Warum Ihr Webdesigner bei der Konversionsoptimierung versagt

WebDesign ist tot. Die Marketing-Denke ist tot.Und was ist mit all den kreativen Designern – vor allem den Webdesignern? Und was haben diese mit E-Commerce am Hut?Mir begegnen unheimlich oft unheimliche Beispiele in der Landschaft des E-Commerce, in Online-Shops, auf Landing-Pages und so weiter. Ich spreche jetzt nicht von schlechtem Design, denn genau wie Kunst ist das meiner Meinung nach immer noch Geschmacksache. Naja, manchmal…

Natürlich gibt es ein paar Grundregeln, doch die Uhren des Conversion Designs ticken ein bisschen anders.

Das Web - unendliche Weiten der Konversionsoptimierung

Was unterscheidet den Creative Designer von einem Conversion Designer?

Grundsätzlich ist das einmal eine strategische Entscheidung: Möchte ich ein Projekt, das vor Kreativität platzt, total fancy und stylish, also totally award-winning ist – dann beauftrage ich natürlich auch eine award-winning Agentur. Dann ist es ziemlich sicher, dass der Fame der meinige sein wird. Natürlich gibt es in vielen Agenturen ein Bewusstsein über User Experience und Usability, dies allerdings lediglich auf Basis der Selbstbetrachtung.

Will ich aber Geld verdienen, ja dann beauftrage ich natürlich jemanden, der exzellentes Know-how im Conversion Design besitzt. Denn der wird meine Zielsetzung gestalterisch unterstützen und weiß, worauf es bei Usern ankommt. Er wird mich letztlich zum Schotter führen – hoffentlich.

Doch ist der Designer Schuld, wenn meine Konversionsrate bescheiden ausfällt?

Ja und nein.

Fangen wir bei der Ausbildung an. Man zeige mir eine Hochschule, in der es neben all den vielen Designfachrichtungen Spezialistenkurse für Conversion-Design gibt. Zumindest wurden im Jahre 2000 die Studiengänge Mediendesign und Medieninformatik installiert.

Inhaltlich erfolgte bspw. die Medieninformatik aus Kursen der Elektrotechnik – also Physik. Kollegen berichten, dass es erst mit dem Jahr 2009 – der Einführung des Bachelor / Master – zu einem aktuellen Bezug und vor allem web-bezogenen Themen kam.

Interessant ist auch, dass heute nach wie vor Adobe Photoshop an den FHs verwendet wird, um pixelgenaue Websiten zu gestalten. Ich rate dringend davon ab, Photoshop ist – wie der Name schon sagt – für Bildbearbeitung gedacht. Das ist mir tatsächlich ein persönliches Anliegen, so empfehle ich zu dieser Thematik die folgenden Links:

> 50 Gründe Photoshop nicht für WebDesign zu verwenden

Dazu gibt es auch ein Video:

Adobe Fireworks CS5 Webdesign Workflow (deutsche Version) from Andre Reinegger on Vimeo.

Also kann man zusammenfassend sagen, dass die Ausbildung schätzungsweise 6-8 Jahre hinter dem Stand der tatsächlichen Entwicklungen hinterherhinkt. Wenn nun also Conversion Design eigentlich erst seit 2-3 Jahren überhaupt erst wirklich bewusst als Thema gehandelt wird, müssen wir uns wohl noch 5 Jahre gedulden, bis ein Basis-Standard in den Ausbildungswegen gelegt ist 😉

Was bedeutet das für die Praxis?

Nun wissen bestimmt einige von Ihnen, dass sich echte Profis vor allem dadurch entwickeln, dass sie sich selbst und mit Leidenschaft hinter ein Thema klemmen, um Expertise aufzubauen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass man nicht nur die Ausbildung dafür verantwortlich machen kann, dass ein Designer das Thema Konversion stiefmütterlich behandelt.

Sollten Sie also doch und nur Ihren Designer dafür verantwortlich machen, dass Ihre Conversion-Rates erbärmlich sind?

Webdesigner sind im Allgemeinen Allrounder. Sowohl gestalterische Fähigkeiten als auch Kenntnisse in HTML-Umsetzung oder Konfiguration gehören bei den meisten zum Repertoire. Die Erwartungshaltung ist nun, dass vorausgesetzt wird, dass ein Webdesigner heuer natürlich weiss, wie man conversion-optimiert gestaltet.

Die Wahrheit ist aber, das Conversion-Design eine hoch entwickelte Disziplin ist, mit der man sich auseinander setzen muss. Hierzu gehört eine auf E-Commerce bezogene Fach-Expertise, die man in der Ausbildung nicht erhält.

Was Sie dagegen tun können – 3 gute Tipps

1. Expertise einkaufen bringt schnelle Resultate
Bringt ihr E-Commerce Projekt also nicht das erwartete Resultat, sollten Sie nicht in den eigenen Reihen suchen und sich die passenden externen Spezialisten ins Haus holen. Dies kann sofort zu schnellen Ergebnissen und Optimierungen führen.

2. Statten Sie Ihre Designer mit Hintergrundwissen aus
Entfernen Sie sich vom Marketing-Bla-Bla und füttern Sie Ihre Designer mit konversionsrelevanten Themen

Welche Messinstrumente haben Sie installiert? Welche Tests sind bisher gefahren worden? Zeigen Sie Beispiele von erfolgreichem Conversion Design.

3. Bilden Sie Ihre Designer aus
In der Ausbildung erhalten die meisten Designer keinen konversionsrelevanten Input. Bieten Sie Ihnen die Möglichkeit, sich weiterzubilden. Wie können Conversion Designer Wissen zu Themen wie Usabilty, Analyse, Überzeugungsarchitektur und Testung erlangen? Schicken Sie Ihre Designer zu entsprechenden Konferenzen oder Workshops. Bieten Sie innerhalb Ihres Unternehmens Möglichkeiten an, um Conversion Experience zu erlangen.

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Letztlich muss sich der Designer, der sich Conversion Optimization auf die Fahne schreibt natürlich selbst fortbilden. Geschuldet ist dies seinen Kunden oder seinem Arbeitgeber – genauso wie das Wissen um den Umgang mit Farben, Formen und Schriften. Es gehört zu seinen Basic Skills.

Das lesen dieses Blogs ist doch auch schon mal Schritt in die richtige Richtung, oder?

Achso, dieser Beitrag enthält inhaltlich Teile aus > folgendem Artikel von Sandra Niehaus

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  • https://www.konversionskraft.de/?p=7083
Ronald Grimminger Ronald Grimmiger beschäftigt er sich mit der Optimierung von digitalen Strategien. Dabei setzt er sich mit Modellen der Kommunikation, Neuromarketing und Konsumpsychologie sowie Verhaltensökonomie und deren Zusammenhang mit Automation von digitalem Marketing auseinander. Zudem ist er als Dozent für Onlinemarketing und Conversion Optimierung an der Hochschule Darmstadt (h_da) tätig.@RonGrimminger auf twitter /// xing /// linkedIn

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39 Reaktionen auf  “Warum Ihr Webdesigner bei der Konversionsoptimierung versagt”

Kommentare

  1. Marcus Marcus

    Ein wirklich schlechter Beitrag mit massenhaft Fehlern.

  2. Schriftgestaltung.com Schriftgestaltung.com

    Sehr cooler Artikel! Als Medieninformatik-Student habe ich dass Wort „Konversion“ tatsächlich bisher kein einziges mal gehört – obwohl Web-bezogene Themen verstärkt vorkommen.

    Danke übrigens für die Erinnerung daran, wie gut sich Fireworks fürs Webdesign eignet. Vor einiger Zeit hatte ich es schon einmal getestet und fand es sehr überzeugend. Damals hatte ich allerdings erhebliche Probleme mit meiner Rechenleistung. Das hat sich hoffentlich geändert 😉

  3. Jan Jan

    Muss leidr Marcus zustimmen, dass klingt ja so als wären alle Webdesigner aus Ihrer Sicht zu dumm, auf Conversions zu optimieren.

    Und auch mit Photoshop kann man Conversion Layouts gestalten. Der Beitrag hier, hinterlässt einen negativen Beigeschmack.

  4. page speedup page speedup

    Was möchte uns der Autor mit diesen Stammtischweisheiten eigentlich sagen? Keine Ahnung!

  5. Patrick Breitenbach Patrick Breitenbach

    @Jens: Wenn man sich den verlinkten 50 Gründe Artikel aufmerksam durchliest so muss man als eingefleischter Photoshop-Designer sehr schnell und klar erkennen, dass es einfach auch aus der Workflow-Perspektive heraus betrachtet keinen Sinn mehr macht auf Photoshop die Screendesigns zu machen. Conversion hin oder her.

    Und auch zum Punkt der Ausbildung kann ich zustimmen. Webdesign kann aufgrund des fluiden Marktes und seiner Entwicklungen nur autodidaktisch und damit lebenslang erfolgen. Also wichtigste Eigenschaft: Open Mind und Wissen saugen, saugen, saugen und sich nicht auf eingetretenen Pfaden ausruhen.

  6. André Morys André Morys

    Hallo Marcus, hallo Jan, mich würde interessieren, welche Fehler das konkret sein sollen – ansonsten wäre das zunächst einmal eine Hypothese.

  7. Gudrun Gudrun

    Ich kann diesem Artikel aus eigener Erfahrung mit unseren (Agentur-)Designern nur voll und ganz zustimmen. Das Problem ist, dass Designer (auch ausbildungsbedingt) oft mehr Künstler als alles andere sind – meiner Meinung nach braucht es aber eher einen Usability- und Conversion-Experten, der auch Ahnung von Design hat. Der Schwerpunkt liegt irgendwie falsch.

    und @Jan: das hat ja gar nichts mit Dummheit zu tun, da gibt es einfach eine Bewusstseins- und Wissenslücke, die geschlossen werden kann und sollte

  8. domingos domingos

    Den Begriff Conversiondesign höre ich jetzt das erste Mal. Ein Webdesigner soll in erster Linie Webseiten gestalten, ein Marketer soll sich um die Conversion kümmern. Normalerweise arbeitet ein Team von Leuten an Websites, wobei jeder auf seinen Bereich spezialisiert ist. Was soll der Webdesigner denn noch machen? Datenbanken programmieren und die Buchhaltung. Für mich klang der ganze Beitrag wie schlecht kaschierte Eigenwerbung.

  9. Peter Ebert Peter Ebert

    Alles in Allem finde ich den Artikel zwar provokant (P.S.: – Sehr clever ;)), aber definitiv richtig.

    Ich habe im persönlichen Arbeitsumfeld zwar auch einen Lead Designer, der vorwiegend mit Photoshop arbeitet, aber in der selben Person einen exzellenten Partner in Sachen Conversion Design. Die Disziplin der Conversion Optimierung einer einzelnen Person (Conversion Designer) anzuvertrauen ist ein sehr anspruchsvoller Ansatz, der sich im aber durchaus auch auf mehrere Personen verteilen kann.

    So z.B. fachlich versierte Webentwickler, gestalterisch agierende Designer und zu guter letzt den „Conversionista“, der unter Berücksichtigung weiterer Faktoren wie Usability, Neuromarketing u. angrenzenden Teilbereichen das Beste aus der jeweiligen Fachrichtung zusammenträgt. Erst die Summe ergibt am Ende ein agiles und effizient arbeitendes Team.

    Ich kann gerade in unserem Fall die „Mischung“ nur zu gut verstehen – Die Sprache eines Designers ist derzeit am ehesten noch Photoshop, Fireworks oder gar der gute Illustrator. Effizienter wäre es wohl, einen Webdesigner zu haben, der seine Layouts vollständig CSS und codesbasiert erstellt und nur noch die tatsächlich notwendigen Grafiken als solches in PS etc. erstellt. Diese vermutlich optimale Mischung ist wahrscheinlich (noch) sehr schwer zu finden , wenn man gleichzeitig hohe Qualität erwartet. Mir ist es lieber, die Teilbereiche sinnhaft zu trennen und damit fachliche Fokussierung zu ermöglichen.

    Lieber habe ich 2 Personen (Entwickler & Designer), die Ihr Werkzeug im Schlaf beherrschen und gleichzeitig zusammen arbeiten, als einen Alleskönner, der weder das eine, noch das andere gut beherrscht.

    Jede Welt (Technik & Design) hat Ihre wertschöpfenden Vorteile vor allem in der Tiefe und den fachlichen Details – Erst die Mischung und Entnahme der jeweils besten Elemente ermöglicht hier das tatsächliche Optimum.

    Wichtig ist aber vor Allem in der Tat der eine Punkt, dass die Strategie hier 100% klar sein muss. Wollen wir gut aussehen und den „WOW“-Effekt, oder wollen wir gute Conversions. Nicht immer lässt sich beides miteinander vereinen (wie war das mit dem Converse-WebShop? ;))

    Beste Grüße aus Dresden

  10. Ralph Ralph

    Eine Aufgabe hat dieser Artikel auf jeden Fall erfüllt; er regt zu einem Austausch zum Wohle der Nutzer an.

  11. optimizer optimizer

    vorweg gesagt sei das der artikel inhaltlich unbedingt zu diskutieren ist und sich jeder(!) designer / online art director das mal zu herzen nehmen sollte und sacken lassen.

    zum artikel selbst sei gesagt das die tonalität m.e. nicht ganz passt, das scheint das typische designer bashing zu sein was ich auch schon von der konkurrenz kenne, da hiess der artikel „usability oder design?“… schlimm finde ich das immer gleich zwei fronten aufgebaut werden, entweder – oder. schlecht – gut. uraltes thema in neuem wortgewandt -> function follows form versus form follows function…

    zurück zum thema selber. ich habe mittlerweile 10 jahre online erfahrung, davon mehr als 3 im ecommerce. zu photoshop kann ich definitv nur sagen -no go! ich habe selber in den anfängen mit photoshop gearbeitet und kann nur davon abraten, fireworks ist wesentlich effizienter und bequemer. photoshop taugt gut für retusche, bildbearbeitung und composing, aber screendesign ist viel zu umständlich in diesem system. probiert definitiv fireworks aus. die Leute die weiter auf photoshop beharren sind schlichtweg zu bequem es mal anders auszuprobieren. erinnert mich an die analog fotografen die die dslr-technik schlechtreden…

    conversion ist immer noch ein geist der durch die agenturwelt schwebt, selbst in ecommerce agenturen (top10) gibt es deartige positionen nicht immer im team. da werden oftmals nicht mal wireframes vorher gemacht. will damit sagen das oftmals die designer ohne informationsarchitektur, ohne wireframing ohne vernünftiges briefing mal eben einen shop entwerfen müssen. im schlimmsten fall wird dann einfach die wawi hintendrangeknallt und die kann nichtmal eine vernünftige navigationsstruktur abbilden, geschlechtslose artikel und so weiter.

    der prozess hin zu einem vernünftigen shop ist sehr komplex und bedarf komplexer planung, leider sieht sich der designer (oder das ganze grafik/art team sofern es eins gibt’s) häufig in der misslichen position das vor der disziplin design leider gar nichts geplant wurde, das kann bei einem shop nicht gutgehen. sowas onthefly zu designen ist noch tagtägliche praxis aber extrem verwerflich, dann am ende noch den designern etwas anzulasten ist gelinde gesagt „frech“, aber auch tägliche praxis.

    zum thema design sei gesagt das es immer eine lösung geben sollte die aus allen bereichen das beste macht, eine habt ihr selber mal propagiert – shoeguru.

    gundsätzlich besteht aber tatsächlich die problematik das design zu wenig unter usability und conversion aspekten abläuft, das hängt zum einem mit den vorweg genannten problemen zusammen und mit dem fehlenden wissen bzw. der genannten primären künstlerischen betrachtung. letzteres ist auch nicht falsch, sollte nur bedacht eingesetzt werden. eine versteckte navi kann auf einer experimentellen portfolio site noch gerade gehen, aber in einem shop?

    allen vorkommentatoren sei gesagt das es weder der falsche schwerpunkt ist, noch dummheit. conversion ist leider immer noch ein jungfräuliches thema und erst langsam sensibilisiert sich die agentur (designer eingeschlossen ) und kundenwelt dafür.

    alles in allem etwas zu hochgestochen, aber ihr müsst euch ja auch verkaufen, so what.

    @gudrun: dann bilde deine designer doch weiter in dem sektor, dieses thema kommt leider immer zu kurz.

  12. Manuel Ressel Manuel Ressel

    Ich denke es geht nicht darum, dass der Webdesigner die komplette Conversion Optimierung übernimmt. Es geht viel mehr darum, dass der Designer lernen sollte bei einem Projekt nicht sich selbst und seine Kreativität verwirklichen zu wollen, sondern die wirtschaftlichen Interessen und die Nutzer der Webseite im Fokus zu behalten und das Design dahingehend zu optimieren. Dafür muss der Designer einfach weit mehr wissen als wie man Photoshop bedient.

    @domingos: Im verlinkten Artikel von Sandra Niehaus wird etwas näher erläutert, welche Aufgaben man als Conversion Designer ausführen, leiten oder verstehen sollte. Hier noch mal der Link:
    http://searchengineland.com/should-you-blame-your-designer-for-poor-conversion-rates-57961

  13. optimizer optimizer

    @manuel ressel
    das ist grundvorraussetzung für jeden designer. eigentlich ein überflüssiger absatz 🙂

    und solange sich große agenturen in ihrer awardselbstbeweihräucherung suhlen und per stellenausschreibung awardhungrige designer suchen, kann das auch nicht wirklich funktionieren. und der designer wirp per se in die ecke gedrängt in der er keine conversion tuchfühlung aufnehmen wird.

    bei den awards gehts in erster linie um das erscheinungsbild, ob das projekt wirtschaflich einen nutzen gezeigt hat (mit allen dazugehörigen punkten) ist nicht so relevant.

  14. Ronald Grimminger Ronald Grimminger

    Hallo an alle,

    erst Mal danke für das Feedback und die konstruktive Diskussion, die hier angeregt wurde.

    Außer der Frage, welche Tools den Workflow unterstützen geht es hier vor allem um die Frage, wie sich sowohl die Ausbildung als auch das Bewusstsein der betroffenen Gestalter wesentlich verbessern können.

    Die Schwächen und Unkenntnis existieren – doch was kann dagegen unternommen werden?

    Was meint ihr – wo kann angesetzt werden?

  15. Carsten Appel Carsten Appel

    Im Gegensatz zum klassischen Printbereich ist der Erfolg der Designerleistung sehr leicht zu messen. Jeder gute Designer sollte ein Interesse haben zu wissen, wie gut oder schlecht das neue Design funktioniert.
    Nach einem Seminar schaue ich doch auch die Feedbackbögen durch und nehme mir die Kritikpunkt vor.
    Leider erlebe ich Rückfragen in der Praxis sehr selten…
    Hier sollten wir anknüpfen und in den Dialog gehen. So lernen beide voneinander ohne sich den schwarzen Peter zuzuschieben.

  16. friedemann-ohse.de friedemann-ohse.de

    Vieles ist messbar,
    aber eben nicht alles.
    Ein Markenerlebnis, das ein Gefühl auslöst und
    beispielsweise das Image einer Marke stärkt,
    ist schwer messbar.
    Design und Konversions-Optimierung sind beides relevante Teile des Marketings und sollten sich gegenseitig unterstützen.
    Vielleicht werden die Erfahrungen aus dem Onlinebereich sogar noch Einfluss auf den Printbereich haben.
    Grüße,
    Friedemann

  17. Grafikdesign Grafikdesign

    Hallo

    Ich denke der Artikel ist sehr allgemein gehalten und greift den Beruf „Designer“ zu sehr an. Ich denke hier sollte unterschieden werden. Ein selbstständiger Designer muss sich ständig weiter entwickeln zb in neuen Programm Versionen ect. Ein selbstständiger Designer konzentriert sich auf seine Arbeit und liefert diese dann an seinen Kunden. Der selbstständige Designer kann in den seltesten Fällen die Conversion bzw den Erfolg den sein Kunde mit seinen Arbeiten (landingpage) hatte messen bzw. mitverfolgen … Ein Designer der in einer größeren Agentur arbeitet arbeitet meistens stark mit der Marketing Abteilung zusammen. Hier werden unterschiedliche Design Vorgaben nach durchgeführten A / B Tests auf verschiedenen Landingpages erstellt und besprochen. Eine Conversionrate ist auch immer von den vorhanden Traffic / Werbemaßnahmen die zb. auf der Landingpage geschickt wird abhängig. Ich denke die wenigsten selbstständigen Designer wissen über den Traffic und Werbemaßnahmen des Kunden bescheid. Von daher kann man(n) das Thema auf keinen Fall so verallgemeinen …

    Ich würde mich über weitere Stellungsnahmen / Kommentare zu meinen Kommentar und Gedankenweise freuen …

    PS: Gibt es gute deutsche Design / und Conversionbücher die hier uneingeschränkt empfohlen werden können ?

  18. carsten carsten

    professionelles design und webusability haben viele parallelen. in der regel möchte man doch immer, dass ein design „funktioniert“. demnach sollte sich ein guter „web“designer genau so gut mit usability auskennen, wie sich ein webusabilityexperte mit professionellen designregeln auskennen sollte!

  19. Monika Monika

    es ist doch schnurzwurschtpiepsegal mit welchem Programm ich das Design plane, 😉
    ob Photoshop oder Indesign oder weiß der Geier…
    wichtig ist, dass ich meinen Kunden klarmache, dass es px genaues nicht gibt im Web.

    und selten kenne ich WebDesign KollegenInnen, die es sich leisten können jeden *ich mag ein pxgenaues Design* Auftrag abzulehnen 😉 da bin ich schlicht Pragmatikerin. 😉

    es ist verdammt schlecht fürs Portfolio, wenn man da drin nichts hat was in den Showcases aufscheint — und bis dato fand ich noch keine wirklich gute KonversionsSeite in einem Showcase – ich red von deutschen Seiten – die Zielgruppe *USA* kann nicht dieselben Seiten mögen wie die Zielgruppe *DE* oder *AT* – dazu sind die Mentalitäten zu verschieden.

    ich arbeit am liebsten für sehr sehr kleine Firmen,
    alleine wenn die mal hören, dass sie Analytics nicht nur nutzen , sondern auch *lesen* sollten, sind die meist schon überfordert – wenn ich die mal hierherschick haben die die totale Krise was die alles überwachen sollten – auch wenn ich mehr als 100% bei euch bin, — Konversion wird hier irr umständlich messbar beschrieben — leider.

  20. Dirk Wiedenhaupt Dirk Wiedenhaupt

    Das Beste was man machen kann, den Designer in alle Prozesse, auch nach der Fertigstellung einzubinden.
    Meistens ist es doch so, dass nach einem Launch der Designer von irgendwelchen Ergebnissen nichts mehr sieht. Wird aber danach regelmäßig ausgewertet (und nicht nur ein Tag danach ein Lob vom Marketingchef eingeheimst), ändert sich von allein die Denke.
    Man muss es halt schaffen, Designer solch trockene Zahlen wie „Bestellungen über die Website“ irgendwie zugänglich machen. Wenn ein Grafiker begreift, das rote Buttons mehr Geld bringen als grüne, sollte bei ihm von allein das Denken einsetzen.
    Meines Erachtens also „nur“ ein Kommunikationsproblem Controlling Richtung Design…
    Wir haben sehr gute Erfahrungen im Bereich Kommunikation bei der Kataloggestaltung gemacht, wenn man einfach vorstellbare Kennzahlen benutzt. Bei einem „offline“-Katalog z.B. Umsatz pro Quadratzentimeter… Hier kann man dann schön die Entwicklung bei den einzelnen Katalogen messen.
    Ob das sinnvoll ist oder nicht, ist eine andere Frage. Im Endeffekt geht es doch bloss darum, den Ehrgeiz anzustacheln. Also einfach mal selbst die Frage stellen: Habt Ihr Eurem Designer gesagt, das sich die Konversion mit dem neuen Button verbessert hat um XXX Umsatz EUR Geld… (Sagt dem Designer besser nicht 0,03% besser…, sagt lieber zwöldrillionen EURO)…

  21. Tom Hoffmann Tom Hoffmann

    @Dirk Wiedenhaupt
    Dem muss ich vollkommen zustimmen. Genau das sage ich auch immer zu meiner Agentur. Der Designer sollte eben nicht nur Grafik-Sklave sein, sondern mitdenken dürfen und müssen.
    Das es schwierig ist mit dieser Klientel über Zahlen zu sprechen, wissen wir. Aber Marketing heißt ja auch Dialog. 🙂

  22. optimizer optimizer

    ihr solltet noch die öffnenden websitelinks der kommentatoren von _self auf _blank setzen, im moment verlasse ich jedesmal euren blog.

  23. Philipp Philipp

    Der Weg zu einem guten Shop und in der Folge gewinnbringendem E-Commerce ist komplex, wie schon richtig festgestellt. Ein Probem ist sicher einerseits die Personal- oder Teamsituation, dann aber auch die Art und Weise, wie ein Projekt angegangen wird. Und das auch Kundenseitig, denn gerade hier sind oft eine Mischung aus Halbwissen und Wünschen großer Bestandteil eines sog. Briefings. Das Optimieren der Conversion beginnt meiner Ansicht nach mit dem ersten Buchstaben zum Shop-Konzept und integriert optimale Weise schon dann ein Team aus Designern und Marketing Experten, die an einem Onlinevertriebskonzept und einer Conversionoptimierung, bzw. deren optimalen Aufsetzen arbeiten. Grundsätzlich bin ich ebenfalls der Meinung, dass Spezialisten Allroundern vorzuziehen sind und ihre Kompetenzen sinnvoll gebündelt werden sollten.

  24. Max Max

    Ich finde diesen Artikel nicht nur beleidigend, sondern auch sehr einseitig. Es wird zwar ständig gesagt, dass Webdesigner die falschen Leute sind, aber was der Konversionprofi besser macht, wird mit keinem Wort erwähnt (außer, dass er seine Kunden zum Schotter führt). Insgesamt also ein mehr als dürftiger Artikel, der von einem unreflektierten Blickpunkt hoch oben von einem Ross formuliert wurde.

  25. El Golfo Webdesign El Golfo Webdesign

    Fragt sich, ob ein Spezialisten-Team z.B. von der Bäckerei um die Ecke bezahlt werden kann…

    Es bleibt also, dass Konversion-Optimierung auch für den Allrounder kein Fremdwort bleiben sollte, denn auch eine Bäckerei hat das Recht auf eine (in jede Richtung hin) funktionierende Webseite.

  26. ProjectX ProjectX

    Ein Designer, dem grundsätzliches Marketingwissen fehlt, wird immer ein Designer unter vielen anderen sein.

    Was mich aber viel mehr stört, ist die Behauptung, Fireworks beim Webdesign dem Photoshop aus mehr als 50 Gründen zu bevorzugen.

    Ehrlich Leute, wer dieser Meinung ist, der hat wohl noch nie ne grafisch herausfordernde Seite konstruiert.
    Mehr als mit den vorgegebenen Bauklätzen spielen in nem – zugegebenermaßen schon guten – vorgezeichneten Schema ist da nicht möglich.

    Farbanpassungen: katastrophal
    Brushes: forget it
    Alien Skin: gute Nacht

    Die Liste ließe sich meterlang fortsetzen. Kein mir bekannter herausragender Designer arbeitet mit Fireworks.
    Auch wenn der Workflow in manchen Dingen einfacher erscheint (Objekte ausrichten, Hilfslinien einziehen, Slicen) so sind in Punkto Feintuning (zB Farbänderungen erst nach Abschluss direkt am Objekt sicht- und bewertbar), Bildbearbeitung (jup, moderne Webseiten haben auch Bilder) und sonst allerlei Möglichkeiten die Grenzen mit Fireworks sehr schnell erreicht.

    Fireworks ist ein Relikt aus MacroMedia-Zeiten. Und damals (so vor mehr als 10 Jahren) war MM auch echt genial. Sogar Dreamweaver hat man da noch verwenden können (auch wenn der JS-Code schon damals überbläht und schwerfällig war und die echten Freaks Homesite bevorzugten), aber heutzutage brauche ich doch echt keine JS-Hovereffekte mehr.

    Irgendwie ist Fireworks nicht Fisch und nicht Fleisch. Bisserl Pixelbearbeitung, bisserl Vektor, bisserl JS&HTML, simpler Workflow – alles schön und gut, aber immer stark eingeschränkt. Wehe, man will mal mehr… Eben kein Ersatz für PS, Illustrator und nem guten Editor.

    Ich kenn auch niemanden, der von PS dauerhaft zu Fireworks gewechselt ist. Eigentlich kann ich nur hoffen, dass eines Tages die kleinen Vorteile von FW (zB Objektoptimierung für Export direkt an der Leinwand) auch in PS aufgenommen werden.

    Der einzige Grund, ein anders Tool mit hinzuzunehmen wäre, wenn endlich einer der großen mal draufkäme ne Funktion zu basteln, mit der ich in nem fertigen Screendesign Slices definieren und auf ner Metaebene nur diese Slices zu nem Sprite zusammenstellen kann.
    Das wäre mal ne echte Weiterentwicklung.

  27. Johann Johann

    So ein Schwachsinn! Kommunikations-Designer verfügen z.B. über eine klasse Ausbildung nach ihrem Studium mit allen denkbaren Fachgebieten wie Software-Ergonomie oder praxisnahes Marketing, dieser Bericht ist schlichtweg schwachsinnig, was mir im Grunde völlig egal wäre, aber das kann man dann auch nicht so auf sich beruhen lassen, daß alle schlecht sind, bis auf die Conversation Designer. Als wenn ein Kommunikationsdesigner nicht in der Lage wäre, auf den Kunden einzugehen und mit ihm in allen denkbaren Facetten alles mögliche für ihn und für seine Zielgruppe zu produzieren.
    Zu Photoshop und Fireworks:
    Schwachsinn! Fireworks ist gar nicht in der Lage, ein fertiges Design zu produzieren, das wird nur von denjenigen immer behauptet, die keine Praxiserfahrung haben. Fireworks ist gut für Vorlagen/ Entwürfe, unterstützt z.b. gar nicht die Speicherung von hochauflösenden Png-Grafiken, weil man Fireworks dann auch zweckentfremden würde. Jeder guter Designer weiß Photoshop zu schätzen, weil es einen wichtigen Vorteil bringt: Die Arbeitsgeschwindigkeit.

  28. Tina, Banerjee-Design Tina, Banerjee-Design

    Eine klare Definition und Abgrenzung der einzelnen Begriffe Web Designer / Creative Designer und Conversion Designer wäre sinnvoll. Da du dich darauf beziehst und deine Argumentation aufbaust, ist es ein kläglicher Versuch, hier ein Statement zu setzen…

  29. optimizer optimizer

    @ProjectX wenn du heavydutygrafic websites im grungestil basteln willst ist fireworks nicht so gut, aber über den kram hat hier auch keiner gesprochen. hier gings um gebrauchsdesign und nicht um trendiges zeugs. definiere herausragender designer…

    @johann natürlich kann fireworks ein fertiges design produzieren. sehr gut sogar. photoshop schneller? glaub ich nicht, nichtmal im ansatz. habe beides verglichen.

  30. Francisco d Francisco d'Anconia

    A Very Good read sir ! It was hard but I got through it. thanks for posting

  31. Pierre Pierre

    Die Frage, um die man hier (außer PS) diskutiert ist doch: Wie definiere ich Web-Designer-in, was muss sie/er können? Und das ist je nach Umfeld ganz unterschiedlich.

    Ist sie/er in ein Team eingebunden, dass sich mit Usability, Conversion und Ergonomie beschäftigt? Dann reicht es doch, wenn sie/er schicke, meinetwegen auch Award-Winning Websites gestaltet. Ist dem nicht so, muss sie/er (im Kollektiv mit eventuellen weiteren Teammitgliedern) natürlich die Aufgabengebiete beherrschen, die im Team nicht spezialisiert vertreten sind. Je kleiner das Team, oder besser gesagt je größer das Fehlen von spezifischen Kernkompetenzen, umso höher die Anforderung an die verbleibenden Gestalter der Website (und hier meine ich nicht nur die Designer). Und wie überall ist es mit zunehmender Anforderung an das Know-How auch zunehmend schwieriger, die entsprechenden Fachkräfte zu finden.

    In meinen Augen definiere ich einen _guten_ Webdesigner nicht als Künstler, sondern als kreativen Analytiker mit konkreten Wissen und „Bauchgefühl“ zu Usability, Ergonomie und Wahrnehmung. Und auch wenn sie/er noch nie etwas von Conversion Optimierung gehört hat, wird sie/er richtig gute Pages liefern und deren Wirksamkeit überprüfen – auch als Einzelkämpfer.

  32. Pierre Pierre

    Folgender Abschnitt ist mir noch aufgefallen:

    „Also kann man zusammenfassend sagen, dass die Ausbildung schätzungsweise 6-8 Jahre hinter dem Stand der tatsächlichen Entwicklungen hinterherhinkt. Wenn nun also Conversion Design eigentlich erst seit 2-3 Jahren überhaupt erst wirklich bewusst als Thema gehandelt wird, müssen wir uns wohl noch 5 Jahre gedulden, bis ein Basis-Standard in den Ausbildungswegen gelegt ist.“

    Das ist tatsächlich Blödsinn. Nur weil das Kind seit ungefähr 2-3 Jahren einen (anglistischen) Namen trägt, heißt das doch nicht, dass Conversion Optimierung erst seit diesem Zeitpunkt betrieben wird. Möglichst viel Geld verdienen wollte man auch schon vorher und die erfolgreichen Shops und Landingpages, die hier gern als Benchmark gezeigt werden, beschäftigen sich damit schon deutlich länger.

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  6. […] Er beschreibt das Richtige als das was die besten Ergebnisse bringt und nicht das Schönste, Eleganteste oder das Eigene. Mir fallen hierzu die vielen Webdesigner ein die es bis heute nicht verstanden haben aus Sicht des Kunden zu denken und nur an die Selbstverwirklichung. Siehe Blogbeitrag von konversionskraft. […]

  7. […] deine Seite https://support.google.com/webmasters/answer/35769?hl=de Richtlinien für Webmaster //www.konversionskraft.de/ […]

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