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Conversion Rate Optimization Process – In 5 Schritten zum Erfolg – Teil 3

Auf die ersten zwei Schritte im Conversion Rate Optimization Process folgt nun der praktische und für Technologie-Begeisterte spannendste Teil: die Optimierung.

Websites sind heutzutage nicht mehr einfach nur Websites. Durch den Einsatz neuer Technologien und Anwendungen werden Websites immer mehr zu einem der wichtigsten Kommunikationskanäle von Unternehmen. Gut gemachte Websites und innovative Anwendungen in einem Online-Shop haben das Potenzial gegenüber dem Kunden persönlicher und intuitiver aufzutreten. Je nach Ausgangsbasis, also dem Feinkonzept, erfolgt die Website-Optimierung nach festgelegten Kriterien. Doch der eigentliche Prozess der Optimierung kann sehr abwechslungsreich gestaltet werden. Um die Effektivität von Websites oder Webanwendungen zu steigern, gibt es unterschiedliche Herangehensweisen, von denen ich zwei in diesem Beitrag kurz erläutern möchte.

Option 1 – Die gnadenlose Umsetzung
Ich nenne es die „gnadenlose Umsetzung“ da hier die Entwickler auf Basis des Feinkonzepts und eines detaillierten Briefings eine Umsetzung forcieren, die zu 100% dem entspricht, was vorher auf dem Papier und beim Kunden festgehalten wurde.
Die technologischen Risiken und Hürden sind bereits bekannt und die entsprechende Strategie diese zu umgehen liegt vor.

Das Pro dieser Vorgehensweise liegt darin, dass vorab jedes Detail durchdacht und geplant wird.
Die Optimierung erfolgt innerhalb eines festgelegten Zeit- und Projektplans und ist somit zuverlässig. Jeder Beteiligte weiss bereits im Vorfeld, wie das Endergebnis aussieht und bezüglich der Erwartungshaltung ist sowohl die Agentur- als auch Kundenseite auf einem gleichen Stand.

Ein Nachteil spiegelt sich in der starren Vorgehensweise wieder. Treten während des Optimierungs-Prozess unerwartete Probleme auf kann plötzlich das komplette Konzept in Frage gestellt werden und das kostet nicht nur Zeit sondern auch viel Geld!

Option 2 – Die „Wir sehen uns das mal an“ Umsetzung

Die Idee ist da, das Konzept geschrieben und doch gibt es noch ein paar Hindernisse, die vorab nur schwer einschätzbar sind. Jetzt liegt es an den Menschen die sich im Rahmen der Website-Optimierung der Herausforderung und der großen „Unbekannten“ stellen. Komplexe Webanwendungen, die z.B. mit den ERP-Systemen des Kunden kommunizieren müssen oder eine Dynamisierung der Web-Inhalte erfordern, sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Aber auch Innovative Website-Konzepte können den Entwicklern Kopfzerbrechen bereiten.
Die Vorgehensweise bei der „Wir sehen uns das mal an“-Umsetzung ist bestimmt von unbekannten Faktoren, die zum Zeitpunkt der Konzepterstellung noch nicht genauer definiert werden können.
Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt jedoch in der Flexibilität und Anpassungsfähigkeit während der Website-Optimierung. Hier ist viel Kreativität und Mitdenken der Verantwortlichen gefragt.

Meines Erachtens liegt der Schlüssel zum Erfolg in der Anpassung, also der Fähigkeit, neue Technologien anzunehmen und sich mit ihrer Hilfe weiterzuentwickeln. Diese Fähigkeit äußert sich auch in der Flexibilität mancher Unternehmen, sich auf die schnelllebige und ständig wechselnde technologische Landschaft einzulassen.

Daher mein Tipp:
Egal wie Sie die Website-Optimierung durchführen oder durchführen lassen: es warten immer neue Herausforderungen und Probleme, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so eindeutig wahrgenommen werden. Doch wer mit Menschen zusammenarbeitet, die mit Leidenschaft und Neugierde den technologischen Weiterentwicklungen und Innovationen gegenübersteht kann sich freuen und zurücklehnen.

Susanne Seibold

Susanne Seibold untersucht Online-Shops mit Fokus auf die emotionale Wahrnehmung innerhalb der Zielgruppe. Ihre Leidenschaft gilt dem Joy of Use von Online-Shops und Communities.
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