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	<title>Conversion Optimierung, Landingpage Optimierung - KonversionsKRAFT &#187; Veränderung</title>
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	<description>Die Kraft der Konversion im eCommerce</description>
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		<title>Conversion Optimierung, Landingpage Optimierung - KonversionsKRAFT &#187; Veränderung</title>
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		<title>Conversion Optimierung ist erst der Anfang: Das CRO Maturity Model.</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 06:16:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Testing Tool implementieren: 15 Minuten. Erste Testhypothese anlegen: 25 Minuten. Erfolge feiern: Je nach Trafffic ein paar Tage später. Conversion Optimierung ist so einfach. Wir sind alle Conversion Superheroes, oder? Wir sind alle gut drauf! Darum geht es: - Conversion Prozesse sind Innovationsprozesse - Es geht um strategische Wettbewerbsvorteile - Local Heroes werden zu Corporate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Testing Tool implementieren: 15 Minuten. Erste Testhypothese anlegen: 25 Minuten. Erfolge feiern: Je nach Trafffic ein paar Tage später. Conversion Optimierung ist so einfach. Wir sind alle Conversion Superheroes, oder? Wir sind alle gut drauf!</strong><span id="more-9714"></span></p>
<p><strong>Darum geht es:</strong><br />
- Conversion Prozesse sind Innovationsprozesse<br />
- Es geht um strategische Wettbewerbsvorteile<br />
- Local Heroes werden zu Corporate Heroes &#8211; wenn sie den Weg kennen</p>
<h2>Schnell. Schneller. Schnellererer.</h2>
<p>Wenn man den Marktbeobachtern glaubt, dann verändert sich unsere Welt aufgrund des Internet schneller als je zuvor. Disruptive Geschäftsmodelle wie Napster haben den Musikmarkt verändert, das iPhone hat den Handy-Markt verändert und amazon rottet den stationären Buchhandel aus. Pferdekutschen sind schließlich auch irgendwann verschwunden &#8211; meine Kinder werden wohl „Nokia“ in Zukunft nur noch aus Bilderbüchern kennen <img src='http://www.konversionskraft.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' title="Conversion Optimierung ist erst der Anfang: Das CRO Maturity Model. Foto" /> . Ob das gut ist oder nicht, liegt in der subjektiven Meinung jedes einzelnen &#8211; die wahre Bedeutung wird sich im Verlauf der Geschichte wohl erst in 15, 20 oder 50 Jahren zeigen.</p>
<p>Tatsache ist: Die Geschwindigkeit von Marktveränderungen geht einher mit der Innovationsgeschwindigkeit von Unternehmen. <a href="http://www.traffic4u.nl/" target="_blank">Janco Klijnstra</a>, Head of Conversion Optimization bei Traffic4U, einer holländischen Performance Agentur, stellte auf dem <a href="http://www.facebook.com/conversionSUMMIT" target="_blank">ConversionSUMMIT</a> die provokante Frage:</p>
<h2>„Womit hat Nokia aufgehört?“</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-9715" title="nokia vs apple mobile device revenue" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/09/nokia-vs-apple-mobile-device-revenue.png" alt="" width="343" height="252" /></p>
<p>Richtig. Innovation. Innovationsprozesse halten Unternehmen am Leben &#8211; in High-Tech Branchen ist der Druck sicherlich höher als in der Gummistiefelindustrie &#8211; dennoch sind Innovationen ein strategischer Überlebensfaktor in jeder Branche.</p>
<p>Was macht ein Conversion Optimierer nach dem ein Test erfolgreich beendet wurde? Er stellt die Siegervariante live (bzw. versorgt sie mit dem meisten Traffic) und fragt sich:</p>
<p>„Was optimiere ich als nächstes? Welche Testhypothese bringt mir noch einmal so einen Erfolg?“</p>
<p>Die kontinuierliche Optimierung einer Website ist also nichts anderes als der kontinuierliche Innovationsprozess in Unternehmen. Bryan Eisenberg zeigte in seinem Vortrag „<a href="http://www.bryaneisenberg.com/2010/09/the-future-shopper/" target="_blank">The Future Shopper</a>“ (<a href="http://www.bryaneisenberg.com/2011/02/marketing-keynote-the-future-shopper/" target="_blank">hier gibt es ein Video</a>) die Messlatte für solche Prozesse. Er sprach davon, dass Unternehmen wie amazon.com mehrere hundert Tests pro Monat machen. Ich selbst weiß, dass Dell 400 Tests pro Monat durchführt (sie haben ja auch den Traffic dazu) und Craig Sullivan von Belron konnte am Ende des ConversionSUMMIT zeigen, dass er momentan 7.000 Tests auf 35 Websites weltweit parallel laufen lässt.</p>
<h2>CRO ist ein Prozess bei dem es um maximale Effizienz geht.</h2>
<p>Wer Conversion Optimierung weiter als bis zum nächsten Test denkt, merkt schnell, dass mehr dahinter steckt. Es beginnt stets mit lokalen Helden, mit ersten Tests, unstrukturierten Ideen. Die „Corporate Conversion Superheroes“ haben jedoch einen Level erreicht, in dem permanente Optimierung und Testing in der globalen Unternehmens-DNA fest verwurzelt sind.</p>
<p>Die „Local Heroes“ werden zu „Corporate Heroes“ weil sie massiv den betriebswirtschaftlichen Erfolg steuern werden. Jedes Unternehmen mit digitaler Wertschöpfung muss sich mit der Tatsache auseinander setzen, dass Märkte sich immer schneller verändern und das selbst der E-Commerce irgendwann zu einem Verdrängungswettbewerb wird.</p>
<p>Wer über die Stufe des „wir haben da mal ein bisschen was getestet“ hinaus kommen will, sollte sich mit diesem Modell auseinander setzen:</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/09/Klijnstra-Conversion-Maturity-Model.pdf" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-9716" title="Klijnstra Conversion Maturity Model.pdf (1 Seite)" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2011/09/Klijnstra-Conversion-Maturity-Model.pdf-1-Seite-472x251.png" alt="" width="472" height="251" /></a></p>
<p>(Für PDF bitte klicken)</p>
<p>Die komplette Präsentation von Janco ist übrigens auf der <a href="http://www.facebook.com/conversionSUMMIT/" target="_blank">Facebook Seite des ConversionSUMMIT </a>verlinkt. (Wer „<strong>Like</strong>“ drückt verpasst auch den Ticket Vorverkauf für 2012 nicht <img src='http://www.konversionskraft.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' title="Conversion Optimierung ist erst der Anfang: Das CRO Maturity Model. Foto" /> </p>
<p>Bryan Eisenberg sagt: Der Schlüssel zu effizienten Prozessen liegt in der Kultur des Unternehmens. Conversion Superhelden müssen sich also die folgenden Fragen stellen:</p>
<ol>
<li> Wie schaffe ich es, eine Kultur der fehlertoleranten und kundenzentrierten Optimierung im Unternehmen zu schaffen?</li>
<li> Wie kann ich die Widerstände gegen neue Denkweisen zu Gunsten des Unterhmensziels (Conversion, Umsatz, Deckungsbeitrag) überwinden?</li>
<li> Wie kann ich die Erfolge aus den Prozessen unternehmensweit verkaufen (Buy-in)?</li>
</ol>
<p>Das Testingtool ist schnell und einfach implementiert. Der erste Schritt ist schnell getan und der erste Funke der Conversion Optimierung rasch entzündet.</p>
<p>Jetzt heißt es: <strong>Kenne den Weg.</strong> Das „Klijnstra Conversion Maturity Modell“ zeigt, wohin die Reise führt.</p>


<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Conversion Optimierung: It&#8217;s About Sales, Stupid!</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 05:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
				<category><![CDATA[Conversion Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[Hand auf&#8217;s Herz: Wer zahlt Ihr Google AdWords Budget? Marketing? Erwischt! Über den Boom der Conversion Optimierung Heute bin ich über eine kleine Fibel gestolpert, die wir 2005 für irgendeine bescheuerte marketing-Messe gemacht haben. Da stand es, das Wort: KONVERSIONSRATE mit einem Bild von einem kleinen Trichter. Manchmal frage ich mich, warum &#8220;Conversion Optimierung&#8221; heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hand auf&#8217;s Herz:</p>
<p><strong>Wer zahlt Ihr Google AdWords Budget? </strong></p>
<p>Marketing?</p>
<p>Erwischt!<span id="more-2811"></span></p>
<h2>Über den Boom der Conversion Optimierung</h2>
<p>Heute bin ich über eine kleine Fibel gestolpert, die wir 2005 für irgendeine bescheuerte marketing-Messe gemacht haben. Da stand es, das Wort: KONVERSIONSRATE mit einem Bild von einem kleinen Trichter.</p>
<p>Manchmal frage ich mich, warum &#8220;Conversion Optimierung&#8221; heute so ein Trend-Thema ist. In mir keimt der Gedanke, dass in Wirklichkeit viele Leute eine Sache komplett vergessen haben: Das Internet ist ein direkt wertschöpfendes Medium. Welchen Sinn macht es da, in &#8220;Marketing-Denke&#8221;, also Ver-Marktung im Sinne der Verkaufsunterstützung zu denken?</p>
<p>&#8220;He, Stopp Halt! &#8211; ist nicht &#8220;Alles&#8221; Marketing?&#8221; werden Sie jetzt zwischen fragen. Jaja, vielleicht &#8211; Alleinstellung, Value Proposition, Kotler, Vier-P,&#8230; alles richtig, alles Marketing.</p>
<p>Dennoch:</p>
<p><strong>Wer gut verkaufen will, muss ein paar Marketing-Grundregeln beherrschen. Aber: Wer Marketing-Grundregeln beherrscht, ist noch lange kein guter Verkäufer.</strong></p>
<p>Performance Marketing, Search Engine Marketing, Marketing Optimization: Diese Begriffe täuschen darüber hinweg, dass es im Internet fast immer um direkte Wertschöpfung geht. Meinung verkaufen, Image verkaufen, Registrierung verkaufen, Newsletter verkaufen, Produkte verkaufen, Online-Tool verkaufen &#8211;&gt; <strong>It&#8217;s About Sales, Stupid!</strong></p>
<h2>Werbung, Reklame, Spam: tot.</h2>
<p>Was nicht relevant ist, ist tot. Display-Werbung, E-Mail-Marketing, Newsletter-Marketing &#8211; im Internet hat der Konsument die Kontrolle. Deshalb können diejenigen, die noch an Werbung glauben, gerne damit weiter machen, die Welt mit irrelevantem Spam zu zu müllen. Gewinner sind schon heute die, die begriffen haben welche Bedeutung Beziehung, Relevanz und Nutzen haben.</p>
<p>Das wusste übrigens schon der erfolgreiche Vertriebsprofi in den Sechziger Jahren. Deshalb mag ich die Verkaufs-Kurve von Rank-Xerox aus der Solution-Selling-Philosophie &#8211; sie ist über 30 Jahre alt und so aktuell wie einst:</p>
<p><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/05/rank-xerox-klein.png"><img class="alignnone size-full wp-image-392" title="Rank-XEROX Modell" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2009/05/rank-xerox-klein.png" alt="Rank-XEROX Modell" width="470" height="325" /></a></p>
<h2>Relevanz, Beziehung, Nutzen</h2>
<p>Conversion Optimierung hat viel mehr mit gutem Verkaufen zu tun denn mit Marketing. Kunden verstehen, Seine Erwartungen (über-) treffen, seine Einwände und Bedenken kennen und die richtigen Antworten liefern. Ihm ein gutes Gefühl geben. Heute heißt das Persuasive Copywriting, Conversion Design und Landing Page Optimierung. Relevanz schlägt Awareness. In all diesen neuen Begriffen stecken aber die Ideen der letzten 30 Jahre.</p>
<h2>Vergesst Marketing, fangt an zu Verkaufen!</h2>
<p>Die letzten 50 Jahre waren ein einziger Marketing-Boom. Das Internet verändert Konsumenten, Mechanismen und Prioritäten. Wo verschmelzen die Grenzen der Marketing-Denke von früher und der Vertriebsprozesse von heute? Reden Sie noch mit einer Werbeagentur, Marketing-Profis oder Leuten die wissen, wie man Dinge verkauft?</p>


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		</item>
		<item>
		<title>Un-Commerce &#8211; wie Konsumenten und Kommerz sich verändern</title>
		<link>http://www.konversionskraft.de/hintergrunde/un-commerce-wie-konsumenten-und-kommerz-sich-verandern.html</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 01:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergründe]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal traue ich meinen Augen nicht.  Es ist so ein Gefühl, so ähnlich wie &#8220;&#8221;uaarrrgh&#8221; &#8211; ich kann es gar nicht beschreiben. Oft kommt es beim Betrachten eines Onlineshops. Irgend eine Stimme brüllt mich an &#8220;Hier klicken&#8221;, &#8220;Kaufen Kaufen Kaufen&#8221; oder &#8220;10 Euro Gratis&#8221;. (Nein, ich nehme keine Psychopharmaka). Dieses Gefühl ist einer der größten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Manchmal traue ich meinen Augen nicht.  Es ist so ein Gefühl, so ähnlich wie &#8220;&#8221;uaarrrgh&#8221; &#8211; ich kann es gar nicht beschreiben. Oft kommt es beim Betrachten eines Onlineshops. Irgend eine Stimme brüllt mich an &#8220;Hier klicken&#8221;, &#8220;Kaufen Kaufen Kaufen&#8221; oder &#8220;10 Euro Gratis&#8221;. (Nein, ich nehme keine Psychopharmaka).<span id="more-2300"></span></p>
<p style="text-align: left;">Dieses Gefühl ist einer der größten Konversionskiller überhaupt. Was ist dieses Gefühl?</p>
<p style="text-align: left;">So sieht es meistens aus:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/02/un-commerce-beispiel-01-bader.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-2417" title="un-commerce-beispiel-01-bader" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/02/un-commerce-beispiel-01-bader-300x200.png" alt="un-commerce-beispiel-01-bader" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Da komme ich &#8211; meist über ein eindeutiges Keyword einer teuer bezahlten Google AdWords Anzeige &#8211; auf einen Onlineshop. Man sollte meinen, der Shop weiß also, wo nach ich suche.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Fehlanzeige.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Bevor ich überhaupt tiefer in den Shop einsteige, werden mir Newsletter, Gutscheine, Geschenke und Partnerangebote schmackhaft gemacht, die für mich überhaupt nicht relevant sind. Ein weiteres Beispiel &#8211; hier habe ich nach Schuhen gesucht:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/02/un-commerce-beispiel-02-fashionde.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-2418" title="un-commerce-beispiel-02-fashionde" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/02/un-commerce-beispiel-02-fashionde-300x160.png" alt="un-commerce-beispiel-02-fashionde" width="300" height="160" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Immerhin bekomme ich eine Auswahl von vier Schuhen gezeigt. Es sind zwar Damenschuhe (ich hätte das gerne ausgewählt) aber was mich wirklich stört ist das Werbebanner eines Partnerschops auf der rechten Seite. &#8220;KAUFEN SIE JETZT SOFORT MÖBEL!!!&#8221;. Nein. Will ich nicht. Und auf Schuhe habe ich auch keine Luste mehr. Ein weiteres Beispiel:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/02/un-commerce-beispiel-03-staples.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-2419" title="un-commerce-beispiel-03-staples" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/02/un-commerce-beispiel-03-staples-300x189.png" alt="un-commerce-beispiel-03-staples" width="300" height="189" /></a></p>
<p style="text-align: left;">In diesem Fall habe ich mich in dem Shop des Anbieters auf eine Kategorieebene &#8220;Bürotechnik&#8221; geklickt. Vielleicht suche ich einen Taschenrechner &#8211; vielleicht aber auch ein Faxgerät. Auf jeden Fall bin ich momentan in der Situation, dass ich meinen Wunsch konkretisieren werde. Links und rechts der (für mich eigentlich wichtigen Auswahlliste) werde ich jedoch mit Werbung bombadiert. Schon wieder ist diese Stimme da. &#8220;PAPIER KAUFEN SOFORT!!!!&#8221;. Immer diese Werbung. Für Papier, Tinte, Toner, Angebote, Geschenke und vieles andere. Nein!</p>
<h2 style="text-align: left;">Der entscheidende Faktor heißt Relevanz.</h2>
<p style="text-align: left;">Warum erzähle ich das? Letztlich beschäftigen wir uns in diesem Blog mit dem Thema Conversion Optimierung. Die Frage heißt also: Wie können Onlineshops mehr verkaufen? Indem sie den Besuchern alle Angebote, Prämien, Geschenke und Newsletter die sie haben um die Ohren hauen?</p>
<p style="text-align: left;">Wie würde das in der realen Welt aussehen? Spontan kommen mir Gedanken an einen orientalischen Basar oder einen asiatischen Nachtmarkt. An jeder Ecke schreit mich jemand an und will mit irgend etwas andrehen. Entweder ich stumpfe ab oder ich gehe genervt wo anders hin.</p>
<h2 style="text-align: left;">Besucher empfinden &#8220;Werbung&#8221; als unseriös</h2>
<p style="text-align: left;">Ich beobachte immer häufiger, dass Konsumenten in Testsituationen im Labor solche Elemente als störende Werbung interpretieren. Oftmals haben sie gelernt, solche Elemente völlig auszublenden. Aggresive Farben und besonders auffällige Gestaltung führen zu einem Gefühl des Unwohlseins. Viele Konsumenten schildern ihren Eindruck &#8220;Übers Ohr gehauen zu werden&#8221; &#8211; sie empfinden die Werbung als &#8220;störend&#8221; oder &#8220;unseriös&#8221;.</p>
<p style="text-align: left;">Dabei sind besonders bei Onlineshops Basisfaktoren wie &#8220;Vertrauen&#8221;, &#8220;Glaubwürdigkeit&#8221; und &#8220;Sicherheit&#8221; gefragt.</p>
<p style="text-align: left;">Wissen die Betreiber der oben gezeigten Shops, dass sie mit solchen Aktionen ihre Kunden nicht nur vom Kauf abhalten sondern im schlimmsten Fall sogar ihrer Markenwirkung nachhaltig schaden?</p>
<h2 style="text-align: left;"><strong>Wir können aus der realen Welt lernen</strong></h2>
<p style="text-align: left;">Erfolgreiche Einzelhändler zeigen uns, woraus es ankommt: Die richtigen Kaufanreize und Trigger müssen zur richtigen Zeit kommen. Beispiel Möbelhaus:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/02/un-commerce-beispiel-04-ikea.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-2420" title="un-commerce-beispiel-04-ikea" src="http://www.konversionskraft.de/wp-content/uploads/2010/02/un-commerce-beispiel-04-ikea-300x193.png" alt="un-commerce-beispiel-04-ikea" width="300" height="193" /></a></p>
<p style="text-align: left;">In der frühen Phase meines Besuchs möchte ich ein passendes Produkt finden uns aussuchen. Von der Glaubwürdigkeit des Anbieters bin ich bereits überzeugt &#8211; sonst hätte ich das Geschäft nicht betreten. In dieser Phase zählen für mich Inspiration, Orientierung, Relevanz und Stimulanz. Der Fokus liegt klar auf dem Produkt &#8211; niemand möchte mir an dieser Stelle einen Bürostuhl andrehen oder bietet mir ein Gratis-Geschenk falls ich den Newsletter abonniere.</p>
<p style="text-align: left;">Im Möbelhaus ist der Inspirationsbereich mit dezenten Angeboten vom Mitnahmebereich mit Warendruck getrennt. Die Kundenkarte bekomme ich erst am Schluss an der Kasse angeboten.</p>
<h2 style="text-align: left;">Konsumverhalten verändert sich</h2>
<p style="text-align: left;">Das Phänomen hat noch eine globalere Ebene. Eine Veränderung ist zu beobachten: Menschen gehen mehr und mehr &#8220;bewusst&#8221; ins Internet um in Ruhe nach relevanten Angeboten zu suchen. Konsumenten werden aufgeklärter und &#8220;entlarven&#8221; Lockangebote als Manipulationsversuch. Die Aufmerksamkeitsspanne für Informationen sinkt schon seit Jahrzehnten &#8211; vielleicht fliehen die Menschen ins Internet auf der Suche nach mehr Kontrolle und Effizienz. Sie möchten vermeiden, dass inkompetente &#8220;Verkäufer&#8221; sie zu einem Schnäppchen überreden dass sich im Nachhinein als Schrott entpuppt.</p>
<p style="text-align: left;"><em>„Unter den Bedingungen konkurrierender Massenmedien spitzt sich die Knappheit der Ressource Aufmerksamkeit drastisch zu, weil Informationsmenge und Kommunikationsgeschwindigkeit steigen.“ </em>- schreibt Kristina Nolte in ihrem 2005 erschienen Buch &#8220;Der Kampf um Aufmerksamkeit.</p>
<h2 style="text-align: left;">Das Verstehen von Wünschen, Motiven und Erwartungen der Konsumenten wird zum strategischen Wettbewerbsvorteil.</h2>
<p style="text-align: left;">Da schießen in den letzten Jahren Online-Startups aus dem Boden und knabbern den etablierten großen Versandhändlern nach und nach die Kunden ab weil sie besser verstanden haben welche Bedeutung diese Form der Kundenorientierung hat. Jahrzentelang erfolgreiche Giganten verschwinden indes von der Bildfläche. Das Internet dreht Geschäftsmodelle einfach um. Auf einmal haben wir es mit neuen Erfolgsfaktoren zu tun:</p>
<ul>
<li>Kundenorientierung: Was sind die wahren Motive und Erwartungen der Kunden?<br />
(&gt;&gt;&gt;Mehr als Preis, Lieferzeit und Versandkosten)</li>
<li>Konsumpsychologie: Wie lässt sich Konsumentenverhalten verändern?<br />
(&gt;&gt;&gt;Nicht durch ein Bombardement mit Kaufsignalen)</li>
<li>Neuromarketing: Welche emotionalen Kaufanreize stimulieren die Konsumenten erfolgreich?<br />
(&gt;&gt;&gt;Ein 10 Euro Gutschein pro Newsletter-Abo ist es jedenfalls nicht)</li>
<li>Kundenbeziehung: Wie stellt sich eine positive Beziehung aus Sicht des Kunden dar?<br />
(&gt;&gt;&gt;Es ist mehr als das bloße Verschicken von Mailings, Katalogen und Newslettern)</li>
<li>Authentizität: Wie werde ich von meinen Kunden glaubwürdig wahrgenommen<br />
(&gt;&gt;&gt;Es ist mehr als das Konzept der &#8220;Bilderwelten&#8221; &#8211; es geht um echtes Verhalten)</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">Jede Veränderung wirft ihre Schatten voraus. Zu diesen derzeitigen Veränderungen ergeben sich aus meiner Sicht Implikationen, die ich in den folgenden drei Thesen kurz zusammen fassen möchte:</p>
<h2 style="text-align: left;">These 1: Die Veränderung hat schon vor 20 Jahren begonnen.</h2>
<p style="text-align: left;">Das Internet verändert das Konsumentenverhalten schon seit langem. Die Veränderungen sind unumkehrbar und werden noch deutlichere Ausmaße annehmen als wir bisher prognostizieren können. Jedes neue Zeitalter wirft seine Schatten voraus &#8211; und wir befinden uns noch mitten im Schatten.</p>
<h2 style="text-align: left;">These 2: Verlierer sind die, die die Veränderung nicht verstehen</h2>
<p>Vor allem die großen, etablierten Anbieter tun sich schwer Veränderungen von solchem Ausmaß in einer solchen Geschwindigkeit mit zu gehen. Eine erfolgreiche Firmentradition war noch die der Garant für das Überleben in einer Zeit dynamischer Veränderungen.</p>
<p>Auch in der Natur überleben nicht die Größten &#8211; es überleben die, die sich am schnellsten  anpassen können.</p>
<h2 style="text-align: left;">These 3: Die Gewinner beschäftigen sich mit Authentizität, Klarheit und Kontrolle</h2>
<p>Die erfolgreichen Geschäftmodelle dieser Zeit haben eines gemeinsam: Sie beschäftigen sich mit Authentizität, Klarheit und Kontrolle. Sie haben verstanden, welche Rolle der Kunde in den Prozessen spielt. Sie haben verstanden, dass es nicht um Marketing und Awareness geht und ihre alten Vorstellungen von Markenmodellen über Bord geworfen. Sie haben verstanden, dass die Marke nicht aus CD-Richtlinien besteht sondern ein gutes Gefühl ist, das Kunden mit sich tragen. Sie haben verstanden wie wichtig es ist, Kunden die volle Kontrolle über Aktion und Prozesse zu geben und wir schädlich es ist, sie zu &#8220;überrumpeln&#8221;.</p>
<h2>&#8220;Herr Morys, ich habe da ein tolles Angebot für Sie. Was halten Sie davon?&#8221;</h2>
<p>Telefonmarketing ist der Beweis. Und E-Mail-Marketing kommt direkt dahinter. Ich kann es einfach nicht leiden, wenn Unternehmen mir meine Zeit wegen kommerzieller Interessen stehlen. Ich freue mich deshalb auf diese Veränderungen. Ich glaube, dass sie die Welt ein Stück verbessern werden weil mich irgendwann niemand mehr mit irrelevanten Dingen belästigt, die ich nicht brauche. Egal ob am Telefon (&#8220;wie klingt das für Sie, Herr Morys&#8221;), im Internet (&#8220;Jetzt 10 Euro Gutschein sichern!!!&#8221;) oder in der Realität.</p>


<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Conversion Optimierung: neue Spielregeln für mehr Wertschöpfung</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 21:21:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Medienwandel. Soziale Mechanismen. Preistransparenz. Reklame ist tot. Buzzwords machen vielen Angst. #ohjeohjeh. CPC rechnet sich nicht mehr. Händler werden wahnsinnig. Testing klingt einfach und erfolgversprechend. #glückgehabt. Wirklich?Wie schlimm ist es wirklich? Gerade lese ich einen wirklich guten Artikel auf kassenzone.de über das Dilemma der Preistransparenz, USPs und darüber, dass das alles nicht neu ist. Stimmt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medienwandel. Soziale Mechanismen. Preistransparenz. Reklame ist tot. Buzzwords machen vielen Angst. #ohjeohjeh.</p>
<p>CPC rechnet sich nicht mehr. Händler werden wahnsinnig. Testing klingt einfach und erfolgversprechend. #glückgehabt.</p>
<p>Wirklich?<span id="more-1761"></span>Wie schlimm ist es wirklich?</p>
<p>Gerade lese ich einen wirklich guten Artikel auf kassenzone.de über <a href="http://blog.kassenzone.de/2009/05/24/das-transparenzdilemma-bzw-der-beschleunigte-wettbewerb/" target="_blank">das Dilemma der Preistransparenz</a>, USPs und darüber, dass das alles nicht neu ist.</p>
<p>Stimmt.</p>
<p><strong>Und trotzdem gelten schon längst neue Spielregeln.</strong></p>
<p>Dumm nur, dass die meisten Händler die alten nie richtig verstanden haben. „7 Tipps für mehr Konversionsrate“ oder „8 Faktoren erfolgreicher Landingpages“ scheinen pauschale How-to‘s zu sein, deren Anziehungskraft auf ihrem impliziten und banalen Instant-Profit-Versprechen beruht.</p>
<p><strong>Hier sind als „Gegenbeitrag“ daher drei neue Spielregeln für mehr Wertschöpfung</strong>, die in meinen Augen wirklich entscheidend sind. Sie sind nicht so einfach nachzuahmen wie eine Checkliste &#8211; dafür aber für jede Form der Wertschöpfung relevant. Egal, ob digitale oder reale Welt. B2B oder B2C.</p>
<h2>Authentizität</h2>
<p>Menschen haben keine Lust mehr auf „Vertriebs-Verarsche“. Sie riechen den Braten des Marketing-Bla-Bla schon 10 Meilen gegen den Wind. Sie entlarven jeden Manipulationsversuch und hassen Sätze, wie „Wir sind ein intersidsziplinäres Beratungsunternehmen am Puls von neuen Lösungen“. Konsumenten erkennen gekaufte, künstlich wirkende Stock-Fotos.   Eine spannende Untersuchung von Prof. Dr. Thomas Pfeil liefert Antworten und eine Art Anleitung zur Authentizität: <a href="http://thomaspleil.wordpress.com/2009/11/11/pr-und-authentizitaet-im-social-web/" target="_blank">http://thomaspleil.wordpress.com/2009/11/11/pr-und-authentizitaet-im-social-web/</a></p>
<h2>Nutzen und Relevanz</h2>
<p>Nutzen und Relevanz haben Google groß gemacht. Disruptive Geschäftsmodelle zerstören alte Marktgefüge. Vollsortimenter bekommen Panik. Nutzen? Relevanz? „Unsere Kunden sind zwischen 25 und 55“. „Wir sind preisaggresiv.“ Distanzhändler merken, dass sie gar nicht wissen, wer ihre Kunden sind. Noch schlimmer: Sie wissen auch nicht, was ihre Kunden wollen. Ausgebuffte CRM-Profis sind ratlos.</p>
<p>Ich nenne es das „Demographie-Dilemma“ &#8211; Holly Buchanan hat einen tollen Post darüber auf grokdotcom.com geschrieben: <a href="http://www.grokdotcom.com/2008/05/22/listening-to-customers/" target="_blank">http://www.grokdotcom.com/2008/05/22/listening-to-customers/</a></p>
<h2>Emotionalität</h2>
<p>Preiskampf, Intermediäre, steigende CPC-Kosten, sinkende Konversionsraten. Weniger Deckungsbeitrag. Es scheint keinen Ausweg zu geben. Erlebnis- oder Social Shopping sind Nischen. Passt nicht für jeden. Und trotzdem: Was ist der Unterschied zwischen Einkaufen und Shopping? Zwischen Bedürfnisbefriedigung und Einkaufserlebnis? Supermarkt und Kaufrausch? PC und Apple? Richtig &#8211; es sind die Gefühle und die Erkenntnis, dass sie eine sehr große Rolle in unserem Leben spielen. Markenerlebnis und Konsumpsychologie haben wieder Hochkonjunktur, Neuro-Bücher wie „Buyology“ verkaufen sich wie „geschnitten‘ Brot“.</p>
<p>Zum Thema Emotionalität im E-Commerce und dessen Einfluss auf die Konversionsrate habe ich die Erkenntnisse, die wir im Rahmen der ersten <a href="http://www.web-arts.com/fmrt-ecommerce-cro.html" target="_blank">Neuro-Studie für E-Commerce</a> bei Web Arts gemacht haben in einem Whitepaper gesammelt.</p>
<p>Haben Sie schon „Free“ oder „Was würde Google tun?“ gelesen? Was ist Ihre Meinung über disruptive Geschäftsmodelle, das Transparenzdilemma, den Medienwandel? Welche Spielregeln sind wirklich neu?</p>
<p><strong>Ich freue mich über Kommentare, Feedback oder Kritik.</strong></p>


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		<title>Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 19:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Morys</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergründe]]></category>
		<category><![CDATA[Mythen]]></category>
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		<category><![CDATA[Webmarketing]]></category>

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		<description><![CDATA[(über alte und neue Strategien im Online-Marketing) In letzter Zeit haben Fische immer weniger Lust auf Köder. Man könnte meinen, der Fisch sei satt geworden. Die Aufmerksamkeit der Fische beim täglichen Informationskonsum sinkt immer weiter. Die Fische scheinen sogar besonders auffällig gestaltete Köder völlig zu ignorieren. Das Wettrüsten geht in eine neue Runde. Zum Glück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(über alte und neue Strategien im Online-Marketing)</p>
<p>In letzter Zeit haben Fische immer weniger Lust auf Köder. Man könnte meinen, der Fisch sei satt geworden. Die Aufmerksamkeit der Fische beim täglichen Informationskonsum sinkt immer weiter. Die Fische scheinen sogar besonders auffällig gestaltete Köder völlig zu ignorieren. Das Wettrüsten geht in eine neue Runde. Zum Glück haben ein paar tüchtige Angler-Profis neue High-Tech-Köder entwickelt um das Problem zu lösen. Hier sind fünf Tipps für mehr Angel-Spaß <img src='http://www.konversionskraft.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' title="Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.   Foto" /> </p>
<p><span id="more-1569"></span></p>
<ol>
<li><span><strong>Werfen Sie einfach mehr Köder ins Wasser<br />
</strong><br />
Es ist ja nahe liegend: Wenn die Fische weniger gut anbeißen, müssen wir einfach mehr Köder ins Wasser werfen. Das ist im gleichen Atemzug gut für die heimische Köderindustrie &#8211; die sich gerne in Form bunt leuchtender Messestände und leicht bekleideter Hostessen bei den Kunden auf der jährlichen Köder-Leitmesse KMEXCO bedankt.<br />
</span></li>
<li><span><strong>Verwenden Sie auffälligere Köder<br />
</strong><br />
„Dieser Köder legt sich einfach über die natürliche Nahrung des Fischs. Er kommt quasi nicht mehr am Köder vorbei.“ Wer es leistungsfähiger mag der setzt auf moderne Köderformen. Ohne Köderkonsum wird der Fisch sein Video einfach nicht sehen können &#8211; da muss er doch anbeißen. Erste Zweifel an dieser Form keimen auf. Es soll Fische geben, die Orte mit solchen Ködern komplett meiden&#8230;</p>
<p></span></li>
<li><span><strong>Investieren Sie in intelligente Behavioural- oder Re-Targeting-Köder<br />
</strong><br />
Da Fische immer häufiger nicht anbeißen gibt es nun intelligente Köder. Sie merken sich, wo der Fisch entlang schwimmt und entwickeln eigenständig eine Strategie, wo sie dem Fisch am besten auflauern sollten. Die fortschrittlichsten dieser modernen Wunderwaffen warten auf einen unbemerkten Moment und warten auch Tage später noch auf den Fisch. „Unsere Teiche reden miteinander. Wir kennen jeden einzelnen Fisch beinahe persönlich!“ sagt ein CEO eines großen Angler-Reviers.</p>
<p>Viele Angler sind von so viel High-Tech schier begeistert&#8230; „Ich liebe den XC9000 Köder. Etwas anderes kommt für uns nicht in Frage!“ sagt der Marketingleiter eines bekannten Angel-Imperiums.</p>
<p></span></li>
<li><span><strong>Testen Sie alle Kombinationen von Ködern vollautomatisch<br />
</strong><br />
Das Messen der Köder-Wirksamkeit ist zum Glück inzwischen weit verbreitet. Das verhindert, dass ineffiziente Köder zum Einsatz kommen. Einigen Tüftlern ist es gelungen Köder zu entwickeln, die aus allen Köder-Kombinationen (z.B. gelb-rot-blau mit Feder oder grün-schwarz-grün mit Wurm) die beste herausfindet. Es ist ganz erstaunlich: Im Vergleich zum schlecht laufenden schwarzem Wurm-Imitat konnte eine Kombination aus rot-schwarzem Köder mit rosa Wurm eine Verbesserung von 500% erzielen.</p>
<p>Bonus-Methode:</p>
<p></span></li>
<li><span><strong>Den Fischen E-Mails schreiben, dass sie doch bitte die Köder fressen sollen<br />
</strong><br />
„Wenn die Fische nicht zu uns kommen, dann kommen wir halt zu Ihnen!“ &#8211; so lautet die neue Devise vieler Angler. Beinahe täglich informieren sie ihre Fische im Teich über neue attraktive Köder-Angebote. „Wir kombinieren diese Methode mit Strategie Nummer 1. Irgendwann beißt schon jemand an.“ Leider erschweren Naturschutz-Behörden immer mehr den Versand der Köder-E-Mails weshalb immer raffiniertere Methoden zum Einsatz kommen müssen.<br />
</span></li>
</ol>
<p><span><strong>Eine Geschichte erzählt man sich:</strong> </span></p>
<p><span>Es soll einige verrückte Angel-Forscher mit einen wahnsinnigen Plan geben. Sie fragen die Fische, wie ein Köder schmecken müsste und untersuchen die Grundprinzipien des Geschmackssinns der Fische. Diese Leute haben herausgefunden: Am liebsten essen Fische den rot-schwarzen Köder mit Wurm. Wenn der Wurm sich auch noch ein wenig bewegt, sei er am interessantesten. Das hatte man beim automatischen Testen der Köder-Kombinationen nicht herausfinden können, weil niemand auf die Idee gekommen war. </span></p>
<p><span>Noch verrückter: Einige Angler sollen dazu über gegangen sein den Fischen überhaupt keine Köder mehr vor zu setzen. Sie füttern sie statt dessen kostenlos. „Unsere Fische lieben uns, weil wir sie versorgen und gut behandeln“ erzählt einer der Vorreiter dieser „neumodischen Methode“.</span></p>
<p><span>„Hoffentlich werden die Fische nicht noch schlauer“ gesteht indes ein Vertreter der Köderindustrie seine Ängste hinter vorgehaltener Hand. </span></p>
<p><span>Ein Ende des Wettrüstens zwischen Fischen und Köderindustrie ist nicht in Sicht.</span></p>
<p><span>Die Zukunft des Angelns bleibt also spannend.</span></p>


<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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