergebnis transparent. Anders gesagt: Fiebermessen ist eine Diagnose- und nicht die Heilmethodik.</p>
<p>Den meisten E-Commerce-Anbietern gehen mittlerweile die Ideen für weitere Optimierungen aus. Beinahe hilflos stochern sie im Internet-Fundus und scheuen sich nicht vor den abenteuerlichsten Experimenten. Dabei vergessen sie: Konversion passiert im Kopf des Kunden. Der Blick auf die Kauf- und Entscheidungsprozesse des Konsumenten liefert viele effektive Ideen für Optimierungen. Meist sind es nämlich nicht die kostspieligen Features sondern die kleinen Details, die für eine hohe Konversionsrate sorgen.</p>
<h2>5) Shops mit 10% Konversionsrate sind ein Märchen.</h2>
<p><span>Wer immer noch glaubt, drei Prozent Konversionsrate seien normal oder sogar gut, der ist gefangen im defizitären Blick der beschränkten Möglichkeiten. 3,3% ist gerade einmal die durchschnittliche Konversionsrate aller deutscher Onlineshops. Der eigene Saft, in dem zunächst jeder schmort, erlaubt selten die für effektive Verbesserungen nötige Perspektive im Feld aller Möglichkeiten.</span></p>
<p><span>Wer seinen Blick nach innen gerichtet hat, der übersieht eventuell eine interessante Chance: Onlineshops, die regelmäßige Optimierungen auf Basis von Kundenbefragungen durchführen, haben im Schnitt 7,6% Konversionsrate. Das hat ebenfalls die Studie „Konversionsraten deutscher Onlineshops“ herausgefunden.</span></p>
<p><span>Zwischen Durchschnitt und Best-Practice liegen gar 900%. Definitiv kein Märchen aus den USA sondern messbare Realität: Jeder Dritte Besucher kauft. Auch deutsche Shops erreichen mit Hilfe emotional optimal gestalteter Verkaufsprozesse Konversionsraten von bis zu 30%.</span></p>
<p><span>Wie sieht Ihre Realität aus? Was ist Ihre Meinung über Chancen und Möglichkeiten der Koversionsoptimierung? Ich freue mich über Ihren Kommentar.</span></p>


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		<title>Studie zu Konversionsraten in Deutschland wird am 20.06.2008 veröffentlicht</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 20:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Konversionsrate]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie hoch können Konversionsraten sein? Sind zwei Prozent gut? Wie viel Konversionsrate hat mein Wettbewerber? Derzeit tappen die meisten E-Commerce-Anbieter in puncto Konversionsrate im Dunkeln. Abhilfe soll die erste deutsche Konversionsstudie schaffen, die derzeit vom E-Commerce-Beratungsunternehmen Web Arts AG in Zusammenarbeit mit der safari GmbH in München durchgeführt wird. Vorgestellt werden die Studienergebnisse am 20.06.2008 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong>Wie hoch können Konversionsraten sein? Sind zwei Prozent gut? Wie viel Konversionsrate hat mein Wettbewerber?</p>
<p>Derzeit tappen die meisten E-Commerce-Anbieter in puncto Konversionsrate im Dunkeln. Abhilfe soll die erste deutsche Konversionsstudie schaffen, die <span id="more-9"></span>derzeit vom E-Commerce-Beratungsunternehmen Web Arts AG in Zusammenarbeit mit der safari GmbH in München durchgeführt wird.</p>
<p>Vorgestellt werden die Studienergebnisse am 20.06.2008 von André Morys, Vorstand der Web Arts AG, auf dem E-Commerce-Kongress 2008 in Wiesbaden.</p>


<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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