Weitere Learnings von der Conversion Conference Hamburg – Tag 2

Nach einem leckeren Essen und sympathischen Gesprächen in der Hotelbar starteten wir in den zweiten Tag der Conversion Conference.Hier 3 von vielen Highlights:Faceted Search - Ändert sich unser Suchverhalten? Ich denke, diese Frage kann man mit einem klaren JA! beantworten.


Wenn ich mir die eCommerce Landschaft genauer ansehen, kommt man momentan an der Filtersuche kaum noch vorbei. Torsten Bartel geht in seinem Vortrag auf die Relevanz von Faceted Search für die User ein und zeigt uns, worauf es ankommt, unter anderem:

Erhöhung des Joy of Use
Beispielsweise ist die richtige Platzierung und Darstellung des Schiebereglers ein wichtiges Thema für den Joy of Use einer Website.

Ausführlicher kann man sich in der Studie „Faceted Search – Die neue Suche im Usability-Test“ informieren. Einen kostenlosen Download gibt es hier.


Video und Rich Media – Jetzt auf dem Erfolgskurs?

Über den gewinnbringenden Einsatz von Video und Rich Media im Kampagnenumfeld wird nun schon etwas länger diskutiert. Die Trendkurve steigt nur langsam nach oben. Ändert sich das jetzt? Laut Michael Schubert, Projektleiter Online, TOMORROW FOCUS Technologies GmbH, gewinnen beispielsweise Videos für Mobile Geräte zunehmend an Bedeutung für den User. Der digitale Markt wächst, das Bedürfnis nach Entertainment an jedem Ort wird größer und wie können wir uns besser unterhalten lassen, als über unsere Smartphones, iPhones oder anderen gleichwertigen Geräten?

Die zweite Phase von Video und Rich Media hat begonnen und sie klingt nach erfolgsversprechenden Aussichten.


Geschwindigkeit als Key Feature im Versandhandel

Geschwindigkeit ist laut Knud Neumann eine der größten Herausforderungen des eCommerce der Zukunft. Starre Strukturen oder eine komplizierte, schwer zu durchschauende Shoptechnik tragen dazu bei, dass es viel zu lange dauert, bis die Optimierungen durchgeführt und veröffentlicht werden. Shopbetreiber laufen Gefahr,viel zu spät auf Marktanforderungen zu reagieren. Oft bleibt der Shop auf der Strecke und der gewünschte Erfolg ganz aus.

Anhand eines Praxisbeispiels über Schwab.de zeigte uns Knud Neumann die Vorgehensweise, die hauptsächlich auf einem agilen Modell mit kontinuierlicher Optimierung sowie auf dem Einsatz eines Methodenmix basiert.

Im Methodenmix spielen sowohl qualitative als auch quantitative Analysemodelle eine wichtige Rolle, hier einige Beispiele:
Qualitative Analysemethoden: Onsite-Befragung, Personas, Nutzertest im Labor, Fokusgruppen, etc.
Quantitative Analysemethoden: Web-Tracking, demographische Paneldaten

Die nahezu ganzheitliche Betrachtung von User-Verhalten durch diesen Methodenmix ergeben ein klareres Bild über die Erwartungshaltung der User. Auf dieser Basis werden Hypothesen abgeleitet und kleinere als auch größere Optimierungen schnell in die Tat umgesetzt. Mit weiteren Methoden, die den Erfolg messen, wie etwa dem A/B-Testing, werden die Resultate auf die Probe gestellt. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Und wir reisen mit einem guten Gefühl ab.

Wiedersehen Hamburg!