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Conversion Whiteboard 9: Der größte Fehler der Conversion Optimierung

André Morys
 Lesezeit: 2 Minuten    
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Im Conversion Whiteboard 9 decken wir den größten Fehler der Conversion Optimierung auf! Dieser Fehler ist der Grund dafür, dass Tests keine signifikanten Ergebnisse liefern. Natürlich zeigen wir Dir auch, wie die Profis testen und diesen Fehler umgehen!

Das Problem der fehlenden signifikanten Testergebnisse: Optimieren in der Rille

Viele A/B-Tests liefern keine signifikanten Ergebnisse. Häufig liegt die Ursache darin, dass viel zu kleinteilig und kontrastlos getestet wird. Die Veränderungen beim „Optimieren in der Rille“ sind meist viel zu gering, als dass sie signifikante Ergebnisse liefern könnten. Sich beim Verändern einzelner Elemente den großen Wow-Effekt zu erhoffen, ist etwas naiv gedacht. Kleine Veränderungen haben auch nur kleine Auswirkungen. Häufig werden sie von Nutzern gar nicht erst wahrgenommen oder sie sind zumindest nicht relevant für sie.

Das andere Extrem: Gleich ein komplettes Redesign

Wer nun denkt, mit einem kompletten Redesign seien die Veränderungen ja groß genug, der begibt sich auf sehr dünnes Eis. Denn ändert man zu viele Dinge, so weiß man am Ende gar nicht, welche Veränderung konkret zu Effekt XY geführt hat. Nur eine klare und eindeutige Veränderung bleibt nachvollziehbar.

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Testen wie ein Profi im „Goldenen Zirkel der Optimierung“

Wie so oft liegt die Lösung in der goldenen Mitte. Oder wie in diesem Fall im „Goldenen Zirkel der Optimierung“.

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Wie Du diesen findest? Halte Dich einfach an folgendes Gebot:

Teste nicht Elemente, teste Prinzipien!

Wir erklären es an einem Beispiel:

Nehmen wir an, Du möchtest die „Add-to-cart-Box“ verschlanken. Da es sich hier um ein einzelnes Element handelt, werden sich höchstwahrscheinlich keine signifikanten Uplifts einstellen.

Gleich ein komplettes Redesign durchzuführen, wäre wie bei einem Flugzeug gleichzeitig an allen Knöpfen herumzuspielen: Der Absturz ist absehbar.

Die Lösung: Suche das Prinzip, das hinter der Veränderung steckt. In diesem Fall ist es das Prinzip der „Vereinfachung“. Eine entsprechende Hypothese wäre:

„Eine Vereinfachung der Oberfläche hilft dem Nutzer, seine Aufgabe einfacher zu lösen.“

Verändere nicht ein einzelnes Element auf einer einzelnen Seite, sondern übernehme das Prinzip „Vereinfachung“ auf der gesamten Webseite. Durch das gezielte Verändern mehrerer Elemente nach einem Prinzip erreichst Du den größtmöglichen Kontrast und schneller signifikante Ergebnisse.

Also: Optimiere nicht in der Rille, sondern teste wie ein Profi!

Über den Autor

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André Morys

Vorstand (Vors.)

André Morys (geb. 1974) ist Gründer und Vorstand (Vors.) von konversionsKRAFT, Deutschlands führender Agentur für Conversion-Optimierung und strategische Beratung in puncto digitales Wachstum. Darüber hinaus ist André Morys Initiator und Gründer der GO Group Digital, die ein weltweites Netz von Experten für digitale Transformation bildet.

Zu seinen Veröffentlichungen zählen “Die digitale Wachstumsstrategie” (2018) und „Conversion Optimierung” (2011) sowie zahlreiche Fachbeiträge in einschlägigen Medien zu Online-Marketing. Er ist zusätzlich als Dozent an der Fachhochschule Würzburg tätig und hält zahlreiche Keynotes und Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen zu den Themen digitales Wachstum, E-Commerce und Optimierungsstrategien.

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