Manuel Ressel

Head of UX Design

Vernetze Dich mit Manuel

Vita

Manuel Ressel ist Head of UX Design bei konversionsKRAFT – Deutschlands führende Agentur für Conversion Optimierung.

Manuel Ressel beschäftigt sich seit seinem Studium der Medieninformatik mit den Themen kognitive Wahrnehmung und Verhaltensökonomie. In zahlreichen E-Commerce Projekten konnte er bei konversionsKRAFT sein Wissen weiter vertiefen. Seine Leidenschaft gilt dem Thema der Emotionalisierung von Kauf-Prozessen in E-Commerce-Portalen. Manuel Ressel ist unentwegt auf der Suche nach einzigartigen Shop-Perlen und neuen Design Trends im E-Commerce und sammelt diese in dem E-Commerce Showcase conversiondesign.de.

Zudem ist Manuel Ressel als Autor für Fachmedien wie t3n, Webselling und weitere Magazine gefragt.

Vorträge

2013 Wenn Zahlen lügen
Conversion Conference Berlin
2012 Wenn Zahlen lügen
ConversionCamp Frankfurt
2011 The unconscious mind
Ignite Frankfurt
2010 Conversion Design
ConversionSummit Frankfurt

Seit September 2009 hat Manuel 63 Artikel veröffentlicht

  • Der Halo-Effekt: Der erste Eindruck zählt!

    Begegnen wir einer fremden Person, so muss diese noch kein einziges Wort mit uns gewechselt haben und trotzdem bilden wir innerhalb weniger Sekunden ein Bild unseres Gegenübers, das den späteren Umgang mit der Person maßgeblich beeinflusst. Dieser Mechanismus läuft unbewusst in unserem Gehirn ab. Dieser Mechanismus findet im Stammhirn statt und sicherte früher unser Überleben. So können auf Basis von gespeicherten Erfahrungen Situationen innerhalb von wenigen Millisekunden eingeschätzt werden und beurteilt werden, ob ein Gegenüber Freund oder Feind ist. Also bedroht der Gegenüber mein Leben und sollte ich lieber fliehen oder ist er freundlich gesinnt und könnte mir weiterhelfen. Während früher diese Einschätzung auf Freund oder Feind ausgerichtet war, spielt die heutige Einschätzung eher auf Sympathie oder Antipathie ein.
    Doch dieser erste Eindruck bildet sich nicht nur bei anderen Personen, sondern auch bei Webseiten. Auch Webseiten können eine Gefahr darstellen (Spam, Phishing, etc.) oder mir weiterhelfen und auf Basis von Erfahrungen bilden Menschen in kürzester Zeit ein Bild von einer Webseite, das die späteren Entscheidungen beeinflussen kann.

  • Kundenbindung mit verkürztem Checkout

    Eine Konto-Anmeldung stößt immer wieder auf Unverständnis, weil der Nutzer den Mehrwert einer Anmeldung gerade bei der Erstbestellung nicht erkennt. Als Vorteile werden dem Nutzer oft eine Übersicht aller bisherigen Bestellungen, den Lieferstatus der aktuellen Bestellung und eine Merkzettel-Funktionalität genannt. Tatsächlich gibt es einige Wenige, die die Sicherheit haben möchten, alles kontrollieren zu können und alles im Überblick zu haben. Auch die eigene Kontrolle über die Daten kann eine Rolle bei einer Anmeldung spielen. Die eigene Entscheidung die Daten zu speichern und jederzeit das Löschen der Daten einfordern zu können, erscheint einigen sicherer, als die Bestellung als Gast, bei der nicht klar ist, inwieweit die Daten verarbeitet werden. Eine Merkzettel-Funktion hingegen wird eher selten genutzt, solange nicht regelmäßig gleiche Bestellungen ausgeführt werden.
    Ein Vorteil wird allerdings oft vernachlässigt, der gerade für Vielbesteller in einem Shop von Interesse ist und maßgeblich zur Kundenbindung beitragen kann. Mit der Speicherung der Daten kann der unliebsame Checkout extrem verkürzt werden.

  • Conversionkiller Pflichtanmeldung im Checkout

    Die Thematik der Pflichtanmeldung im Checkout ist immer wieder ein Thema, das bei Konversionsoptimierern negativ aufstößt. Kein Wunder, denn jeder, der schon mal im Nutzertest Nutzer auf eine Seite mit Pflichtanmeldung geschickt hat oder durch Testings überprüft hat, wie sich die Pflichtanmeldung auf die Konversionsrate auswirkt, wird feststellen, dass die Pflichtanmeldung ein wesentlicher Einflussfaktor auf die Warenkorb-Abbruchrate ist. Doch was der Internetriese Amazon vormacht, kann doch gar nicht so schlecht sein, oder?

  • Wireframes sind tot und Prototypen die Allzwecklösung, oder?!

    Es ist zwar schon länger her, dass UX Designer Neil Turner die provokante Frage aufwarf „Is wireframing dead?„, aber an Brisanz hat diese Frage nicht verloren. Webseiten, Apps und Programme werden immer dynamischer und interaktiver. Die verschiedenen Zustände über statische Wireframes dem Kunden zu kommunizieren kann schon etwas schwierig werden. Mit Rapid Prototypes kann man dynamische Inhalte und Interaktionsmöglichkeiten direkt zeigen und benutzbar machen. Wieso also nicht die guten alten Wireframes endlich in den wohl verdienten Ruhestand schicken?

  • eCommerce Design Trends für 2012

    Das Design eines Shops ist weit mehr als nur eine Idee nett angepinselt. Vielmehr ist es ein wichtiger Einflussfaktor auf die Konversionsrate eines Onlineshops. So muss das Design nicht nur… 

  • Wieso konvertieren Nutzer nicht? Tools zur Onlinebefragung im Überblick

    Auf der Webinale 2011 (hier noch mal der Bericht über die Webinale) erläuterte Stephen Pavlovich von Conversion Factory den Einsatz von Feedback-Tools, um herauszufinden warum Nutzer nicht konvertieren.
    Anhand von Analytics-Daten kann man zwar erkennen, an welchen Stellen Nutzer aussteigen, aber nicht zwangsläufig auch warum. Um von Nutzern Feedback einzuholen, warum sie abbrechen, kann man auf seiner Seite Feedback-Tools einbinden, über die der Nutzer Fehler oder eventuelle Gründe für einen Abbruch mitteilen kann.
    Da nach dem Vortrag das Interesse an den verschiedenen Tools relativ groß war, hier eine kleine Übersicht über einige Tools mit unterschiedlichem Umfang und Einbindungsarten.

  • Rechnungskauf im Onlinehandel und die Angst vor dem Zahlungsausfall

    Jetzt kaufen und später bezahlen – das ist der Anspruch vieler Verbraucher im Onlinehandel. Zwar werden Onlinebezahlverfahren wie PayPal & Co immer beliebter, jedoch zeigt sich immer wieder, dass der Rechnungskauf nach wie vor das beliebteste Zahlungsverfahren bei den Verbrauchern ist.
    So geht aus einer Onlinebefragung des bvh hervor, dass 40 Prozent der Verbraucher im Online- und Versandhandel den Kauf auf Rechnung nutzen und somit die meist genutzte Zahlungsmethode ist. (Quelle: bvh).
    Die Beliebtheit der Zahlungsmethode lässt sich natürlich leicht erklären. Der Kunde bekommt die Ware direkt ohne Verzögerung zugeschickt ohne in Vorkasse gehen zu müssen. Auch das lästige Warten auf die Rückerstattung bei einer Retoure entfällt, da nur das bezahlt wird, was man auch behält. Die perfekte Zahlungsmethode also – zumindest für den Kunden. Das Risiko trägt alleine der Shopbetreiber und dies ist auch der Grund, warum viele Shopbetreiber diese Zahlungsmethode nicht anbieten.

  • Learnings vom Conversion Day auf der Webinale

    Die Wichtigkeit von Conversion Optimierung verankert sich immer tiefer in den Köpfen von Managern, Shop- und Portalbetreibern und Agenturen. Grund genug einen Conversion Day auf der Webinale zu etablieren. Durch… 

  • Mobile Websites: User Experience bei Mobile-Shops

    Das Internet ist mittlerweile mit Hilfe von Smartphones von nahezu überall erreichbar. Dies ist ein entscheidender Vorteil von mCommerce im Gegensatz zum klassischen eCommerce. Kundenwünsche können durch die ständige Erreichbarkeit jederzeit und sofort befriedigt werden. Der Kunde hat keine längere Pause, in der der Wunsch wieder abnehmen könnte. Doch zugleich hat mobile Commerce durch die mobilen Geräte auch starke Einschränkungen, denen man entgegenwirken muss. So ist die Darstellung auf dem kleinen Display ein gewaltiger Nachteil und die Bedienung über das Touchdisplay eine neue Komponente, die berücksichtigt werden muss, damit diese sich nicht negativ auswirkt.