Von André Morys | Conversion Optimierung Conversion Whiteboard | 0 Reaktionen

Conversion Whiteboard 7: Der DMAIC-Cycle – 5 häufige Missverständnisse der Optimierung aufgedeckt

Liebe Freunde der gepflegten Konversion,

a very warm welcome zu Conversion Whiteboard Nummer 7! Heute zeigen wir Euch, was der DMAIC-Cycle – ein Urgestein des Qualitätsmanagements – mit Conversion Optimierung zu tun hat und decken dabei weit verbreitete Missverständnisse auf.

Die 5 Phasen des DMAIC-Cycles

Der DMAIC-Cycle ist ein etablierter Kernprozess im Qualitätsmanagement. Natürlich findet er auch im Bereich der Conversion Optimierung Anwendung, denn Qualität ist hier das A und O. Das sind die 5 Phasen:

D = Define (quantitativ)

Am Anfang jedes Optimierungs-Prozesses steht die Definition von Zielen.

M = Measure (quantitativ)

Natürlich muss die Zielerreichung auch gemessen werden. Hierfür müssen zunächst der Ist-Zustand festgehalten und Kennzahlen definiert werden.

A = Analyze (qualitativ)

Weiter geht es mit der Analyse. In dieser Phase werden Testideen / Hypothesen aufgestellt. Man überlegt bereits vorab, welche Hypothese am erfolgsversprechendsten für die konkrete Zielerreichung ist.

I = Improve (qualitativ)

Der Verbesserungsprozess wird eingeleitet, die Hypothesen werden umgesetzt.

C = Control (quantitativ)

In Phase 5 wird das Ganze getestet. Man schaut, was die Maßnahmen gebracht haben. Kann man keine Verbesserung feststellen, so wird die nächste Hypothese getestet.

Learn

In der Mitte des DMAIC-Cycles stehen die Learnings. Aus jeder Maßnahme und ihrem Ergebnis gilt es, Erkenntnisse mitzunehmen, mit denen zukünftige Optimierungsprozesse beschleunigt und verbessert werden können.

Testen ist nicht Optimieren!

Der DMAIC-Cycle veranschaulicht gut, welchen Stellenwert A/B-Testing im Optimierungsprozess einnimmt. Hier wird ein weit verbreiteter Irrtum deutlich: Testen ist nicht Optimieren!

Viele Leute setzen A/B-Testing mit Conversion Optimierung gleich, doch das ist falsch! Testing ist nur 1 Teil des Optimierungskreislaufs.

So geht echt Conversion Optimierung:

Du musst erst die richtigen Ziele setzen (Define), diese richtig messen (Measure), die richtigen Hypothesen aufsetzen (Analyse), diese verbessern (Improve) und erst dann kommen A/B-Tests ins Spiel (Control). Erst, wenn Du alle Schritte des Optimierungsprozesses gehst, betreibst Du ECHTE Conversion Optimierung.

 

Bis zur nächsten Episode des Conversion Whiteboards!

Euer André

André Morys

André Morys

André Morys, Jahrgang 1974, ist Autor des Buches „Conversion Optimierung“ und Vorstand von konversionsKRAFT – Deutschlands führender Agentur für Conversion Optimierung.

konversionsKRAFT beschäftigt über 70 Mitarbeiter an vier Standorten und betreut ein Lead-/Retailvolumen von über 7 Milliarden Euro. André Morys ist Initiator und Gründer der Global Optimization Group.

Zu den Kunden zählen namhafte nationale und internationale Onlinehändler, Finanzdienstleister und Markenhersteller, denen konversionsKRAFT geholfen hat, die Konversionsrate teilweise mehr als zu verdoppeln.

Die Artikel von André Morys auf dem konversionKRAFT Blog werden von Fach und Publikumsmedien gleichermaßen aufgegriffen. Artikel, Interviews und Beiträge von André Morys sind bislang bei t3n, AdZine, iBusiness.de, webselling, Website Boosting, InternetWorld und vielen weiteren Magazinen erschienen.

Er ist zusätzlich als Dozent an der Fachhochschule Würzburg tätig und hält zahlreiche Keynotes und Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen zu den Themen E-Commerce, Optimierungsstrategien und Conversion Optimierung.

2009 und 2018 wurde André Morys als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands von der Universität St. Gallen im Rahmen der Initiative “Top-Job” ausgezeichnet.

2010 wurde die Web Arts AG (konversionsKRAFT) als einer der innovativsten Unternehmen Deutschlands von Lothar Späth im Rahmen der Initiative „Top 100“ ausgezeichnet.

André Morys ist Organisator und Veranstalter des growthmarketingSUMMIT, der jährlichen Fachkonferenz für Conversion Optimierer und Onlinemarketer.

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