Tipps

Kundenbindung mit verkürztem Checkout

Eine Konto-Anmeldung stößt immer wieder auf Unverständnis, weil der Nutzer den Mehrwert einer Anmeldung gerade bei der Erstbestellung nicht erkennt. Als Vorteile werden dem Nutzer oft eine Übersicht aller bisherigen Bestellungen, den Lieferstatus der aktuellen Bestellung und eine Merkzettel-Funktionalität genannt. Tatsächlich gibt es einige Wenige, die die Sicherheit haben möchten, alles kontrollieren zu können und alles im Überblick zu haben. Auch die eigene Kontrolle über die Daten kann eine Rolle bei einer Anmeldung spielen. Die eigene Entscheidung die Daten zu speichern und jederzeit das Löschen der Daten einfordern zu können, erscheint einigen sicherer, als die Bestellung als Gast, bei der nicht klar ist, inwieweit die Daten verarbeitet werden. Eine Merkzettel-Funktion hingegen wird eher selten genutzt, solange nicht regelmäßig gleiche Bestellungen ausgeführt werden.
Ein Vorteil wird allerdings oft vernachlässigt, der gerade für Vielbesteller in einem Shop von Interesse ist und maßgeblich zur Kundenbindung beitragen kann. Mit der Speicherung der Daten kann der unliebsame Checkout extrem verkürzt werden.

Conversionkiller Pflichtanmeldung im Checkout

Die Thematik der Pflichtanmeldung im Checkout ist immer wieder ein Thema, das bei Konversionsoptimierern negativ aufstößt. Kein Wunder, denn jeder, der schon mal im Nutzertest Nutzer auf eine Seite mit Pflichtanmeldung geschickt hat oder durch Testings überprüft hat, wie sich die Pflichtanmeldung auf die Konversionsrate auswirkt, wird feststellen, dass die Pflichtanmeldung ein wesentlicher Einflussfaktor auf die Warenkorb-Abbruchrate ist. Doch was der Internetriese Amazon vormacht, kann doch gar nicht so schlecht sein, oder?

Wieso konvertieren Nutzer nicht? Tools zur Onlinebefragung im Überblick

Auf der Webinale 2011 (hier noch mal der Bericht über die Webinale) erläuterte Stephen Pavlovich von Conversion Factory den Einsatz von Feedback-Tools, um herauszufinden warum Nutzer nicht konvertieren.
Anhand von Analytics-Daten kann man zwar erkennen, an welchen Stellen Nutzer aussteigen, aber nicht zwangsläufig auch warum. Um von Nutzern Feedback einzuholen, warum sie abbrechen, kann man auf seiner Seite Feedback-Tools einbinden, über die der Nutzer Fehler oder eventuelle Gründe für einen Abbruch mitteilen kann.
Da nach dem Vortrag das Interesse an den verschiedenen Tools relativ groß war, hier eine kleine Übersicht über einige Tools mit unterschiedlichem Umfang und Einbindungsarten.

Das schlechteste A/B-Testingtool…

Das Thema kann zwar sehr komplex und vielschichtig werden und es gibt einige Vorurteile, die sich hartnäckig halten – meine wichtigste Erkenntnis aus diesem Gesprächen ist jedoch simpel und lässt sich schnell auf den Punkt bringen:

Ausreden gelten nicht– Testing jetzt starten!
Bei der Wahl des Testingtools sollte man zu Beginn keine Angst vor Fehlinvestitionen haben!
Lieber klein anfangen – das schlechteste Testingtool ist überhaupt keins!
Auch Targeting ist kein Voodoo – heute Testingsoftware lädt dazu ein, es auszuprobieren!
Die Erkenntnisse aus Testing sind nicht auf anderen Wegen zu gewinnen!

In einem Satz: Es gibt absolut keinen Grund mehr, mit dem Einsatz einer Testing-Software noch zu warten oder darauf zu verzichten!

Darüber hinaus teile ich die Welt der Testingtools in unterschiedilche Kategorien ein.