5 Regeln für Produkttexte, die verkaufen

Zonk! Es passiert immer und immer wieder. Wieder bin ich auf einer Produktseite eines Shops gelandet, der exakt den gleichen Produkttext hat, wie der Shop einen Klick davor. Wort für Wort. In meinem Kopf geht der Sound einer altmodischen Alarmsirene los. Ich denke mir:

"Wenn dieser Händler nicht einmal einen anderen Text hat als die anderen, warum sollte ich dann ausgerechnet hier kaufen?"

Wieder so ein liebloser Kisten hin-und-her Schieber. Hat keine Ahnung vom Produkt. Wahrscheinlich hat er ganau so wenig Ahnung von Kunden und Kundenservice. Zonk. Ich nehme Tor 3 und gehe zurück zu den Suchergebnissen.

Regeln für gute Produkttexte

Denn: wenn es hier nichts besonderes gibt, kann ich auch gleich weiter suchen. Schauen, wo es wenigstens am billigsten ist. Für mich ist nämlich eine Sache (genau wie für Millionen anderer Onlineshopper) immens wichtig: Ich brauche Vertrauen. Ich will spüren dass der Händler sich auskennt. Ich will sicher gehen, das richtige zu kaufen.

Genau dieser Mechanismus macht Produkttexte zu den gefährlichsten Conversionkillern, die wir kennen.

Warum sie so gefährlich sind?

Weil die Auswirkung eines schlechten Textes nicht unmittelbar zu messen ist. Ich habe den Artikel ja schon vorsorglich in den Warenkorb gelegt um ihn mir zu merken. Kaufen werde ich ihn trotzdem nicht. Mein "Exit" passiert erst Seiten später. Minuten, nach dem das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Auf der anderen Seite der Website machen sich in der Zwischenzeit ein paar ausgebuffte Webanalytics- und Conversion-Ninjas auf den Weg um zu analysieren warum die Exitrate im Checkout nach dem Warenkorb so hoch ist.

Sie werden es nie heraus finden.

Deshalb ist dieser Conversionkiller so gefährlich.

Und nun?

Die gute Nachricht: man kann ja etwas dagegen tun.

"Herr Morys! Wir haben dreihunterfünfundfünzigtausend Artikel in unsere Shop. Wie stellen sie sich das vor? Hmmm?"

(Ja, ich höre diesen Einwand durch das Blog hindurch in meinem Kopf genau so wie die Alarmsirene)

Meinen Mitarbeitern sage ich: wenn es leicht wäre, könnte es ja jeder. Was wäre, wenn man mit der Optimierung der Topseller im Shorthead beginnt? Was wäre, wenn sich dadurch die Conversion um 50% erhöht? Oder 80%? Was wäre, wenn diese Optimierung einen ROI von 1:120 hätte?

Ich will damit sagen: es müssen nicht alle 3.000.000 Produkttexte optimiert werden. Fangen Sie doch einfach mal mit den wichtigsten an. Schauen Sie was passiert. Und dann lassen Sie uns über Ihren Einwand reden, das ginge nicht.

Wir kennen dann den ROI und reden nicht über Phantasien.

Zurück zum Produkttext:

Aus dem kurzen Prolog wissen wir jetzt, worum es geht. Gute Produkttexte müssen drei Dinge tun:

  1. Relevanz: Zeigen, dass das Produkt zu den Kundenerwartungen passt
  2. Vertrauen: Demonstrieren, dass der Händler sich auskennt
  3. Stimulanz: Das Gefühl vermitteln, dass der Nutzer hier und nicht woanders kaufen sollte

Wie geht das? Ich zeige zunächst an einem Beispiel, wie es nicht geht:

KFZ
Länge: 4,83 Meter
Neu, Farbe schwarz (Lack), gute Verarbeitung, inklusive Lenkrad und Türgriffen
Achtung! Super-Benzin zum Bertrieb des Artikels muss separat gekauft werden!

Wer will das schon?

So geht es also nicht. Die meisten Produkttexte listen einfach nur Features auf. Dabei verkauft ein guter Shop keine Features, er verkauft nicht einmal Produkte. Steve Jobs hat einmal gesagt: "Sell Dreams, Not Products".

Regel Nr. 1 lautet daher:

1. Value/Vorteile vorstellbar beschreiben

Ihrem potenziellen Kunden geht eine Frage im Kopf herum: Hilft mir dieses Produkt hier bei meinem Problem/meiner Aufgabe/meinem Wunsch (am besten)?

kosten-nutzen-waage

Ein einfaches Beispiel hilft, das Prinzip des Nutzenversprechens (Value Proposition) zu verstehen: Brot.

Schreibt ein Bäcker "Dieses Brot wurde in einem teflonbeschichteten VQ5000 Ofen gebacken und anschließend von Hand mit Typ 100 Mehl bestäubt"?

Nein, das tut er nicht.

Er schreibt aber auch nicht "Damit Sie satt werden."

Worum geht es also bei der zentralen Value Proposition? Es geht darum, die aus Kundensicht wirklich relevanten, differenzierenden Werte für das Produkt zu finden. Dass ein Brot satt macht ist genauso selbstverständlich, wie dass ein Auto Türgriffe hat. Schreiben Sie es also nicht, es wirkt auf Ihre Kunden ebenso albern.

Tipp: analysieren sie typische Produkttexte auf das Vorhandensein von Basisfaktoren in der Beschreibung und eliminieren Sie sie

simfy_value_proposition

simfy stellt drei Value Propositions in den Vordergrund

Was stellt ein guter Produkttext statt dessen in den Vordergrund? Es sind die wenigen Faktoren, die zählen. Die das Produkt eindeutig differenzieren und gegenüber anderen Produkten einen Kontrast haben. Differenzierende Faktoren bei Brot wären Geschmack, Haltbarkeit/Frische, Nährwerte. Eben die wirklich differenzierenden Faktoren.

Tipp: identifizieren Sie die eigentlichen differenzierenden Leistungs- oder Begeisterungsmerkmale eines Produkts

Stellen Sie diese Faktoren so weit wie möglich nach vorne.

Warum?

Sie haben nur wenige Sekunden, um mit der richtigen Botschaft im ungeduldigen und faulen Gehirn des Kunden anzukommen. Damit sind wir bei der zweiten Regel:

2. So kurz wie möglich schreiben - (aber 3. so ausführlich wie nötig)

Was heißt das jetzt genau? In den ersten Sekunden muss die primäre, d.h. die aus Kundensicht wichtigste und stärkste Value Proposition klar und eindeutig im Kundengehirn ankommen. Hier ist also weniger mehr. Im Anschluss wollen Nutzer jedoch mehr wissen - hier gilt es also, eher mehr als weniger zu schreiben. Deshalb gibt es das "aber".

Zunächst zum Intro - dies sollte so kompakt wie möglich sein. Das primäre Verkaufsargument sollte am besten in eine Headline gestellt werden, ganz nach vorne. Ganz kurz. So, dass es vom Nutzer, der die Seite zunächst nur abscannt (das machen übrigens fast 80% aller Nutzer) auf jeden Fall erkannt und gelesen wird.

ipod_value_propositions

Apple beginnt im oberen Teil der Produktseite sehr klar und plakativ

Auch der Einsatz von Bulletpoints hat sich bewährt.

  • Bulletpoints implizieren eine "Zusammenfassung"
  • Hier stehen immer wichtige Dinge
  • Daher werden Bulletlisten beim Scannen gelsen

Sie haben es gelesen, stimmt's?

Bulletlisten helfen dem Nutzer bei seinem Versuch, möglichst rasch die Spreu vom Weizen zu trennen. Deshalb treffen sich die Interessen an dieser Stelle.

Tipp: packen sie die wichtigste Value Proposition in die Headline, arbeiten sie eventuell mit einer Bulletliste mit weiteren Valuepropositions über dem Fold

Dies erzeugt für Nutzer in den ersten Sekunden die kritische Menge Aufmerksamkeit. Danach werden sich im inneren Dialog des Nutzers jedoch erste Fragen gebildet haben. Zum Beispiel:

"Aha. Und wie funktioniert das genau?"

Ihr Kunde hat "angebissen" und möchte nun mehr wissen. Wenn Sie diese Fragen nicht beantworten, war der Aufwand umsonst - daher Regel Nr. 3:

3. Produkt informativ und verständlich erklären

"Warum ist das besser? Wie wird es gemacht?"

Kunden sind kritisch und kaufen nicht, bevor alle Einwände geklärt sind. Gute Verkäufer wissen das und kennen die typischen und wichtigsten Einwände für jedes Produkt. Ein guter Detailtext klärt alle diese Einwände auf und beantwortet die offenen Fragen.

Eine gute Produkterklärung ist verständlich geschrieben. Sie beschreibt die Aspekte erneut aus Sicht des Kunden und aus dem Kontext der Nutzung.

Also schreiben Sie auch jetzt nicht primär vom Teflonofen. Sondern erklären sie, das Ihr Brot knuspriger schmeckt und länger frisch bleibt, weil sie es in einem Spezialofen behandeln.

Apple zeigt "below the fold" alle wichtigen Details

Apple zeigt "below the fold" alle wichtigen Details

Tipp: Schreiben Sie in kurzen, aktivierenden Sätzen. Illustrieren Sie diese kurzen Absätze eventuell mit einer kleinen Illustration oder einem Bild.

Was sollen denn jetzt aktivierende Sätze sein? Hinter dem kleinen Wort "aktivieren" steckt nämlich eine eigene Regel:

4. Aktivieren: Emotionalen Nutzen implizit kommunizieren

Uff. Das ist jetzt der schwierige Teil. Ich versuche es mal:

Das Thema lässt sich wieder mit Autos erklären. Was ist der emotionale Nutzwert eines Autos? Richtig. Marke, Prestige, vielleicht auch Umweltbewusstsein oder Nützlichkeit. Dominanz bei einem BMW. Nützlichkeit bei einem Skoda Octavia und Sparsamkeit bei einem Dacia.

bmw_implizite_codes

BMW verwendet zahlreiche implizite Codes, z.B. das Hotel im Hintergrund, dunkle Farben, rote Lichteffekte

Das Problem: Menschen mögen es nicht, wenn Ihnen etwas "emotional" verkauft wird. Wir definieren unser Selbstbewusstsein wie der Name schon sagt über das Bewusstsein, die Ratio. Und dennoch geben die meisten so viel Geld wie für eine Einraumwohnung in Dresden aus wenn sie ein 5er Kombi kaufen. Bei der Beichte des Kaufs gegenüber der Frau kommen dann drei pseudorationale Kaufargumente:

  • Schatz, der Wagen war heruntergesetzt, ein einmaliges Schnäppchen!
  • Das Kofferraumvolumen ist sagenhaft und die Ladekante viel niedriger als beim "Alten"
  • Der Verbrauch ist niedriger- aus Umweltgründen war das alte Fahrzeug quasi nicht zu halten

Die Kunst guter Texte besteht also darin, die richtigen pseudorationalen Gründe zu kennen und die emotionalen Faktoren auf impliziter Ebene dennoch anzusprechen. Aber diese Faktoren dürfen niemals explizit genannt werden.

bmw_emotion_und_ratio

Emotionale Codes im Bild und rationale Argumente ("Effizienz") im Vordergrund

Eines der besten Beispiele für implizite emotionale Codes (hier Luxus) ist diese Anzeige von David Ogilvy für Rolls Royce:

rolls-roye-ad

David Ogilvy hat emotionale Codes perfekt in eine pseudorationale Beschreibung gepackt.

Mehr zu diesem Text und seinen Hintergründen gibt es übrigens hier: http://www.grokdotcom.com/2009/08/03/ogilvys-famous-rolls-royce-ad-another-look/

Tipp: Packen Sie die impliziten Codes in Bilder, Symbole, Icons, Schriftarten, etc.
Tipp: Verwenden Sie eine gezielte Tonalität in der Headline und der gesamten Sprache des Textes.

Zusätzlich zur emotionalen Aktivierung gibt es noch den Aspekt der Handlungsaufforderung. "Aktivieren" meint in diesem Kontext also "Call to Action". Schreiben Sie also in den Button "Jetzt das Whitepaper mit 30 Tipps bekommen" statt einfach nur plump "Weiter". Dies ist jedoch für mich kein Aspekt von Produkttexten, daher klammere ich das Thema CTA hier aus.

So. Eine Sache wäre da noch.

Unabhängig von den spezifischen Codes gibt es jedoch auch noch ein paar Begriffe, deren Verwendung Sie grundsätzlich testen sollten. Ich nenne sie die "magischen" Worte, weil der menschliche Verstand in der Regel darauf reagiert. Daher zu guter letzt Regel Nr. 5:

5. "Magische Worte" verwenden

"Deine Musik" schreibt Apple in einer Headline für iCloud:

Apple_Deine_Musik

Ich weiß, ständig diese Apple Beispiele. Aber die haben einfach viele gute Beispiele.

Was macht Apple?

Sie verwenden "magische" Worte. Eines der wichtigsten ist "Dein" oder "mein". Dahinter steckt der so genannte Endowment Effekt. Menschen empfinden Dinge als kostbarer, wenn sie sie besitzen oder sie sich ihren Besitz vorstellen können. Weitere Informationen zum Endowment Effekt finden sich z.B. hier: http://www.businesspsych.org/articles/222.html

Ein anderer Effekt ist die Kraft des Kostenlosen. "Gratis" Dinge lassen den menschlichen Verstand sofort in den Modus der Verlustangst gehen. Rationale Entscheidungsprozesse werden gedämpft.

aktivierende_cta

Ein weiterer universeller Motivator ist die Neugierde. Alles was "neu" ist erregt durchschnittlich mehr Aufmerksamkeit, gleiches gilt für unser Belohnungssystem, es wünscht sich unmittelbare Belohnung. Daher funktionieren Worte wie "jetzt" oder "sofort" gut.

Einen guten Überblick gibt dieser Artikel auf copyblogger: http://www.copyblogger.com/persuasive-copywriting-words/

Tipp: Testen Sie den Einsatz magischer Worte - vor allem in Headline und CTAs

Fazit

Produktseiten sind deshalb so wichtig, weil hier die eigentliche Conversion passiert. Nicht im Checkout oder Warenkorb sondern auf der Produktseite wird verkauft. Von den Beispielen, die zwar allesamt keine Onlineshops sind, kann man gut die Mechanismen lernen und sie auf Produktseiten übertragen. Das ist sicherlich nicht immer leicht, aber es funktioniert. Denn:

"Konversion passiert im Kopf des Kunden"

Ich werde nicht müde, dieses Mantra immer und immer wieder zu wiederholen. So ist das halt mit Mantras. Auch wenn im Warenkorb die Exitrate zu hoch sein mag, wird die Ursache dafür an anderer Stelle liegen.

Die Welt des Kunden ist nicht so linear wie der Funnel in Google Analytics.

Und deshalb haben Optimierungen auf Produktseiten so hohe Effekte.

Starten Sie mit diesen einfachen Dingen, messen Sie den Erfolg. Arbeiten Sie sich durch.

Und fragen Sie mich, wenn es noch Fragen gibt 🙂

Viel Spaß beim Optimieren!

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André Morys André Morys ist Gründer und Vorstand der Web Arts AG und beschäftigt sich seit 1996 mit der Conversion Optimierung von Websites und Onlineshops. André Morys ist Dozent für User Experience an der TH Mittelhessen und Autor des Fachbuchs "Conversion Optimierung". Er ist häufiger Sprecher und Moderator auf Konferenzen. /// @morys auf Twitter folgen /// facebook /// Google+

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45 Reaktionen auf  “5 Regeln für Produkttexte, die verkaufen”

Kommentare

  1. Karazma Karazma

    Klasse, toll beschrieben und regt an mal paar Texte zu überdenken.

  2. Ralf Ralf

    Ach ja, das klingt alles soooo schön. Und wie sehr sehne ich mich danach, dass so etwas umgesetzt wird. Aber wer „gönnt“ sich bzw. seinen Kunden das schon? Gibt es denn, außer den „großen“ Brands, dafür aktuelle Beispiele? Ich kenne nach weit über 10 Jahren Webarbeit (noch) keines (in Deutschland)!?

  3. Adam Adam

    Hätte da eine Frage… was sagt es über einen Preis aus, wenn er rot ist? Also wenn z.B. ein Betrag …599,99€ in roter Schrift ist. Ist da rote Schrift legitim, oder sollte man da auf rot verzichten? Auch wenn das Gesamtbild des Shops dann nicht mehr so einheitlich wäre?

    VG.
    Adam

  4. André Morys André Morys

    Danke!

  5. Andre Andre

    Danke, toller Artikel. Gerade im Tourismusbereich sicher auch gut anwendbar. Gerade bei Reisen verkauft man Träume und Entspannung und da gibt es viele Wege, den Käufer zu überzeugen.

  6. Stefan Stefan

    Hi,
    super Artikel. Ich hatte mir eh schon vorgenommen meine Artikelbeschriebung selbst zu verfassen. Auf Grund der neuen Regelungen was den Handel mit Nahrungmitteln betrifft weiß nur leider keiner mehr so genau was man eigentlich noch schreiben darf und was nicht. Deswegen klammern viele Shopbetreiber sich an die Angaben der Hersteller. Ich werde es trotz allem mal bei ein oder zwei Produkten testen.

    Viele Grüße

  7. Jürgen Jürgen

    Sehr schöner Artikel! Schon nach dem lesen des ersten Absatzes klingelte ein weiterer Alarm bei mir, Stichwort „duplicate content“.

  8. André Morys André Morys

    Hallo Adma, das kommt sehr darauf an, welche Wirkung man erreichen möchte. Weiße Schrift auf rotem Grund wirkt z.B. sehr stark in Richtung Discount.

  9. Mathias Mathias

    Vielen Dank – viel Food for Thoughts zu einem anspruchsvollem und sehr relevanten Thema.

  10. Roland Roland

    Sehr gute Tipps. Da werden wir bei uns auch nochmal drüberschauen.

  11. Andreas Andreas

    Gerade im B2B-Bereich, wo ja angeblich alles so rational und vernünftig ist, ist emotionalisierte Beschreibung nicht zu vernachlässigen.

  12. Hildegard Fuchs Hildegard Fuchs

    @Adam: roter Preis dürfte weitgehend als „billig“ oder „Schäppchen“ wahrgenommen werden – wenn er denn zum Produkt paßt. Für den oben als Beispiel verwendeten Rolls also nicht die richtige Farbe …

  13. Harald Harald

    Hallo,

    sollte man den Kunden bei Produkttexten direkt ansprechen, oder die Beschreibung neutral halten.

    Also: Mit diesem Fischfutter strahlen die Farben Ihrer Fische……
    Produkt abc bring auch Ihren Herd auf hochglanz

    oder: Diese Fischfutter verstärkt die Farben von Aquariumfischen
    Produkt abc reingt6 herde auf Hochglanz.

    Wir hatten mal eine Kundenumfrage diesbezüglich gemacht, leichter Vorteil für direkte Ansprache.
    Gruß
    Harald

  14. Thomas Thomas

    Sehr ausführlicher und hilfreicher Artikel.
    Gerade in der Schmuckwelt ist Emotionalität ein absolutes Muss.
    Die richtigen Artikeltexte entscheiden hier unter anderem über eine Conversionrate von unter einem oder über fünf Prozent.
    Und damit im Zweifel über Überleben oder Marktaustritt.

  15. Thomas Thomas

    Vielen Dank für diesen hilfreichen Artikel. Konnte eine Menge lernen und verinnerlichen. Werde ich nunmehr bei meinen Projekten anwenden. Besten Dank!

  16. Florian Florian

    Vielen Dank für diesen tollen Artikel. Hat mir noch einen Ticken besser gefallen als der thematisch verwandte Artikel in der aktuellen Website Boosting. 😉

  17. Mario Burgard Mario Burgard

    Sehr, sehr, sehr cooler Beitrag. Ich finde, dass es auch allmählich mal an der Zeit wird, dass gerade hier in good ol‘ Germany mal klar wird, welches Element des Online Marketing (oder in der klassischen Bezeichnung Direct Response) hier den Close, den Abschluss macht.

    Den Abschluss macht nicht das SEO oder SEM oder der valide Quellcode. Den Abschluss macht auch nicht ein grafische ansprechender Job.

    Wenn sich genug Besucher auf der Webseite befinden und alle Basis steht, macht allein DAS WORT den Abschluss.

    Was du hier in der Kurzform für Shops beschreibst, tue ich in der Longcopyform für Emails und Verkaufsseiten, sowie Verkaufsvideos und eines ist klar:

    Der Text sollte in der Tat auf das Eigeninteresse abzielen, wie du es hier mit dem Endowment Effect erklärst.

    1. Eigeninteresse
    2. News
    3. Kurioses
    4. Auf „leichte Umsetzbarkeit“ hinweisen

    Das ist die Glücksformel für erfolgreiche Headlines. Dies könnte ebenso für kurze Produkttexte Anwendung finden.

    Auch in 150 Wörtern lässt sich eine nette Ministory unterbringen.

    Jedenfalls sind lieblose Wortverfrachtungen ein Zeichen dafür, dass jemand einfach kein Geld verdienen will und seine Kunden vielleicht auch nicht so schätzt, wie er das in einer Zeit tun sollte, da der Kunde sich in 3-5 Sekunden entscheidet was er und wo er kauft.

  18. André Morys André Morys

    Hi Mario, danke für den schönen Kommentar!

  19. Jagsch Wolfgang Jagsch Wolfgang

    Danke für diesen informativen und einzigartigen Artikel. Diese Infos helfen allen die Onlineshops optimieren.

  20. Vanessa Vanessa

    Vielen Dank für den Tipp mit den Produkttexten. Werde ich mir hinter die Ohren schreiben.
    LG Vanessa

  21. André Morys André Morys

    Hallo Wolfgang, hallo Vanessa, vielen Dank, freut mich wenn’s hilft. Viel Erfolg!

  22. Marco De Micheli Marco De Micheli

    Empfehlen kann ich auch meine Argument-Beispiel-Beweis-Nutzen-Kette von Überzeugungs-Elementen für Produkttexte, die sich als sehr wirksam erwiesen haben. Dazu einfach ein Beispiel:

    Dieser Drucker verursacht sehr tiefe Kosten (Argument/Leistung). Wenn Sie während eines Jahres beispielsweise 6000 Blatt Papier drucken, liegen die Durchschnittskosten dafür um die 35.00 Euro, bei diesem Drucker aber bei nur 25.00 Euro. (Beispiel). In Tests von zwei bekannten PC-Magazinen wurde diese Ersparnis nachgewiesen (Beweis). Für Sie heisst dies also nicht nur Druckerzeugnisse in brillanter Qualität sondern auch eine Einsparung von 100.00 und mehr Euro über mehrere Jahre hinweg (Nutzen).

  23. Rocco Jebram Rocco Jebram

    Wir verwenden zwar eigene Texte auf unserem Onlineshop, aber bisher wurden meist nur einzelne Eigenschaften, gepaart mit etwas Text eingefügt. Natürlich gelingt es uns nun nicht über 13.000 Artikel sofort zu überarbeiten, aber unsere Hauptartikel werden wir mit Ihren Tipps neu texten. Vielen Dank für diesen sehr informativen Beitrag!

  24. Sonnenschein Sonnenschein

    Schade, dass hier nur wieder die großen Namen und Beispiele herangezogen worden sind. Hinter diesen Copys und Lines stecken namenhafte Agenturen, die Texte werden vielfach optimiert und gegen gecheckt. Wer einen Shop mit vielen (austauschbaren) Artikeln betreibt, wird schnell an seine Grenzen stoßen. Und die Frage wird immer sein: Wer bezahlt die ganze Arbeit?

  25. Thomas Thomas

    starker, sehr nützlicher Artikel, gleichzeitig eine hohe Herausforderung für sich ständig wechselne Sortimente

  26. Kristin Reinbach Kristin Reinbach

    Herzlichen Dank, das ist ein wirklich hilfreicher Artikel. V.a. die Erklärung, dass man über Emotionales nicht ZU offensichtlich sprechen darf, sondern subtil über andere Reize ein Produkt in eine Welt einordnet, finde ich wirklich TOP. Erinnert mich daran, meinen Kunden noch deutlich zu vermitteln, dass ALLES auf einer Webpage mit dem Kunden ’spricht‘ – ob es der Text ist, die Marke, die Schriftart, die Bilder, der Inhalt… Und das wiederum muß eine in sich schlüssige Welt ergeben, bei denen natürlich die Produktbeschreibungen nicht plötzlich eine klaffende Lücke aufmachen dürfen.

    Herzliche Grüsse aus Starnberg und weiter viel Erfolg!
    Kristin Reinbach

  27. Robert Robert

    Guten Tag,

    vielen Dank für diesen informativen Artikel. Als Blogger über Arduino Tutorials und Projekte für smarte Maker habe ich wenig mit Marketing zu tun. Dennoch kann ich aus deinen Beiträge viel für den Blog lernen.

    Herzlichen Dank und viele Grüße,

    Robert

  28. Noxcho Noxcho

    Hallo Leute,

    gibt es eine Bestimmte längde von Produktbeschreibung die man nicht überschreiten darf? Also, wie lang sollte die sein?

    MfG

  29. Philipp Kuhn Philipp Kuhn

    Danke. Sehr hilfreich.

Trackbacks/Pingbacks

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