Weltuntergangszenarien 2012 – macht Amazon uns alle platt?

Fragt man Mitarbeiter großer, deutscher Online-Händler wo sie persönlich am häufigsten einkaufen, bekommt man fast immer die gleiche Ansage: "Bei Amazon!" Oft sind die Ansprechpartner noch nicht einmal peinlich berührt, weil sie Produkte aus dem eigenen Angebot dort natürlich nicht erwerben, aber eben die meisten anderen - überträgt man dieses Prinzip auf das Gross der anderen, erklärt sich schnell warum Amazon fast in jedem Bereich unumstrittener Marktführer ist, bei Büchern sogar mit einem 90%igen Marktanteil.

Fakt ist also: Amazon ist nicht nur eines der ältesten (bezogen auf die Internetzeitalter) sondern auch das größte Online-Kaufhaus der Welt. Im Jahr 2000, also bereits 7 Jahre nach Erfindung Webbrowsers Mosaic betrug der weltweite Jahresumsatz 2,7 Mrd Dollar und liegt nun, mehr als ein Jahrzehnt später bei über 50 Milliarden Dollar 2011 (Deutschland > 2 Mrd.). Tendenz unaufhaltsam steigend.

Schnitter

Zunächst eine Erkenntnis die nur wenige Jahre jünger ist als das Internet selbst, aber von Zeit zu Zeit muss man das mal wiederholen: Das Internet bietet KEINE unendliche Expansionsmöglichkeit, der Markt ist viel kleiner als man denkt und nur weil einige Märkte noch nicht ihr Potenzial erreicht haben, heisst das noch lange nicht, dass es Raum ohne Ende gibt. Ein schlauer Kopf sagte einmal, die Welt des Internet sei eben kein gigantischer Raum mit unendlich vielen Städten und unendlich vielen Einkaufsmöglichkeiten, sondern im Gegenteil, eine Hauptstraße mit wenigen Geschäften aber immerhin sehr vielen potenziellen Käufern, die allerdings bilden recht schnell Präferenzen heraus.
Bleibt man in dieser Hauptstraßen-Terminologie gelten drei Kernregeln.

  1. In dieser Hauptstraße ist kein Platz für mehr als zwei, drei große Gemischtwaren-Kaufhäuser.
  2. Lage Lage Lage ist auch hier wichtig, analog zum Internet ist natürlich die Suchmaschinenfindbarkeit gemeint.
  3. Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen. Das heisst nur die Großen werden immer noch größer. Punkt Nr. 3) ist schon jetzt Fakt: Laut einer Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2011“ des Handelsinstitut EHI zusammen mit dem Marktforscher Statista werden auch in Deustchland die Top10 immer größer und allen voran schreitet Amazon. Aber selbst dort oben wird die Luft dünner. Der deutsche Megakonzern Otto, der übrigens trotz seines viel höheren Alters deutlich kleiner als Amazon ist, aber auch eBay oder der Neckermann Konzern werden um zukünftige Marktanteile erbitterte Kämpfe ausführen müssen.

Seit gestern ist nun im Bereich Consumer-Electronics auch www.media-markt.de mit einem „richtigen“ Shop online, da haben in der Vorstandsetage wohl einige Alarmglocken geklingelt. Das Problem: Auf der Hauptstraße wird es eng und gute Plätze sind schon vergeben, computeruniverse.de, pearl.de, hoh.de, alternate.de und natürlich Amazon sind schon längst da, um eine Konsolidierung wird der Elektronikmarkt in den nächsten 2 Jahren zwangsläufig nicht herum kommen und einer der Gewinner steht jetzt schon fest. Amazon.


Amazon. Einfach unwiderstehlich?

Kein anderes Internetunternehmen, von Google, Facebook oder Apple als Technologiekonzerne einmal abgesehen, hat es geschafft seinen Markenkern mit einem derart universellen Urvertrauen anzureichern. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Amazon kein einziges der sonst üblichen Trusted-Signale wie TÜV-Zertifikate, Stiftung-Warentest-Belobigungen oder Trusted-Shop-Signets auf seinen zentralen Seiten hat, noch nicht einmal im Checkout?
6 Kernaspekte haben Amazon auch ohne TÜV-Siegel zu einem, zumindest "gefühlt" sicheren Online-Shop-Krösus gemacht:

1) Don‘t make me think! Der "1-Click-Shopping" Button. Der ungekrönte King of Call-to-Action
Amazon vereinfacht das Denken. Erinnern Sie sich an das tolle Buch von Steve Krug „Don‘t make me think!“? Niemand hat diesen Leitgedanken so gut übersetzt wie Amazon: Der patentierte und daher auch nicht so ohne weiteres kopierbare „1-Click“ Button spart den Kunde jeden Menge Zeit sich die Mühe zu machen sich einzuloggen und umständliche Formulare auszufüllen. Auf keiner Website dieser Welt kann man folgerichtig so schnell und "denkfrei" bestellen wie hier.

kigofbutton

Aber Vorsicht: Der Button allein macht es nicht aus! Es spielen weitere Parameter eine wichtige Rolle:

2) Permanente Innovation ohne dass man es "merkt"
Die Struktur der Seite ändert sich stets unmerklich nie impulsiv. Es gibt keine Total-ReLaunches und abrupte Änderungen, das schafft eine erstaunliche Kontinuität in der Wahrnehmung, scheinbar ist immer alles da, wo es immer schon war. Dabei ist das Unternehmen hoch innovativ, sie lassen es nur „nicht so raushängen“:
Permanent werden neue Ideen und Systeme ausprobiert, fast beiläufig wurde vor einigen Jahren dem Bestellen-Button ein „Verkaufen“ Button hinzugesellt und die Kunden stellten mit großem Erstaunen fest, dass Amazon nicht nur eine Verkaufsplattform darstellt. Es war überhaupt einer der genialsten Schachzüge Jeff Bezos, die pure Einspurigkeit, die klassische Monopolhaltung eines Großkonzerns zu zerschlagen und sich für andere Händler zu öffnen. Eine Haltung die großen deutschen Versendern auch heute noch schwerfällt.

3) Versandkosten - muss man sich keine Gedanken drüber machen
Die überaus günstigen Portokosten sind eine Sache, irgendwie hat man das Gefühl sich nicht die Mühe machen das zu kontrollieren - automatisch geht man stets von einer vorteilhaften Versandkostenvariante aus.

4) Tempo, Tempo, Tempo! Lieferzeit - Amazon ist IMMER der Benchmark
Die andere Sache ist dass die Liefergeschwindigkeit geradezu sprichtwörtlich ist. Kein anderes Unternehmen löst bislang dieses wichtige Kriterium auf, stattdessen ist Amazon oft der Lieferzeiten-Benchmark. Auf Händler die nicht diese schnelle Lieferung ermöglichen, wird erheblicher Druck ausgeübt. Selbst Versandhändler die seit Jahrzehnten im Versandhandel in Deutschland tätig sind haben keine vergleichbare Offline-Infrastruktur aufgebaut. Amazon ist kein rein digitales, virtuelles Konstrukt. Millionen wurden von Bezos in hochmoderne Lager an zentralen Autobahnknoten gesteckt und während Quelle gerade Pleite ging und Menschen arbeitslos wurden schuf Amazon gleichzeitig Tausende neuer Arbeitsplätze.

5) Preis - das Gefühl der Vergleichbarkeit
Die Produkte sind meist kaum billiger als an anderen Orten bei denen dieses Urvertrauen fehlt, aber Amazon schafft onsite Kontrast und Vergleichsmöglichkeiten: Die riesige Produktpalette zeigt Alternativen auf und bietet Orientierung, eine funktionierende Recommendation-Engine, passende Cross- und Upselling-Strukturen und man ist mutig genug neben einem neuen Produkt - falls vorhanden - auch eine gebrauchte Alternative anzubieten. Das verleitet User schnell dazu, sich nicht mehr auf anderen Seiten umzuschauen, man hat schnell das Gefühl umfassend über die Kostenstrukturen seiner Suche informiert zu sein

6) Vorbildlicher Service
Umtauschen einer Ware wird natürlich als selbstverständlich angesehen und sehr einfach gemacht. Das Bewertungssystem ist eines der Ältesten seiner Art und war Vorbild für viele Generationen von Bewertungsmodulen der Mitbewerber. Die strenge Vereinheitlichung der Service-Prozess z.B. Zahlvorgänge, Retouren, Liefertracking sorgt dafür, dass manche User gar nicht merken oder wissen, dass Amazon zum Teil auch ein Marktplatz und die Produkte von Dritten kommen. Von außen sieht es so aus, als sei eben alles Amazon.


Der eCommerce-Benchmark heißt Amazon

Amazon ist in vielen Bereichen ein Benchmark für sicheres, vertrauensvolles, schnelles und unkompliziertes Online-Shoppen. Diesen Benchmark zu toppen bedeutet nicht, ein bisschen besser zu sein, auffallen tut man erst, wenn man massiv besser ist! Amazon ist kein Musterschüler für gutes Online-Kaufen sondern der Lehrer aller anderen, der Laden mit dem Meisterbrief.


Keine Chance gegen Amazon?

Ist unser Wunderkind tatsächlich also fehlerlos und damit unbesiegbar?
Immerhin gibt es auch Bereiche in denen Amazon seine Vormarktstellung nicht mehr so leicht halten kann, interessanterweise in seinem ureigenen Revier, da wo ursprünglich alles angefangen hat: Bei Büchern und Musik. Der Kindl ist der Versuch eine mögliche Vormachtstellung von Apple im Bereich elektronischer Bücher aufzuhalten während dieser Zug bei elektronischer Musik bekanntlich schon abgefahren ist, hier konnte iTunes bereits vor Jahren punkten und Bezos wird sich wohl fürchterlich geärgert haben. Das gleiche soll ihm nun bei Büchern nicht noch einmal passieren und auch im Bereich Film ist Bezos klar, dass er gewaltig nachsitzen muss, die starken Marketing-Aktivitäten für die Lovefilm-Plattform sprechen Bände. Insgesamt zeigt sich also, dass eben auch Amazon nicht unbesiegbar ist. Der Schlüssel zum Erfolg liegt definitiv darin eine höhere Innovationsdynamik zu entwickeln und mehr und besseren Service für den Kunden zu schaffen. Ansatzpunkte, Schwachstellen bietet Amazon mehr als genug:

Schwachstelle Relationship-Management
Amazon ist tatsächlich ganz schlecht in Sachen eMail-Marketing, hier schiesst man mit sehr viel Schrot auf viele Spatzen, andere Retailer können das deutlich besser und professioneller. Das gilt auch für komplexere Dienstleistungen rund um ein Produkt. Einen Multifunktionsdrucker kann Amazon auch verkaufen, ein individuelles Servicepaket mit Toneraustausch, Leasingangebot und Reperaturservice wird aufgrund seiner Kompexität für den Großkonzern naturgemäß weniger gut handhabbar.

Schwachstelle Social-Commerce und komplexere Produkte
Amazon hat zwar mit Facebook in den USA Kooperationsverträge geschlossen, ist aber im Bereich Social-Commerce nicht wirklich gut bestückt. Auch bei komplexeren und erklärungsbedürftigen Produkten und bei Kundenbindungsprogrammen muss Amazon aufholen, die Entwicklung der Amazon-Card zeigt, dass sich Bezos dem Problem angenommen hat.

Schwachstelle Cross-Channel und Co.
Amazon ist nach wie vor - ausser mit seinen Lagersystemen - nur online vertreten. Es gibt kein Filialgeschäft, äußerst geringe Offline-Aktivitäten, keine Printmailings, Beileger oder Kataloge. Sicher. Katalog sind teuer und aufwändig, aber in der richtigen Mischung konvertieren sie ausgesprochen erfolgreich. Sicher ist das ein Grund, warum der eine oder andere Versender überhaupt noch existiert. Und das Beispiel Elbenwald.de zeigt mit Hilfe seiner neu geschaffenen Filialen, dass ein reiner Online-Versender auch sehr erfolgreich einen stationären Vertrieb ergänzend zum Online Geschäft aufziehen kann.

Schwachstelle Alleinstellung
Erfolgreiche Produkte konvertieren auch dann in einem schwierigen Shop-Umfeld, wenn die Alleinstellung stimmt und es nicht beliebig und vergleichbar ist. Das hat sogar Jeff Bezos erkannt und er lässt mit wachsender Begeisterung Amazon-Eigenmarken entwickeln, denn irgendwann muss ihm aufgefallen sein, dass wenn er mal Traffic und Conversion verliert, er sie über Vergleichbarkeit verloren hat.

Schwachstelle Indiviualisierung
Überall da, wo man sich ein Produkt sinnvoll und individuell zusammenstellen muss ist Amazon deutlich überfordert, Fahrräder gibt es zwar auch bei Amazon aber eine passgenaue Zusammenstellung funktioniert dort nicht. Ob Müsli, T-Shirts, Notizbücher, Computer oder Schokolade überall da, wo komplexere Auswahlprozesse gefragt sind, ist Amazon nicht gut genug - will es vielleicht auch gar nicht sein.

Schwachstelle Usability
Die schiere Fülle an Produkten und die durchaus komplexen Tools und Möglichkeiten machen Amazon nicht gerade zu einem Leuchtfeuer der Gebrauchstauglichkeit. Hier zeigen anderen Shops, dass es aufgeräumter logischer und sinnvoller geht. Insbesondere Usability Papst Jakob Nielsen wird nicht müde den Finger in die Wunden zu legen und zeigt gerne Videos von verzweifelten Amazon Online-Käufern, die dort an simplen Kauftasks scheitern.


Rüstzeug für den Kampf gegen den Giganten

Erst einmal darf ich Ihnen verraten was sie nicht versuchen sollten. Amazon kopieren. Dieser Zug ist bereits vor 8 Jahren abgefahren, damals hätte man dieses Chance vielleicht noch gehabt, ausserdem reicht es nicht einfach eine Oberfläche zu kopieren, dahinter steckt eben auch eine ganze Philosophie die nicht kopierbar ist.

1) Die Kooperation suchen. Wer Amazon nicht zum Feind haben will kann auch sein Freund sein
Definitiv eine mögliche Lösung: Also Partner von Amazon werden und als verlängerte Werkbank fungieren oder, wenn man das nicht will den Amazon Checkout einsetzen. Aber Vorsicht. Die Konsequenzen lassen sich leicht ausmalen. Hohe Abschöpfung der Rendite, das Verschwinden der eigenen Marke im Schatten des großen Bruders, das Nicht-Besitzen des Kunden, die Neigung Bezos erfolgreiche Produkte in Eigenmarken umzuwandeln und eine Abhängigkeit von einem Geschäftsmodell, das nicht das Ihre ist. Muss man mehr sagen?

2) Markenvertrauen nutzen
Viele Unternehmen sind aufgrund ihrer langjährigen, eigenen Markengeschichte gar nicht mal so schlecht aufgestellt, wäre das nicht so würde Neckermann mit seinem unbestritten schlechteren Geschäftsmodell längst pleite sein. Diesen Marken-Hebel spielen noch längst nicht alle Retailer voll aus, ableitende Maßnahmen könnten genau aus den Schwachstellen entwickelt werden, die Amazon jetzt noch hat.

3) Deltas erkennen
Mit dem Delta-Prinzip messen Sie die Schwachstellen die ihr Unternehmen gegenüber Amazon hat und die Schwachstellen die Amazon gegenüber ihrem Geschäftsmodell hat.
Wenn Ihre Schwäche in der Lieferzeit gegenüber dem Tempo Amazons liegt, aber nicht im Pricing, müssen Sie einen entsprechenden Ausgleich schaffen, das kann zum Beispiel ein versprochenes Goodie für jeden Tag sein, den ihr Produkt länger unterwegs ist als das bei Amazon gekaufte und und und.

Die oben aufgeführten Schwächen Amazons könnten auch hier zur einer ersten Liste der eigenen Stärken gegenüber Amazon aber auch anderer Mitbewerber sein. Ein Beispiel ist das Fehlen des Multichannel-Ansatzes bei Amazon:

4) Multichannel nutzen.
Noch gibt es keine Offline Amazon Filialen in deutschen Fußgängerzonen, aber wer weiß wie lange noch? Die geschickte Kombination aus Filialgeschäft, Offline-Mailings, Print-on-Demand Katalogen kann sehr erfolgreich sein, wenn es gut gemacht ist und hier gibt noch ein großes ungenutztes Potenzial.


5) Eigenmarken entwickeln und Produkte Individualisieren.

OK, das hat Amazon auch schon versucht und wird es sicher mit großem Erfolg weiter tun. Aber Eigenmarken haben neben den gigantischen Nachteilen auch den Vorteil nicht bei Amazon verkauft werden.


Fazit

Höchstwahrscheinlich geht am 21.12. die Welt nicht unter und Amazon wird auch nicht den eCommerce vollends beherrschen. Aber höchstwahrscheinlich wird Amazon wieder etwas mächtiger, wieder etwas größer und wieder etwas reicher sein. Es wird also dringend Zeit, diesem Treiben nicht mehr tatenlos zuzuschauen.
Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte, es klingelt an der Tür. Habe mir gestern eine 2 Terrabyte-Festplatte bestellt und das wird der Lieferservice sein - ich wollte sie erst beim neuen Media-Markt bestellen, aber die ganze komplizierte Klickerei war mir viel zu anstrengend und hab' dann doch wieder bei Amazon ... na Sie wissen schon, wie es eben alle machen....





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Matthias Henrici Matthias Henrici ist eCommerce-Mann der ersten Stunde. Bereits Anfang der neunziger Jahre entwickelte er wertschöpfende Multimedia-Projekte u.a. für deutsche und internationale Unternehmen. Seit 11 Jahren lehrt er als Dozent für Usability und Neuro-Marketing an deutschen Hochschulen. Matthias Henrici auf XING

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46 Reaktionen auf  “Weltuntergangszenarien 2012 – macht Amazon uns alle platt?”

Kommentare

  1. Daniel Hüpenbecker Daniel Hüpenbecker

    Sehr lesenswerter Artikel, wunderbar zusammengefasst und eine erstklassige Referenz auch für Kundengespräche mit Shopbetreibern!

    Besten Dank dafür!

  2. Martin Martin

    WoW Hammer Artikel! Wirklich sehr umfangreich, ich bin zwar selten so ein langer text Leser, musste mir aber dann doch alles durchlesen..!

    Danke dafür!

  3. m@ik m@ik

    Sehr lesenswert, vielen Dank dafür!

  4. Max Max

    Super Artikel, nur stört mich das hochloben der Versandgeschwindigkeit ein bisschen. Amazon ist hier über die Jahre ein wenig unzuverlässiger geworden. Und das aus folgendem Grund. Den Versand bspw. über Hermes zum Teil abwickeln zu lassen. Hermes bekommt hierbei auch von seitens Amazon nicht den nötigen Druck einen Versand rechtzeitig auszuführen. Sogar bei Prime-Kunden. Sehe ich nach der Bestellung „Versand durch Hermes“ ist der nächste Schritt eigentlich shcon der Support-Chat

  5. Meier Meier

    Tja… Da kann nur noch Amazon sich selber zerstören:

    – http://www.informelles.de/2011/10/31/hartz4-empfaenger-schuften-fuer-amazon/
    – http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article1826621/Amazon-laesst-Hartz-IV-Empfaenger-gratis-arbeiten.html
    – http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kritik-an-arbeitsbedingungen-bei-amazon-weihnachtselfen-im-praktikum-1.1186410
    – http://equal-pay-plus10.de/wordpress/?p=376

    Für mich persönlich ist Amazon gestorben. Es gibt genügend Alternativen. Die vielleicht nicht ganz so „bequem“ sind, aber auch funktionieren.
    Man muss für sich selber entscheiden, wo man einkaufen möchte.

  6. Matthias Henrici Matthias Henrici

    @Max. Mass muss hier auch noch zwischen Lagerhaltung, Vorratshaltung und Versandzeit unterscheiden. Wegen der riesigen Lagerkapazitäten sind eben viele Produkte auch on-stock und dadurch schneller bei den Transportunternehmen. In der Wahrnehmung des Kunden fällt das wieder zusammen auf die Aussage: Amazon ist einfach schnell.

  7. ClaudiaBerlin ClaudiaBerlin

    Hier mal ein Erfahrungsbericht vom Online-Einkauf beim Traditionstanker Neckermann:

    Shop-Erfahrungen: Warum ich nicht mehr bei Neckermann kaufe
    www.webwriting-magazin.de/shop-erfahrungen-warum-ich-nicht-mehr-bei-neckermann-kaufe/

    Ich verstehe wirklich nicht, warum ein Unternehmen wie Neckermann sich nicht mehr Mühe gibt, auf die im Netz gewachsenen Gewohnheiten einzugehen. Mit diesem trägen Beharren, die als Arroganz und Ignoranz ‚rüber kommt, treiben sie die Kunden geradezu in Amazons Arme!

  8. Stefan Wolk Stefan Wolk

    Kann mir nur wünschen, dass jeder Entscheider bei deutschen Retailern dieses Posting liest… und anfängt zu denken!

  9. Frank Frank

    Wir posten das mal bei unseren Kunden, also den Shopbetreibern. Vielleicht entstehen da noch weitere Ideen, wie man dem „Problem“ Amazon Herr werden kann. Mittlerweile haben aber sich schon 3 (!) unserer Kunden an einer Zusammenarbeit mit Amazon verbrannt. Da werden die Verkaufszahlen der „Partner“ über Amazon herangezogen, um zu erkennen, was bei denen funktioniert. Und dann: Dann geht Amazon los und verhandelt direkt mit dem Hersteller. Der ist natürlich entzückt, dass Amazon ihn anspricht, macht jeden Scheiss mit. Der Dumme ist der kleine Händler. Denn Amazon wird ihn fortan massiv unterbieten (und ggfs. sogar noch die Kategorie des Produktes ändern, sodass die abzugebenden Prozente rein zufällig steigen). Herrlich.

    Vielen Dank für den großartigen Artikel. Er zeigt sehr gut, wo wir mit Amazon stehen und wo man noch Chancen sehen kann. NOCH.

  10. Dirk Wiedenhaupt Dirk Wiedenhaupt

    *grins*… Ich habe mich sehr gefreut mit Elbenwald.de als eins der letzten gallischen Dörfer genannt zu werden. Danke für das Lob 🙂

    Generell muss ich sagen, das wir rundweg positive Erfahrungen mit Amazon gemacht haben. Wichtig ist es, das mit wirklich seine Nische findet. Dann kann man auch als Händler sehr erfolgreich auf Amazon.de seine Produkte anbieten. Wir nutzen Amazon durchaus auch zur Neukundengewinnung. Wir bieten dort unsere gesamt Produktpalette an, teilweise sogar zu höheren Preisen als auf unserer eigenen Webseite (je nach Konkurrenzsituation). Wir erreichen damit Kunden, die sonst nie bei uns direkt gekauft hätten (Stichwort größtes Gemischtwarenkaufhaus der Hauptstr.). Jetzt hat man aber die Adresse und kann natürlich wunderbar Kataloge zusenden, auf Angebote in den Filialen hinweisen…

    Also für uns ist Amazon eine wunderbare Ergänzung unseres Kerngeschäfts. Angst um unsere Marke haben wir nicht.

    Was aber richtig ist, das Amazon die Messlatte was den Versand angeht sehr hoch hängt. Hier muss man mitspielen können (Geschwindigkeit und Preis), sonst bekommt man die Kunden auch nicht von Amazon „weg“.

    Beste Grüße,
    Dirk Wiedenhaupt
    Elbenwald.de

  11. ModernPixel ModernPixel

    Wirklich super Artikel, danke Euch.

    Gerade für Kundengespräche mehr als geeignet.
    Ich stimme euch auch zu 100% zu, das Amazon der Lehrer alles eCommerce-Sites ist.

    Sehr Lesenswert…

  12. Robin Heintze Robin Heintze

    Super Artikel, vielen Dank dafür.

    Amazon ist in der Tat nicht unschlagber:

    Habe gerade ein Paket mit meiner neuen Laptop-Tasche von www.lieblingstasche.de bekommen.

    War nicht als Geschenk bestellt, umso größer das Aha-Erlebnis: http://t.co/Qnqrj30E

    Durch Charme haben die gerade einen Fan gewonnen.

  13. Daniel Lenz Daniel Lenz

    Schöner Text. Den deutschen Amazon-Umsatz schätze ich allerdings in 2011 auf rund 3,3 Mrd Euro statt „über 2“. Irgendwelche anderen Schätzungen?

  14. Matthias Henrici Matthias Henrici

    Hallo Daniel. Die aktuelle Zahl gibt es noch und ich wollte nur konservativ schätzen und habe mich an den bekannten 1,8 Mrd orientiert 😉 Eventuell hast Du mit Deiner Zahl Recht.

  15. Kai Köpke Kai Köpke

    Ein toller Artikel. Vielen Dank dafür!

  16. Wolfgang Fuchs Wolfgang Fuchs

    Kundenrezssionen fehlen für mich noch als weiterer Aspekt bei dem Amazon wohl unschlagbar ist.

  17. Wuppertaler Wuppertaler

    Vielen Dank für diesen wirklich lesens- und empfehlenswerten Artikel. Obwohl ich selbst seit Jahren bei Amazon einkaufe, kannte ich bis eben den „1-Klick-Button“ noch gar nicht. Werde ich mir beim nächsten mal genauer ansehen. Oder sollte ich jetzt doch wieder beim kleinen Online-Händler einkaufen? Hmm…

  18. Georg Schardt Georg Schardt

    Sehr fundierter Beitrag, dem wenig hinzuzufügen ist. Was ist die Antwort des Deutschen eCommerce?

  19. Matthias Henrici Matthias Henrici

    Hallo Herr Fuchs. Stimmt, dass hatte ich unter Punkt 6 nur kurz angerissen

  20. murry murry

    Amazon hat sich allerdings selbst ins Knie geschossen indem sie einen Teil des Versands auf Hermes umgestellt haben. Hermes ist zwar spotbillig aber
    1. Langsam
    2. Zum Teil unprofessionell – zum Teil Teilzeitkräfte die nach Feierabend in ihrem Hauptjob im Privatwagen Pakete ausfahren.

    Der OBerhammer war mal: Paket bei Amazon bestellt. Paket kommt nicht. Eine Woche später: Postkarte von Hermes – per POST!! Wir haben ihre Anschrift nicht gefunden, bitte rufen sie uns an und geben Sie eine Wegbeschreibung durch. Wie albern ist das denn, die finden einen nicht und schicken dann eine Postkarte mit der Konkurrenz in der Hoffnung das die mich findet und ich dann Kontakt aufnehme.

    Seitdem verzichte ich weitgehend auf Amazon, da man nie vorher weiß mit wem sie versenden.

  21. Marketer Marketer

    Im Bereich der eBooks darf Amazon wohl noch auf deutliche Zuwachsraten in Deutschland hoffen: http://www.marketingfish.de/all/e-books-und-e-reader-deutsche-etwas-langsamer-4615/
    Meiner Meinung steht Kindl der große Durchbruch in Deutschland noch bevor. Eine Fahrt in der New Yorker Metro genügt, um zu sehen, welcher Alltagsgegenstand Amazons eBook-Reader dort schon ist.

  22. Marcel Marcel

    Im Zusammenhang des Artikels ist eine Nennung von hoh ein schlechter Scherz. 2x Pleite, der Jahresumsatz im Branchenvergleich nur unteres Mittelfeld und der Shop verkauft auch nur über den Preis. Keine Spur von Individualisierung, Kundenorientierung oder gar einem Gefühl von Einkaufserlebnis. (Ich habe mich schon bei der letzten IFH-Umfrage auf iwb.de gefragt, ob die Statistik diesbezüglich ernst gemeint sein soll.)

    Ansonsten: „Thumbs Up!“, wirklich nette Zusammenfassung.

  23. Sascha Ballweg Sascha Ballweg

    Amazon hat einen großen Vorteil, ebenfalls aber eine sehr große Schwäche.

    Der größte Vorteil von Amazon sind IMHO nach wie vor die Kundenrezensionen, die es in dieser Fülle und Form im Grunde nirgendwo anders gibt.

    Gerade eBay leidet enorm darunter, dass dort zwar die Shops bewertet werden können, nicht aber die Produkte. Und das macht Amazon aus – der Kunde interessiert sich zunächst mal nur (!) für ein Produkt. Er muss es finden, vergleichen und genau dieses Produkt besitzen wollen.

    Als Kunde kann ich durch Rezensionen erkennen, dass ich ein vermutlich gutes Produkt kaufen werden, bzw. ich kann die Einschränkungen erkennen und Preis-/Leistung abwägen. Das der Händler der mich beliefert entweder Amazon selbst ist oder das Amazon-System zumindest für einen reibungslosen Ablauf sorgen wird, darauf kann ich mich nahezu blind verlassen. Es interessiert mich deshalb auch nicht. Kurz: Alles was hinter dem Produkt und dessen Lieferung zu mir steht interessiert mich nicht. Ich will es im Grunde auch nicht kennen oder „erleben“.

    Dies beschreibt eine Kaufvorgang, bei dem keine Probleme bei der Produktauswahl oder der späteren Anwendung auftauchen!

    Und genau hier zeigt sich auch der große Nachteil Amazons. Es gibt keinen individuellen Support für erklärungsbedürftige Artikel. Weder vor noch nach dem Kauf.
    Der Händler (Amazon) kennt die Produkte meist gar nicht, es handelt sich um einen reinen Massenversender (z.B. Online-Apotheken) oder um einen „eingeklingten“ Spezialshop der über Amazon auch nicht den Support leisten kann, der in seinem eigenen, spezialisierten System möglich wäre.

    Als Kunde muss ich mich also erst einmal selbst schlau machen, was genau ich denn eigentlch suche und was meinem Anspruch genügen würde (Notebook, Netbook oder gar einen Desktop-Ersatz). Erst danach kann ich die Amazon-Kundenrezensionen auch sinnvoll für mich nutzen.

    Als spezialisierter Nischen-Shop mit Produkten gegen Schwitzen & Körpergeruch leben wir geradezu davon eine komplette „Wissenswelt“ rund um Schwitzen & Körpergeruch anzubieten. Problematisch wird es aber, wenn die Kunden unseren individuellen Support und unsere Wissenswelten nutzen um die Produkte dann bei Amazon zu bestellen.

    Doch was tun? Entweder ich schotte mein Wissen gegen Kunden ab die unsere Produkte woanders kaufen (geschützte Support- und Wissensbereiche) oder ich lasse mein Wissen im Netz frei verfügbar und vertraue darauf, dass dieses Know-How Interessenten davon überzeugt auch Kunde zu werden. Aus „Wertschätzung“ und um auch dauerhaft von diesem Wissen und dem Support profitieren zu können.

    Wenn man von Amazon nicht aufgefressen werden möchte sollte man sich also zumindest um eigene Rezensionen kümmern. So kommen wir bei Google mit www.schwitzen.com über die Suchphrase „antitranspirant kaufen“ immerhin auf eine Anzeige von rund 2.000 positiven Bewertungen – Amazon auf 6.500.

    Nur das unsere positiven Bewertungen sich eben zu 100% auf das Produkt „Antitranspirant“ beziehen und nicht auf Bücher, CDs, Shampoos und Kinderwagen. Eine wichtiger Unterschied!

  24. Lo-Com Lo-Com

    Vielen Dank für den hochinteressanten Artikel!!!!

  25. Meier Meier

    Danke für den Artikel. Er trifft den Nagel auf den Kopf. Amazon wird genauso wenig die anderen Händler platt machen, wie die Welt Ende 2012 untergehen wird.

    Wahrscheinlicher ist eher, dass es andersherum passiert. Das Problem ist nämlich, dass Amazon ein Problem mit seinem Preismodell hat und gar nicht in der Lage ist, ohne Zwischenhändler leben zu können.

    Diese können aber ihre Ware preiswerter anbieten, weil sie sich dann die 15% Provision auf den Brutto sparen können.

  26. Ralf-Michael Mohr Ralf-Michael Mohr

    Toller Artikel, der dazu anregt sich noch weiter zu verbessern.

    Man sollte als Händler wirklich nicht über Amazon verkaufen. Auch mir ist bekannt das Amazon sich den Umsatz der Topseller schnell ins eigene Haus holt.

    Wir haben festgestellt das die Kunden in den Bewertungen für unseren Shop http://www.werkzeugkoffer-shop.de immer wieder die freundliche und kompetente Beratung, die Übersichtlichkeit, günstige Preise und schnelle Lieferung lobend hervorheben.
    Daran sehen wir das es nicht unmöglich ist in vielen Bereichen gleich gut oder besser als Amazon zu sein. Im Bereich „einfacher Bestellvorgang“ hat Amazon aber wirklich die Nase vorn.

  27. Christian Christian

    Sehr interessanter Artikel. Wobei es ja noch Leute geben soll die Amazon nicht kennen 😉
    Naja, aber die Kaufen auch sonst nichts im Internet….

  28. Matthias Henrici Matthias Henrici

    @Christian. 😉 Stimmt. Oder man ist schon „tot“, dann hat man mit Amazon auch nichts mehr am Hut.

  29. Markus Schall Markus Schall

    Ein, wie ich finde, sehr lesenswerter Artikel, in dem man als Shopbetreiber viel (von Amazon) lernen kann. Amazon hat aber noch ein paar weitere Tricks drauf, um beispielsweise bei Google mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit auf den hohen Plätzen zu landen. Schon mal aufgefallen, daß Amazon alte Artikel nicht löscht, sondern online läßt? Aus gutem Grund! Beispielsweise ist Amazon unter dem Suchbegriff „MacBook“ bei Google mit dem MB061 auf Platz 5, einem Apple Notebook, das schon seit Jahren nicht mehr produziert wird. Meiner Meinung nach eine Lücke in Google, die Google schließen sollte, denn dieses Suchergebnis ist für 99% aller Suchenden nutzlos. Außer für Amazon… 😉

  30. Matthias Henrici Matthias Henrici

    @Markus. Ein guter Hinweis, aber Amazon wird das sicher damit begründen, dass ja auch gebrauchte Güter über diesen Marktplatz vertrieben werden und dann könnten „alte“ Artikel durchaus noch dabei sein.

  31. Igor Igor

    Toller Artikel 🙂 Dazu sollte noch erwähnt werden, dass Amazon gerade durch sein „hinterhältiges“ Partnerprogramm nicht zu unterschätzende Gewinne einfährt. Anders als bei anderen Programmen, gelten die Cookies gerade mal für 24h, wobei es bei den Mitbewerben i.d.R. 30 Tage sind.

    Zwar hat man als Publisher dank des Cross-Sellings erfolgsversprechende Provisionsumsätze, aber durch die Bedingungen (zu Gunsten von Amazon) bleiben die meisten Provisionen bei Amazon bzw. erhält Amazon kostenlosen Traffic, ohne dafür in vielen Fällen überhaupt einen Cent dem Publisher abzugeben.

    Zum Beispiel informiert sich Herr Mustermann an einem Freitag auf einer Webseite eines Publishers zum Produkt XYZ. Herr Mustermann lässt sich einen Tag Zeit um zu das Ganze zu überdenken, ob er das Produkt XYZ auch wirklich braucht. Dann bestellt er das genannte Produkt Sonntag Abends. Man möchte meinen, dass nun der Publisher dafür nun eine geringe Provision bekommt, aber dem ist nicht so, denn das Produkt war nicht im Warenkorb und da 24 Stunden bereits vergangen sind, verdient der Publisher 0 Cent.

    Würde der Publisher jetzt z.B. Produkte von Otto bewerben, so würde es keine Rolle spielen, ob sich Herr Mustermann Anfang eines Monats über ein Produkt informiert und erst zum Ende des Monats bestellt, der Publisher kriegt trotzdem seine verdiente Provision, da dieser Otto mehr Umsätze beschert hat. Ein fairer Deal, was man von Amazon nicht gerade behaupten kann!

    Daran sieht man wunderbar, dass andere Shops Amazon nie wirklich einholen werden können. Denn viele Publisher machen in vielen Fällen kostenlos Werbung für die Produkte im Amazon Shop und leiten Traffic an Amazon weiter ohne dafür gerecht entlohnt zu werden, während andere Shops gezwungen sind hohe Provisionen auszuzahlen, wobei der Publisher in 99% der Fälle auch vergütet wird, sofern die Cookies nicht gelöscht oder überschrieben wurden.

  32. Mario Burgard Mario Burgard

    Amazon nutzt wirklich jede Regel der Kunst und greift sogar aggressiv mit einigen Tests den Einzelhandel in den USA an. Eine für Smartphones entwickelte App soll den Besucher eines Geschäfts dazu motivieren, Preise zu vergleichen und gegen ein Kopfgeld von 5 Dollar gleich bei Amazon zu bestellen.

    Trotzdem gibt es eine wunderbare Studie der GfK-Gruppe, die aufzeigt, wenn Firmen mit stationärer Anbindung Onlinekanäle integrieren, somit dem E-Commerce und damit natürlich auch Amazon den Thron ansägen.

  33. Tom Tom

    Herr Wiedenhaupt schrieb:

    Wir bieten dort unsere gesamt Produktpalette an, teilweise sogar zu höheren Preisen als auf unserer eigenen Webseite (je nach Konkurrenzsituation).

    Das verstösst aber, soweit ich weiss, gegen die TOS für das Handeln auf Amazon. Hier mehr zum Thema Preisparität:

    http://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html?nodeId=200458420

    Man läuft so Gefahr, dass der Account bei Amazon geschlossen wird.

  34. Andreas Andreas

    Sehr schöner Artikel. Ich würde auch sagen, Amazon hat sehr vieles schon richtig gemacht und sich gut auf dem Markt etabliert. Aber in seinem jeweiligen Nischenbereich kann man einfach individueller reagieren und das als Alleinstellungsmerkmal nutzen.

  35. Hagen Hagen

    Sehr guter Artikel.
    Kleine Ergänzung aber: Amazon hat einen Katalog für Fashion. Habe ihn erst kürzlich wieder im Briefkasten gehabt… http://twitter.com/Hagen/status/273373898463121408/photo/1

  36. Markus Markus

    Kundenbewertungen fehlen für mich noch als weiterer Aspekt bei dem Amazon wohl unschlagbar ist, da man hier wirklich bei Umsatzstarken bzw. bekannten Artikeln viele Meinungen findet!

  37. alexander alexander

    Tolles Bericht. Danke sehr. Auch wer mit einem neuen Produkt bei Amazon einsteigt, hat halt die bessere Plätze an der Hauptstrasse des Amazons Store. Leider waren wir da nicht so Flott. Und andere Brands haben sich besser positioniert.

  38. Jan Jan

    Der Artikel ist immer noch bedeutend. Es ist noch schlimmer geworden in den letzten Jahren, aber waum hat keiner eine Idee?

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